Kunst / Künstlerisches Lehramt
This is the class page for Heba Y. Amin's fachklasse: Digital and Time-Based Art
Hier findet Ihr nützliche Informationen rundum das Lehramtststudium an der abk Stuttgart.
Eric Henzler
Fachdidaktikseminare im BFA-Studium, aufbauend auf dem Orientierungspraktikum
Nadine Bracht
In the Eye of the Women - Fotografie Grundkurs
Der Kurs möchte die Grundlagen des Mediums Fotografie vermitteln und einen Einstieg in fotografische Techniken bieten - im Kontext historischer und künstlerischer Positionen, insbesondere aus weiblicher Perspektive.
Der Werkstatt-Kurs ist gegliedert in einen Theorie- und Praxisteil. Der theoretische Teil beginnt mit einer Kick-Off Veranstaltung in Präsenz. Alle weitere Einheiten finden danach online statt und werden wöchentlich frei geschaltet. Der praktische Teil läuft im Werkstatt Monat (16.3 bis 10.4.2026). Dafür treffen wir uns in kleinen Gruppen zu jeweils 2 Tagen. Alles weitere besprechen wir bei unserem ersten Treffen.
to hear is a physical means that enables perception, to listen is to give attention to what is perceived. (Pauline Oliveros)
Herzlich Willkommen an alle Teilnehmende!
Ich freue mich, dieses Semester mit euch das Seminar BW 2.1 (Diversität und Inklusion) mit dem Titel listening to in-betweens (abuse of power comes as no surprise) im Sommersemester 2026 durchzuführen.
𖡼.𖤣𖥧𖡼.𖤣𖥧
Die erste Sitzung ist am 7. Mai 2026 um 13 Uhr im FLAG Pavillon!
An diesem Tag werden wir uns erst einmal kennenlernen und zusammen herausfinden, wie wir in diesem Seminar gemeinsam arbeiten wollen.
Im Seminar werden wir uns mit diskriminierungskritischen und machtkritischen Ansätzen in der Bildenden Kunst und Kunstvermittlung auseinandersetzen.
➜ Ich bringe für das Seminar dieses Semester die PLURAL SERIES mit. Alle Bücher der Serie werden bald in der ABK-Bibliothek für euch zur Verfügung stehen. Die Reihe befasst sich in unterschiedlichen Schwerpunkten damit, wie sich die Schnittstellen zwischen Identität, Macht, Repräsentation und Emanzipation in der Kunst und in kulturellen Praktiken auswirken.
➜ Die Materialübersicht mit Scans und Links erstelle ich hier im Portal Kurs, damit ihr immer wisst, mit was wir arbeiten. Also loggt euch mindestens vor und nach dem Kurstag ein und schaut, was aktuell vorliegt.
➜ Außerdem habe ich zwei Workshops/ Artist Talks für uns organisiert. Wir können zusätzlich noch besprechen, was euch darüber hinaus noch interessieren würde und was zeitlich möglich ist.
Folgende grobe Übersicht kann ich euch bereits über das Semester geben:
Beginn immer pünktlich um 13 Uhr im FLAG Pavillon, Campus ABK, Am Weißenhof 1
Die Termine sind nicht regelmäßig, aber immer donnerstags zur selben Zeit. Daher tragt euch am besten alle folgenden Termine ein:
Do, 07.05.
13-16 Uhr: Einführung, Kennenlernen, Arbeitskonsens, Referate, etc.
Do, 11.06.:
13:00-14:30 Uhr: WORKSHOP (zu Antirassismus) und ARTIST TALK mit Yara Richter
15.00-16:00 Uhr: Seminar, Referate (?)
Do, 18....
Eric Henzler
Das Modul baut auf den Grundlagen des BFA-Studiums auf und führt vertieft in das Feld theoretischer Auseinandersetzung mit Kunstdidaktik ein. Ein Schwerpunkt stellt die Betrachtung bildungstransformatorischer Positionen dar, die auf ihre Anwendung im Feld der Kunstpädagogik befragt werden.
Zusammen lernen. Individualisierung und berufsbezogene Überzeugungen im Spiegel kollaborativer Praxis
Johanna Tewes
In diesem Seminar werden die am Unterricht beteiligten Individuen unter dem Fokus kollaborativer Praktiken und gemeinsamer Wissensproduktion in den Blick genommen. Aus einer forschend-lernenden Perspektive fragen wir nach den veränderten Bedingungen (z. B. in Bezug auf Kreativität, Autor*innenschaft und Prüfungskultur und den produktiven Anschlüssen, die durch Phänomene des Gemeinschaftlichen und das Lernen in einer digital vernetzten Welt hervorgebracht werden. Die Grundlage hierfür bietet eine praxisorientierte Reflexion bildungs- und medientheoretischer sowie künstlerischer und (kunst-) pädagogischer Konzepte des Teilens (Sharing), Gemeinschaffens (Commonings) und des Kollaborativen mit menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen. Darauf aufbauend entwickeln und erproben wir kollaborative Bildungsformate und stellen Bezüge zu (kunst-) didaktischen Handlungsfeldern und Anwendungsbereichen her.
Im Modul 3.2 liegt der Fokus auf dem Bereich des Innovierens. Es werden verschiedene Ansatzpunkte zur Erforschung der Veränderung schulischer Praxis gemeinsam erarbeitet und in Projektform vertieft.
Einführung in Methoden und Konzepte der Kunstdidaktik
Johanna Tewes
Das Seminar führt vertieft in das Feld theoretischer Auseinandersetzung mit Kunstdidaktik ein. Dabei werden exemplarisch relevante Begriffe, Konzepte und Positionen zeitgenössischer und historischer Verbindungs- und Trennlinien von Kunst und Pädagogik erarbeitet und in ihren pluralen, kontroversen und komplexen Diskurskontexten reflektiert. Begriffe wie Post-Internet Art Education, Zeichenunterricht, Kunsterziehung, Ästhetische Forschung, Ästhetische Erziehung, Ästhetische Bildung, Bildorientierung oder Kunstvermittlung dienen als mögliche Ausgangspunkte für eine seminarbegleitende Kartierung. Damit einhergehend sollen Möglichkeiten der fachlichen Strukturierung, der individuellen Positionierung und der narrativen Perspektivierung des Feldes erprobt und diskutiert werden. Zudem wird geprüft, in welchem Zusammenhang die virulenten Konzepte mit konkreten Methoden stehen und wie diese in der schulischen Praxis des Lehrens und Lernens Anwendung finden (können).
Johanna Tewes
Der wählbare Schwerpunkt „Fachdidaktik“ des Masterstudiengangs Künstlerisches Lehramt besteht in der Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Veröffentlichung eines fachdidaktischen Projekts und verteilt sich über drei Semester. Das Seminar „Grundlagen fachdidaktischer Forschung“ führt explizit in die Grundlagen der fachdidaktischen Forschung ein. Dabei werden aktuelle Instrumente anhand konkreter Forschungen vorgestellt und in einen weiteren Kontext kunstdidaktischer Diskurse gestellt. Die Besonderheiten des Bereiches der kunstdidaktischen Forschung, wie beispielsweise die Möglichkeit der künstlerischen Forschung aber auch der Messbarkeit künstlerischer Prozesse und Ergebnisse, stehen im Fokus. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung entwickeln die Studierenden eine eigene Forschungsfrage.
Die Studierenden:
- können vielfältige fachdidaktische Forschungsansätze wissenschaftlich erarbeiten und in den Gesamtkontext von Bildungsforschung einordnen.
- kennen besondere Forschungsmethoden der Kunstdidaktik.
- kennen die Besonderheiten der kunstdidaktischen Forschung insbesondere in Bezug auf deren Messbarkeit und können sie mit ihrer eigenen Erfahrung künstlerischer Praxis verbinden.
- entwickeln selbstständig eine eigene Fragestellung, die sie in den Kontext des Forschungsfeldes einordnen können und die einen Ausgangspunkt für das fachdidaktische Projekt bildet
Im Modul 3.2 liegt der Fokus auf dem Bereich des Innovierens. Es werden
verschiedene Ansatzpunkte zur Erforschung der Veränderung schulischer
Praxis gemeinsam erarbeitet und in Projektform vertieft.

Carmen Westermeier
Infoportal für angehende Referendar*innen zum Thema Mental Health während des Referendariats
Eric Henzler
Das Modul dient der Vorbereitung des Orientierungspraktikums an der
Schule. Es eröffnet einen Blick auf die vielfältigen Einflussfaktoren für
künstlerische Lehr-Lern-Prozesse und gibt eine Einführung in verschiedene
Formen wissenschaftlicher Beobachtung. Die Studierenden erproben die
Beforschung von künstlerischen Vermittlungssituationen und erstellen hierzu
eigene Forschungsminiaturen.
An das Seminar schließt im darauffolgenden Wintersemester ein
dreiwöchiges Orientierungspraktikum an einer Schule an.
Im Seminar erhalten die Studierenden eine Beobachtungsaufgabe für das
Orientierungspraktikum. Der daraus resultierende studentische Bericht wird
am Ende des Wintersemesters benotet.
Johanna Tewes
Im bildungswissenschaftlichen Reflexionsseminar werden wir Ihre persönlichen Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Praxissemester auf Grundlage bildungswissenschaftlich und kunstpädagogisch fundierter Perspektiven auf Schule als Institution und Handlungsfeld anhand verschiedener Spekulations- und Reflexionsformate aufbereiten, diskutieren und weiterformen. Im Fokus steht hierbei die konstruktiv mäandernde Entwicklung eines professionellen Selbstverständnisses im Spannungsfeld von Kunst und Schule, Theorie und Praxis, gesichertem Wissen und unbestimmten Zukünften sowie die weitere Berufsorientierung in teils widersprüchlichen Rollen und Aufgabenkontexten. Wie lässt sich (kunst- )pädagogische Praxis vor dem Hintergrund postdigitaler und postnormaler Verhältnisse denken und entwickeln? Und was, wenn`s funktioniert?