Available courses

Let me see differently – goes online exhibition “GIF me more space”
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Online Ausstellungen sind das, was unser digitales Zeitalter fordert und durch die Pandemie noch näher in den Fokus rücken. Oft bleiben die Resultate leider hinter dem Potenzial ihrer Möglichkeiten. Wir fragen uns: Können wir zeitgemäße digitale Darstellungsformen entwickeln, die uns nicht nur etwas präsentieren, sondern einen Raum öffnen, in dem Erlebnisse möglich werden?

Im Seminar werden wir das bereits erprobte Format GIF um Zeit und Raum erweitern. Die komprimierte Erzählform und rekursive Dynamik, die den GIFs eigen ist, behalten wir weitestgehend bei, die zeitliche Dauer der Beiträge verlängern wir zugunsten narrativer Erzählformen und Bildsprache. Auch die auditive Erarbeitung von “GIFs” wird denkbar. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam mit den Studierenden ein Ausstellungskonzept erarbeiten und sowohl den digitalen als auch den öffentlichen Raum als experimentelles Spielfeld für die Präsentation nutzen. Hierfür werden wir mit einem online Projekt zusammenarbeiten, das uns den Zugang zu einem speziellen digitalen Raum verschafft, der uns die freie Anordnung von Schrift-, Bild-, Video- und Audio-Daten erlaubt. Die Ausstellung soll zeitgleich mit dem Rundgang eröffnet werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Dieses Seminar versteht sich als Fortsetzung des Seminars “Let me see differently – Visuelle Kultur im Umbruch”, das im Wintersemester 2020/21 angeboten wurde. Die Studierenden dieses Wintersemesters sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Neue Teilnehmer*innen sind darüber hinaus ebenfalls herzlich willkommen und bewerben sich mit einem selbst erstellten GIF bei den Seminarleiterinnen.

 

Dieser Kurs wird donnerstags von 14-17 Uhr im 14-tägigen Rhythmus stattfinden, es beginnt am: 14.04. !

Wir werden über MS Teams miteinander in Kontakt treten. Bitte melden Sie sich alle in dem Team "GIF me more space" an, dort werden die Besprechungen stattfinden, in die sich alle zu entsprechendem Zeitpunkt einloggen können!

**Für den Fall, dass bei dem Erarbeiten eines eigenen GIFs technische Fragen aufkommen, empfehlen wir folgende Quellen zu den gängigen Methoden:

https://praxistipps.chip.de/gif-bilder-online-erstellen-hier-gehts_12238

https://www.youtube.com/watch?v=4mXvCmyFY1M

Luisa Puschendorf

ABK Support Digitale Lehre & Homeoffice

Hier findest Du häufig gestellte Fragen, Daten für Workshops und Meetings, weitere Links und Hilfen zur digitalen Lehre an der ABK.

How to: MS Teams

Erste Hilfe zur Benutzung von MS Teams. 

Videotutorials und Schnellstarterhandbuch-

Forschungskolloquium Gegenwartsästhetik [SoSe 2021]

Im Kolloquium werden Positionen der gegenwärtigen ästhetischen Diskussion in Kunstgeschichte und philosophischer Ästhetik diskutiert. Das Kolloquium richtet sich an Künstler*innen, Designer*innen, Philosoph*innen, Musiker*innen und an alle, die sich für aktuelle Debatten der Ästhetik interessieren. Es wird in Kooperation der Lehrstühle Prof. Dr. Michael Lüthy und Prof. Dr. Daniel M. Feige ausgerichtet. 



Daniel Martin FeigeMichael Lüthy

DoktorandInnenkonvent - gemeinsam promovieren

Der Konvent der Doktoranden und Doktorandinnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste ist die Interessensvertretung aller Promovierenden an der Akademie und sitzt im Senat ein.

Die derzeit vorrangigen Aufgabenbereiche des Konvents sind die interne und externe Darstellung der Doktoranden/innen der Akademie. Darüber hinaus bietet der Konvent die Möglichkeit, sich sowohl fachintern als auch fächerübergreifend untereinander zu vernetzen.  

Alle Promovenden oder an der Promotion Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.


Schreibwerkstatt [ongoing]

Du willst eine längere Arbeit schreiben und tust Dir schwer, Dich zu motivieren? 
Du weißt nicht wie Du am Besten anfangen sollst?

Welche Software besser ist?

Wie Du im Schreiben besser werden kannst?

Hier werden Tipps und Tricks gesammelt, die Dich bei Deiner Aufgabe unterstützen können.

Medienwerkstatt Kunst - digitale Lehrveranstaltungen [SoSe 21]

Im Sommersemester 21 bietet die Medienwerkstatt Kunst folgende digitale Lehrveranstaltungen an. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die jeweilige e-Mail Adresse ist in der Liste angegeben.

Oliver Wetterauer

Medienwerkstatt Kunst - digitale Lehrveranstaltungen [WS 20/21]

Im Wintersemester 20/21 bietet die Medienwerkstatt Kunst folgende digitalen Lehrveranstaltungen an. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die jeweilige e-Mail Adresse ist in der Liste angegeben.  

Oliver Wetterauer

Medienwerkstatt Kunst - shorts [fortlaufend]

In diesem Bereich stellt die Medienwerkstatt Kunst in Form von kurzen Einführungen Programme diverser Arbeitsbereiche vor, die Studierenden das Arbeiten an eigenen Projekten von zu Hause aus erleichtern sollen. Für eine weiterführende, individuelle Betreuung sind sämtliche Lehrende der Medienwerkstatt Kunst auf digitalem Wege zu erreichen, alle Kontaktdaten stehen auf unserer Subdomain: medienwerkstatt.abk-stuttgart.de

Entsprechend des Schwerpunktes der in der Medienwerkstatt Kunst eingesetzten Software, sind die vorgestellten Programme entweder kostenfreie open-source Produkte oder verzichten zumindest auf ein Mietlizenzmodell und sind durch eine einmalige Zahlung dauerhaft zu erwerben. 

Für eine umfangreiche Liste an alternativer Software: www.adobealternativen.abk-stuttgart.de

Werkstatt für Fotografie im Fachbereich Kommunikationsdesign

Fotostudio
Ein Arbeitsplatz, 2 Studierende sind unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften
(Schutzmaske, Abstand) zugelassen
Bitte einen transportablen Speicher für die Bilddaten mitbringen.

Druckraum
Druckmöglichkeiten bestehen wie gewohnt: Datenübermittlung elektronisch,
Übergabe der Ausdrucke unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften

Arbeitszeiten
Montag bis Freitag, 9-16 Uhr
Terminvergabe telefonisch oder per Email

Geräteverleih
Für Studierende des Kommunikationsdesigns stehen 2 Kameragrundausrüstungen
zur Verfügung, genauere Informationen und Termine per Telefon erfragen

Fotolabor
Nutzung zur Zeit nicht möglich

Martin Lutz

Seminar: Szenografische Inszenierung einer Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege über „BildungsBauen Baden-Württemberg – Hochschulbauten der Nachkriegs- und Postmoderne“ – Realisationsprojekt [SoSe 2021]
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Prof. Tobias Wallisser / AM Karin Schulte

Modul 19 (B.A.) – AKA Interdisziplinär 
Modul 35 (M.A.) – freies Seminar
Interdisziplinäres Seminar

5 ECTS

In interdisziplinären Gruppen sollen Vorschläge für die szenografische Inszenierung einer Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege über „BildungsBauen Baden-Württemberg – Hochschulbauten der Nachkriegs- und Postmoderne“, die im Frühjahr/Sommer 2022 im Glaskasten des Neubaus 1 der ABK stattfinden wird, erarbeitet werden. 



Karin Schulte

Ecologizing! [SS 21]

Modul 11 - Landschaftsarchitektur

Seminar / 5 ECTs

Kick-Off: Do, 22.10.2021; Donnerstags 14h-17h

Dirk MeiserUte Vees

Szenografische Inszenierung des Kubus im Kunstmuseum Stuttgart [WS 20/21]

Szenografische Inszenierung des Kubus im Kunstmuseum Stuttgart für die Ausstellung „zwischen system & intuition – Konkrete Künstlerinnen"

Interdisziplinäres Seminar

Prof. Tobias Wallisser (Architektur)

AM Karin Schulte (Weißenhof-Institut) 
Prof.in Veronika Aumann (Textildesign)  

WS 2020-2021: Projektarbeit, Kolloquien, Präsentationen, Dokumentation, ..
Folgeprojekt im SoSe 2021 als Realisierung


vermutlich Dienstag, 16:00-18:00 Uhr, kann mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert werden
Ort wird noch bekanntgegeben

Teilnehmeranzahl begrenzt auf 10 Plätze! 


In interdisziplinären Gruppen entstehen Entwurf und Realisation für die szenografische Inszenierung der Ausstellung „zwischen system&intuition – Konkrete Künstlerinnen“, die vom 26.06.2021 bis zum 01.11.2021 im Kubus des Kunstmuseum Stuttgart stattfinden wird. 
Die Ausstellung schlägt einen Bogen von den 1920er- bis zu den 1970er-Jahren: von konkret-konstruktivistischer Kunst zwischen den Weltkriegen, die Konkrete Kunst und Poesie der Nachkriegszeit bis zur Op Art. Ausgestellt werden Arbeiten u.a. von Sophie Täuber-Arp, Sonia Delaunay,  Vera Molnar, Marcelle Cahn und Charlotte Posenenske. Dabei reichen die Exponate von Grafiken und Gemälden über Plastiken, Skulpturen, Bekleidung bis hin zu Installationen und audiovisuellen Formaten
Konzipiert und entwickelt werden die gesamte Raumwirkung und Szenografie. Bezug nehmend auf Ausstellungsort und -inhalt wird sich mit (flexiblen) räumlichen Situationen, Wandbespielungen, Präsentationsformen, Ausstellungsmobiliar, Hängungsarten, Verbindungselementen, (textile) Raumtrennungen/-erzeugungen, Lichtgestaltung… auseinandergesetzt.
In interdisziplinären Teams werden im ersten Teil des Seminars freie, ungewöhnliche und radikale Konzepte und Szenografien für mögliche Ausstellungs- und Präsentationsformen entworfen. Im Austausch mit dem Kuratorinnenteam wird im zweiten Teil des Seminars ein Konzept oder wahrscheinlicher eine Mischung aus verschiedenen Konzepten und Ideen für die tatsächliche Realisierung im Kunstmuseum weiterentwickelt, entsprechend den spezifischen Anforderungen ausgearbeitet und anschließend umgesetzt.




Fundamente der Französischen Revolutionsarchitektur [WS 20/21]

Auch ohne dass sie verwirklicht worden wären, eignet den von Emil Kaufmann als „Revolutionsarchitektur“ vorgestellten Projekten Étienne-Louis Boullées, Claude-Nicolas Ledoux’ und Jean-Jacques Lequeus eine unvermindert suggestive Kraft. In dem Versuch, hinter die bisweilen megalomane immensité dieser Entwürfe zu blicken, folgt das Seminar der These, dass die Entwürfe mit einem neuen Menschen- und Weltbild korrespondieren, das auch für die politischen Umbrüche bestimmend war. So soll anhand von Zeichnungen wie auch von Texten untersucht werden, wie diese Architektur etwa durch die revolutionären Überlegungen zu Religion, Ökonomie, Natur oder Sexualität bestimmt ist.

Achim Reese

Living Structures II [SoSe 2021]
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MA und BA Stegreif (Klasse für Entwerfen Architektur Innovative Bau- und Raumkonzepte) | Prof. Dipl. Ing. Tobias Wallisser | LBA Fabian Schnee   |  LBA Maximilian Hans 

Nachdem wir uns im ersten Living Structures Kurs auf die Erfassung der Umgebung mittels Sensoren fokussiert und daraus resultierende Reaktionen in Form von digitalen Modellen erstellt haben, sollen nun in Living Structures II physische Modelle entstehen. Dafür werden wieder Arduino Boards (mit Sensoren) genutzt, die nun Servo Motoren antreiben. Der Fokus liegt auf der Ausarbeitung mechanischer Konstruktionen. Die Grundbauteile werden gestellt, können aber auf Wunsch auch erweitert und zusätzlich bestellt werden. Die Teilnahme am ersten Stegreif im WS 20/21 ist sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich. 

Voraussetzung zur Einschreibung sind Grundkenntnisse in Rhino und Grasshopper! Benötigte Software: Rhino, Grasshopper, Firefly

Teilnehmeranzahl begrenzt auf 10 Plätze! 

Online-Veranstaltung
Termine werden beim ersten Treffen bekannt gegeben
Einführung Freitag, 30.04.2021, 16:30 Uhr

Fabian Schnee

Advanced Media - Hybrid Showcase [SoSe 2021]
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Der Hybrid Showcase ist die aufstrebende Typologie im Bereich Exhibition und Retail. Ihre Stärke ist die Verschmelzung von digitalem und physischem Raum. Das DE Seminar im SS21 behandelt den Entwurf und die Präsentation dieser hybriden Architekturform.

Die konkrete Aufgabe im Seminar ist es, eine hybride Ausstellung für die Weißenhof-siedlung zu entwickeln. Bauwerksbezogene Mini-Landmarks im öffentlich zugänglichen Areal der Siedlung sollen auf dort vorhandene digital erweiterte Inhalte hinweisen. An diesen können Besucher*Innen - ohne die Sichtbeziehung mit dem physischen Exponat zu verlieren - durch digital augmentierte Interaktion erstmals hinter deren Kulissen (bzw. Hecken) blicken. Je nach Vorwissen und Interessen sollen dem Nutzer hier Baukultur und Geschichte individuell vermittelt werden.

Im Seminar arbeiten wir in drei Phasen: Erst schauen wir uns an wie diese Hybrid- Typologies funktionieren, dann lernen wir die Werkzeuge die wir für deren Entwurf verwenden können (aus unserer Architekt*Innen-Toolbox), und letzten Endes kombinieren wir das Gelernte, um diese Typologien entsprechend präsentieren zu können - und auch die interaktiven Potenziale kommuniziert zu bekommen.

Anmeldung per Email am Lehrstuhl
Kristof Gavrielides

Entwurf Community Center 4.0 [SoSe 2021]
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2021 - die Menschheit ist aufgrund einer globalen Pandemie lange dazu gezwungen gewesen innerhalb der eigenen 4 Wände zu verweilen. Das physische Zusammen-kommen war nicht erlaubt. In der Zeit der Isolation haben viele Menschen angefangen neue Wege der Kommunikation zu erkunden. Dabei haben sich neue Formen des Zusammentreffens und der Interaktion gebildet. Nachdem die Pandemie kontrolliert werden konnte, öffneten sich die Türen wieder - aber die neuen digitalen Räume wurden dadurch keineswegs zurückgelassen.

Am Beispiel von Stuttgart wollen wir untersuchen, wie sich die digitalen Räume, die wir uns geschaffen haben, mit einer gewachsenen Stadt verbinden lassen. Dabei betrachten wir die Stadt nicht nur in ihrer physisch gebauten Form, sondern auch durch ihr virtuellen Ebenen. Diese werden mittels Sensoren, Kameras, Bewegungsdaten, Datensammlungen und Algorithmen generiert. Im Gegensatz zum physischen Raum ist der digitale Raum nicht an einen Maßstab oder an einen Ort gebunden, kann sich aber mit ihm verbinden.

Im Entwurf wollen wir einen neuartigen Ort für soziale Interaktion schaffen, an dem ein digitalen Raum über einen physischen Raum ausgebreitet wird und neue Verknüpfungen zwischen physischen Orten und virtuellen mit physischen Orten ermöglicht. Dabei soll der öffentliche Raum mit der Erfahrung des digitalen Raums bereichert werden.

Das Entwurfsstudio ist eng an das Seminar Digitales Entwerfen II gekoppelt, es wird empfohlen beides zu kombinieren. Tagesexkursionen werden ins Programm integriert.

Dienstags 9-13 Uhr und flexible Termine online

NB I, R. 3.04 und R. 3.08

Teilnehmerzahl max. 12

Anmeldung per Email an Dozenten



Kristof Gavrielides

Seminar Digitales Enwterfen II - Mixing Realities [SoSe 2021]
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Ubiquitous Computing, Big Data, Augmented Reality. Digitale Tools und digitale Welten sind ein bedeutsamer Teil unseres Alltags. Der Übergang zwischen dem digitalen und dem physischen Raum wird immer fliessender. Dabei entstehen räumliche Hybride aus digitalen und physischen Bestandteilen.

Im Seminar Digitales Entwerfen II wollen wir diese Hybride genauer untersuchen und die Werkzeuge kennenlernen, mit denen wir solche Räume selbst gestalten und entwickeln können. Wir werden dabei sowohl mit VR- als auch AR- Software arbeiten, mit dem Ziel einen eigenen digital-physchischen Hybrid zu erzeugen. Für das Seminar ist neben einem Computer ein Smartphone auf Basis von iOS oder Android erforderlich. Grundkenntnisse in 3D Programmen wie z.B. Rhino sind erforderlich. Die Projekte können als Gruppenarbeit realisiert werden. Das Seminar wird in enger Zusammenarbeit mit dem Entwurfsstudio der Klasse Innovative Bau- und Raumkonzepte angeboten.

Mittwoch 16-18, Donnerstag 10 -12 wechselnd

CAD-Labor / Zoom

Teilnehmerzahl  -  max. 12

Grundkenntnisse Rhino und Grasshopper sind Voraussetzung, z.B. durch Teilnahme am Seminar Digitales Entwerfen I


Kristof Gavrielides

Advanced Media II - Selbstlernende Systeme [WS20/21]

Prof. Tobias Wallisser

LBA Philipp Siedler 

Im Seminar "Advanced Media II - Selbstlernende Systeme" werden wir uns den zwei Schlüsselkonzepten der Künstlichen Intelligenz mit drei kleinen angewandten Projekten annähern. Künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence oder Machine Learning sind Wörter die uns mehr und mehr umgeben und uns nicht nur im Alltag begegnen, sondern auch in unterschiedlichsten Professionen auftauchen.


Blockveranstaltung, Termine werden noch bekannt gegeben.


5 ECTS

Kristof GavrielidesTobias Wallisser

Digitales Entwerfen I

Digitales Entwerfen I - Computational Design and Fabrication - Prof. Tobias Walliser  
MA Seminar (Klasse für Entwerfen Architektur Innovative Bau- und Raumkonzepte)
Prof. Tobias Wallisser
AM Kristof Gavrielides
TOL Volker Menke

Mittwoch, 16:00-18:00 Uhr 
Online und Raum 3.09


Digitale Werkzeuge erlauben eine dynamische Entwicklung eines Entwurfs. Mittels computerbasierter Methoden wird der Architekt so zum Autor eines Prozesses. Wie wir ein Prozess entworfen?  
Im Seminar 'Digitales Entwerfen I' werden unterschiedliche digitale Werkzeuge sowohl für den Entwurf von Strukturen als auch für die Umsetzung und Ausgabe mittels digital gesteuerter Maschinen vorgestellt und in einzelnen Übungen angewendet. Ziel ist es, die digitale Prozesskette von der Konzeption bis zur Umsetzung exemplarisch zu durchlaufen und zu lernen, wie Randbedingungen aus der Produktion bereits beim Entwurf mit parametrischen Werkzeugen integriert werden können.  
Begleitend zum Seminar sind Einführungsveranstaltungen zu einzelnen Softwarepaketen (Grasshopper) und Geräten (CNC-Fräse, 3d-Drucker) vorgesehen.  
Sollte Präsenzunterricht und damit die Nutzung der Werkstätten nicht möglich sein, wird der Anteil der Fabrikation durch Lehreinheiten mit Anwendungen in VR (Virtueller Realität) ersetzt. 


5 ECTS


Eco Punctures [WS 20/21]

Eco Punctures -  Prof. Tobias Wallisser und Prof. Matthias Rudolph  

MA Entwurfsprojekt (Klasse für Innovative Bau- und Raumkonzepte und Klasse für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Entwerfen)

Prof. Tobias Wallisser M.Sc. 
Prof. Matthias Rudolph  
AM Kristof Gavrielides  
AM Christian Degenhardt 

Die moderne Stadt hat Ökosysteme zu unwichtigen Nebenaspekten degradiert. Viele Orte sind auf der Suche nach Lösungsansätzen, wie diese Systeme regeneriert werden können. In unserem Projekt wollen wir dies nicht auf der städtebaulichen Ebene versuchen, sondern basierend auf der Gebäudeebene – wobei die Gebäude nicht als Einzelelemente, deren Wirkung und Verantwortung an der Grundstückgrenze aufhört betrachtet werden,  sondern als Teil eines eco-urbanen Systems: Gebäude als Teil der urbanen Infrastruktur. 

Folgende Fragestellungen werden dem Semester als Leitrad dienen: 

  • Wie können wir Gebäude entwerfen, die einen Überschuss an Ressourcen produzieren?
  • Wie können sich Städte verändern, wenn diese aus solchen Gebäuden bestehen?
  • Welche Zukunft hätte eine solche Stadt im Jahr 2050?

Im Studio werden wir diese Ansätze ausgehend von der Transformation von Raumprogramm und Funktionen von bestehenden Gebäuden innerhalb einer Stadt untersuchen. Was ist der notwenige Maßstab, um einen Mehrwert zu generieren – was sind die neuen Parameter? 

Neben der Entwicklung von „Eco-punctures“* im Gebäudemaßstab wird im Anschluss an das Semester die Möglichkeit bestehen, die Machbarkeit und Wirksamkeit unterschiedlicher Ideen im Maßstab 1:1 zu realisieren und zu testen. 

*Frei nach dem Buch von Nirmal Kishmami „Ecopuncture: Transforming Architecture and Urbanism in Asia“ 

Studiotage: Dienstag und Mittwoch 

NB I Raum 1.19 und Raum 3.09 


12,5 ECTS


Living Structures [WS 20/21]

Living Structures - Prof. Tobias Wallisser

MA und BA Stegreif (Klasse für Entwerfen Architektur Innovative Bau- und Raumkonzepte) | Prof. Dipl. Ing. Tobias Wallisser | LBA Fabian Schnee   |  LBA Maximilian Hans 

Samstag, 21.11.2020
Samstag, 28.11.2020
Samstag, 05.12.2020 
CAD Labor, NB I. Werkstattbau, Raum 1.04 
Teilnehmeranzahl begrenzt auf 10 Plätze! 


Die Welt ist organisch und unter konstanter Veränderung. Die Fortschritte in Robotik und Materialwissenschaft bieten uns mittlerweile viele Möglichkeiten, unsere Bauten, neu zu denken: nicht mehr als statische Monumente, sondern als artifizielle Organismen, die sich in diese Umwelt integrieren, statt ihr zu trotzen. 
So wie alles in der Umwelt so grundlegenden wie einfachen Regeln folgt, kann auch die Erstellung dieser Artefakte und ihr Verhalten programmiert werden. 
Im Rahmen dieses Stegreifs sollen architektonische Elemente entwickelt werden, die flexibel auf ihre Umwelt reagieren können und daraus einen funktionellen Nutzen erbringen. 


Phase 1 | Formen parametrisieren 
Einführung in das Entwickeln von Algorithmen zur Erstellung von Formen in Grasshopper 
Phase 2 | Verhalten entwerfen 
Einführung in das Programmieren von logischen Zusammenhängen zwischen Sensorik und Aktorik in Grasshopper und Arduino (Firmata) 
Phase 3 | Freier Entwurf 
Entwickeln von flexibler, reaktiver Struktur in Grasshopper (bspw. Tragwerk, Fassadensystem, …). 


2,5 ECTS


Stadtregion in Transformation: Mühlenareal Schorndorf [WS 20/21]

Die Stadtregion befindet sich in Transformation – mehr noch als in der Kernstadt, macht sich der Strukturwandel in der Agglomeration Stuttgarts bemerkbar. Im Wintersemester wollen wir die Entwicklung des Mühlenareals in der Schorndorfer Vorstadt als Denkraum nutzen und erkunden wie, unter Einbezug von Akteuren im Quartier und gemeinsam mit künftigen Nutzer:innen, das Ensemble der Mühle in zeitgenössische Strukturen und Lebensformen überführt werden kann. 

In Workshops und Gesprächsrunden vor Ort wird Einblick in den Prozess gewährt, sowie Ideen mit Beteiligten ausgetauscht. Studierende entwerfen konkrete Szenarien, die auf den sozialen und räumlichen Gegebenheiten aufbauen und visionär in die Zukunft blicken. 

Ute Vees

False Friends – MA Seminar [WS 20/21]

Architektur M.A.

Modul 24 – Schwerpunkt Design_Technologie


In diesem Seminar möchten wir uns mit den räumlichen Potentialen des Nolliplanes als kulturelles Gedächtnis beschäftigen. Der Nolliplan von Rom (1748) beschreibt die Verbindung des städtischen mit dem architektonischen Raum – das Innere öffentlicher Bauten wird hier als Teil des Stadtraumes verstanden. Der Innenraum bestimmter Gebäude ist öffentlicher Raum, zugleich formt die Außenhaut des Gebauten den Innenraum des Stadtkörpers.
Der Plan dient uns als Grundlage zur Formulierung typologisch-räumlicher Thesen, die wir anhand einer Reihe von Assoziativen Bildern und Modellen aufstellen werden. Das Seminar dient als Grundlage einer geplanten Publikation zum Thema Grundlagenforschung in der Architektur.


Bettina KrausNatalie Weinmann

Über Iba [WS2021]

Über Iba - Prof.in Bettina Kraus
MA Entwurfsprojekt (Klasse für Entwerfen, Architektur und Design)


Bettina KrausNatalie Weinmann

Reallabor Space Sharing / Sharing Brutalism

Reallabor Space Sharing ist eine Forschungsinitiative an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die sich mit innovativer Nutzungsintensivierung von Raum auseinandersetzt.

Constantin HörburgerMarianne Müller

Faltwerke [WS20/21]

Prof.Stephan Engelsmann

AM Oliver Kärtkemeyer

Das Entwerfen und Konstruieren von Faltwerk-Strukturen wird in Form eines einwöchigen Kompaktworkshops unterrichtet. Faltwerke bestehen aus dünnwandigen, ebenen Teilflächen und werden bei geeigneter dreidimensionaler Konfiguration zu hochleistungsfähigen Tragstrukturen. Nach der Grundlagenvermittlung im Hinblick auf Werkstoffe, Formbildungsprinzipien, geometrische Grundformen, Tragverhalten und Fügetechnologie werden experimentelle Formfindungsmethoden erforscht und angewendet. Mit Hilfe von handwerklichen und digitalen Modellen werden Entwurfskonzepte entwickelt und das erlernte Wissen in einem Stegreifentwurfsprojekt angewendet. Der workshop kann wahlweise als Stegreif oder in Verbindung mit der ergänzenden entwurflichen Übung als Seminar anerkannt werden

Oliver Kärtkemeyer

FORM-WORKS [WS20/21]

Prof.Stephan Engelsmann

AM Oliver Kärtkemeyer

Im Fokus von FORM-WORKS steht, was Beton seine Form und Gestalt gibt: die Schalung. Robotertechnik, 3D-Druck, Pneumatik, Materialien wie Stoff oder Sand – aktuelle Entwicklungen der Schalungstechnik ermöglichen immer komplexere Formen und Oberflächen, sparen Ressourcen, Arbeitskraft und Abfall. Diese Vielfalt an Schalungsmöglichkeiten zur Formgebung und Oberflächengestaltung von Beton soll Ausgangspunkt einer kreativen, experimentellen Auseinandersetzung mit dem Baustoff sein. Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten sollen beim Concrete Design Competition eingereicht werden.

Oliver Kärtkemeyer

Zur Wirkmächtigkeit von Design [SoSe 2021]

Zur Wirkmächtigkeit von Design
(Interdisziplinäres Seminar)

Lehrende:
AMin Natalie Weinmann M.Des.
Prof.in Veronika Aumann (Textildesign)

Art der Prüfung: Beitrag zum Kurs-Symposium: z.B. Präsentation, Performance, Vortrag, Film, Gespräch, ...

Auftakt: Do, 29.04. und Fr., 30.04. von 15-18 Uhr
Folgetermine: Do, 20.05. und Do, 10.06. je von 15-18 Uhr Einzeltermine nach Absprache
Endveranstaltung: Do, 01.07. ab 13 Uhr

Infos:

Design wirkt und Design ist mächtig. Art und Weise, wie Dinge, Räume oder Prozesse gestaltet sind, haben direkten und indirekten Einfluss auf unseren Umgang und unsere Handlungen: Kleidungsstücke wirken sich auf Haltung und Auftreten aus, Interfaces steuern die Zugänglichkeit, Öffentlichkeitsformate beeinflussen deren Inhalte, Materialwahl und Oberfläche definieren die Anwendungsmöglichkeiten, physische oder gedankliche Grenzen bestimmen für wen oder was ein Raum nutzbar gemacht wird.

Im interdisziplinären Seminar beschäftigen wir uns mit der Wirkmächtigkeit von Design in ihren unterschiedlichen Arten und Formen. Welche kleinen und großen, persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen hat Gestaltung? Was, in welcher Form und inwieweit können wir als DesignerInnen beeinflussen? Wie wollen mit dieser Verantwortung umgehen? Was geschieht, wenn wir bewusst Kontrolle abgeben? An wen, wieviel und an welchem Punkt? Wie ermöglicht oder verhindert Gestaltung, wann ist sie provokativ und wann naiv? Kurz: was tun mit dieser Macht?

Anhand von praktischer Projektarbeit und Diskussion wird sich auf explorative Weise mit Aspekten und Möglichkeiten der Wirkmächtigkeit von Design auseinandergesetzt und eigenständige Positionen zum Thema entwickelt. Parallel dazu werden jeweils passende Präsentationsformate für kürzere Veranstaltungsbeiträge konzipiert und umgesetzt. Die erarbeiteten und zu Präsentation, Performance, Vortrag, Gespräch, Film... weiterentwickelten Positionen werden in einer eintägigen (hybriden) Veranstaltung mit der Hochschulöffentlichkeit in Form eines Kurz-Symposiums im Juli 2021 diskutiert.


Veronika AumannNatalie Weinmann

Dare'n'Do – Infoseite

Dare’n’Do – Seminarreihe

(Info-Seite)


Thema: Das DARE’n’DO Seminar gibt Studierenden höherer Semester der Fachbereiche Industrial Design, Kommunikationsdesign, Textildesign und Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart einen Raum für ergebnisoffenes, experimentelles Forschen. In Vorträgen und Workshops lassen sich die Studierenden von Expert:innen gestaltungsfremder Disziplinen inspirieren. Im Anschluss reflektieren sie die Relevanz und Potenziale ihrer eigenen gestalterischen Arbeit und lassen durch einen produktiven Schaffensprozess Neues entstehen.

Dozentin: AM Natalie Weinmann, M.Des.

Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen



Natalie Weinmann

Dare'n'Do – Radical-Viral-Infection-Project [SoSe 2021]

Dare’n’Do: Radical-Viral-Infection-Project

Seminar + Stegreif: oral (discussions) and practical

Kick-off: Monday 19th of April 2021;
Radical-Viral-Infection-Seminar: alternating between Mondays + Thursdays 3pm; Mutation and Adaptation Workshops: 3rd-5th of June + 17th-19th of June 2021

About: 

Our world has changed. The Post Pandemic terrain will be a landscape far different to any we have encountered before. As digital natives we are connected and tethered in a complex network and with an understanding of the necessity of physical entities. The design of tomorrow will require radical new ways of thinking.

Imagine the designer as a living cell, embodied in a space that allows adaptation and mutation and imagine a design process under the paradigm of infection. Let us consider this new “infection” not as a harmful entity, but one that causes fascinating and unforeseeable mutations, unrestricted by disciplinary or social borders. This infection is far more than just gaining new information via research and applying them in well-known processes. The organism is being rewritten, the cell is mutating, changing shape, developing new abilities, and adapting in an ever-changing environment. The infection collides. Connects itself to others, creates unlikely bonds, it permeates and re-infects, soon the cell adapts, changes and begins to form new connections of its own. The infection takes hold.

Radical-Viral-Infection-Seminar

This semester Students from the Dare’n’Do Seminar at the State Academy of Arts and Design Stuttgart and from the Void Lab at the Birmingham City University (UK) will enter a joint mutation-experiment. The collaboration includes (i) a weekly seminar offering radical non-design impulses from experts, theoretical discussions and hands-on approach of understanding new media techniques. Through those impulses, a transformative and productive process occurs enabling individual interests to arise and unpredictable connections to be made. Combining critical reflection, via a feedback loop of radical thinking on cybernetics and system theories, and a hands-on experience in creative coding, will lead to a metaphorical infection the individual way of thinking as well as the artistic practice. What possibilities can an infection enable? Which new structures do evolve? What is collapsing – what surviving?

Mutation and Adaptation Workshops

Finally, this will lead into (ii) two intensive cross-collaborative workshops, where previously gathered knowledge will be put into practice in a sprint-like event. This second part of this project will activate a mutative process and adaptation whilst working in international and interdisciplinary teams, developing own mutational systems during two intense workshops. How can transformation processes be launched? In which way do adaptations influence another part of the system? How to engage with the fragility arising in a crisis of a complex system?

Both, seminar and workshop, are about observing closely, complex and unknown systems. Gathering new understandings, through the process of making and interacting. Gaining experiences about and through new technologies, learning if and how to manipulate, adapt, resist or even create complex systems based on radical impulses. Furthermore, it will be analysed on how those systems are connected and how they can collide, mutate and adapt with others. By overcoming a natural hesitation and the own comfort zone, there is no limitation, no boundaries. But solely an occupation and development within an ever changing social and technological terrain.


Natalie Weinmann

Dare'n'Do – Irritation und der gestalterische Umgang mit dem Unbekannten [WS 2020/21]

Dare’n’Do – Irritation und der gestalterische Umgang mit dem Unbekannten

Seminar
mündlich, praktisch, schriftlich

Das Seminar wird in einmal im Monat Blockweise nach Ankündigung stattfinden, voraussichtlich Montag- oder Donnerstagnachmittags.

Kickoff-Termin (nach Anmeldung): Montag 19.10.20 um 14h.

Irritation ist das Ergebnis eines komplexen Verarbeitungsprozesses in unserem Gehirn: ein für uns unbekannter Reiz durchbricht das uns Bekannte, Gewohnte, die sogenannte „Norm“. Es entsteht eine Diskrepanz zwischen dem vorliegenden Sachverhalt und dem, was wir erwartet haben. Wir versuchen durch erneutes Wahrnehmen mit allen Sinnen, durch Perspektivwechsel sowie durch wiederholtes Überprüfen den Reiz einzuordnen. Doch das Unbekannte lässt sich nun mal nicht in „Schablonen“ des Vertrauten einordnen. Wir sind irritiert.

Doch warum sind wir irritiert? Was irritiert uns und wie gehen wir damit um?

Im Umgang mit dem Unerwarteten im gestalterischen Schaffensprozess erleben wir häufiger Irritation. Vorerfahrung, Wissen und Persönlichkeit des Menschen, können neben zusätzlichen Faktoren, wie beispielsweise Zeit und Raum, einen Einfluss auf diesen Prozess haben. Ein wahrgenommener Reiz kann dadurch in Unwohlsein, Stress oder sogar Angst münden, aber auch in Freude, Spaß und Neugierde.


In diesem Semester widmen wir uns bei Dare’n’Do der „Irritation“, den dahinterstehenden Hirnaktivitäten aus neurowissenschaftlicher Sicht und dem gestalterischen Umgang damit. Im Rahmen des Seminars versuchen wir durch (i) Recherche, (ii) einen experimentellen, produktiven Schaffensprozess sowie (iii) gemeinsame Reflektionssessions herauszufinden, wie diese wechselseitige Beziehung von Reiz und Emotion aktiv genutzt werden kann. Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Fragestellung, wie wir „Räume“ erschaffen können, in denen Irritation hervorgerufen und ein produktiver und kreativer Umgang mit dem Reiz stattfinden kann.

Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist einerseits eine durchwegs positive Bewertung der einzelnen Blockveranstaltungen und andererseits eine erfolgreiche Endabgabe notwendig.

Weitere Informationen Ende September 2020 unter www.abk- inkubator.de/darendo.


Natalie Weinmann

Darstellung [WS 2019/20 - SS 2020]

Modul 01 - Darstellung

(BA Architektur + Diplom Industrial Design)


Pflichtmodul im Grundjahr BA Architektur und Diplom Industrial Design

Projekttitel: Darstellung 1 & 2

Lehrbeauftragter: Karl-Heinz Bogner


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann


Grundlagen der Gestaltung [Ws 2019/20 - SS 2020]

Modul 01 - Grundlagen der Gestaltung

(BA Architektur + Diplom Industrial Design)


Pflichtmodul im Grundjahr BA Architektur und Diplom Industrial Design

Projekttitel: Inkubator: Würde - Hybride Interventionen


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann


IMG - Projekt 1 [SoSe 2021]
  • Waitlist enrolment

Kursbereich für das Projekt 1 im IMG Studiengang

für das SoSe 21

Frau Prof. Anne Bergner

AM Andreas Bauer

Andreas BauerAnne Bergner

Grundlagen Design + Prototyping [SoSe 2021]
  • Waitlist enrolment

Kursbereich für das 2. Semester

Architektur + Industrial Design

Frau Prof. Anne Bergner

AM Andreas Bauer

Build it - Eat it [SoSe 2021]

Aka Interdisziplinär - geöffnet für alle Fachgruppen
Ökologische Aspekte zu berücksichtigen wird in Architektur und Design zunehmend selbstverständlich. Aber gilt das auch für unsere eigene Entwurfspraxis? Mit welchen Materialien und Techniken gehen wir dort um? Denken wir dabei an Wiederverwendbarkeit oder Recycling? In Build it – Eat it unterziehen wir unsere eigenen Entwurfsprozesse einer kritischen ökologischen Reflektion und experimentieren mit der Herstellung eigener Materialien, die wir (oder vielleicht doch besser die Kompostwürmer) tatsächlich auch essen könnten. Wir experimentieren mit Open Source Bio-Plastics und gewöhnlichen Backrezepten – in den (hoffentlich zugänglichen) Werkstätten und am heimischen Herd. Dabei spielen auch die ästhetischen Eigenschaften der Materialen, und wie diese wiederum den Entwurfsprozess beeinflussen, eine wichtige Rolle.

ABK-Zeltlager Part II [SoSe 2021

Aka Interdisziplinär_geöffnet NUR für Teilnehmer/innen die im WiSe20/21

das ABK-Zeltlager Part I belegt hatten!

AM Andreas Bauer


Andreas BauerLeo Weber

Lehrstuhl Grundlagen Design + Prototyping

Infos zu aktuellen Lehrstuhl-Aktivitäten im SoSe 21

Frau Prof. Anne Bergner

AM Andreas Bauer


Studentische Hilfskräfte:

Tom Seeger (Architektur)

Zixuan Zhou (Industrial Design)


Lehrbeautragte:

Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitektur

Hannes Bäuerle

Frau Dr. Marina Stipetic

Hannah Häußer

Maximilian Borchert

Steffen Knöll

Andreas BauerAnne Bergner

Jour Fixe Architektur [WS 20/21][SoSe 21]

Die aktuelle Neuauflage der Jour Fixe Reihe ist im  WS 19/20 und SS 20 im Rahmen eines Seminars von einem studentischen  Team kuratiert und geplant worden. Als Ergebnis werden in diesem Semester (unter Berücksichtigung der aktuellen Corona Bedingungen) die "Sandgespräche" durchgeführt. Im nächsten SS soll die Jour Fixe Reihe weiter fortgeführt werden. Die "Staffelübergabe" findet mit diesem Stegreif im WS 2020/2021 statt.

Als Teilnehmer*innen ünterstützt Ihr dabei das studentische Kurator*innen-Team bei der Durchführung der "Sandgespräche" jetzt im Wintersemester und plant das Programm des Sommersemesters.
Im Sommersemester solle dann dieses neue Team den Jour Fixe im Rahmen eines Seminars durchführen (wieder unterstützt durch ein neues Stegreif-Team).... So ensteht eine "Team-Kette" mit der wir Wissen, Kontakte und Erfahrungen nahtlos weitergeben können.


Lichtobjekt / Leuchte im architektonischen Kontext [WS 20/21]

Licht spielt in der Architektur eine große Rolle. Aber nicht nur das Licht selbst, sondern auch die Leuchten als Objekte können mit der sie umgebenden Architektur einen spannenden Dialog eingehen. Die Leuchten können die wesentlichen Charakteristika eines Raumes unterstützen, oder können als spektakuläre Leucht-Installationen die Architektur wesentlich beeinflussen und besondere Inszenierungen und Atmosphären schaffen.
Anne Bergner

Positionen der Theorie des Films in Geschichte und Gegenwart [SoSe 2021]

Der Film gehört zu den maßgeblichen künstlerischen Medien des 20. Jahrhunderts. Seit seiner Entstehung ist er von vielfältigen theoretischen Diskursen und Kontroversen begleitet worden, die unter anderem die Frage der Spezifika des filmischen Bildes, die Frage der Definierbarkeit des filmischen Mediums und die Frage seiner ästhetischen und politischen Signifikanz betreffen. Im Rahmen des Seminars werden wir einschlägige historische wie jüngere Texte zur Theorie des Films diskutieren. 

Auswahlbibliographie

  • Richard Allen und Murray Smith (Hg.), Film Theory and Philosophy, Oxford: Oxford University Press 1997.
  • David Bordwell, Kristin Thompson und Jeff Smith, Film Art: An Introduction, 12. Auflage, New York: McGraw Hill Education 2020.
  • Leo Braudy und Marshall Cohen (Hg.), Film Theory and Criticism. Introductory Readings, Oxford: Oxford University Press 1999.
  • Noël Carroll, Theorizing the Moving Image, Cambridge: Cambridge University Press 1996.
  • Noël Carroll, The Philosophy of Motion Pictures, Malden/Ma.: Blackwell 2008.
  • Stanley Cavell, The World Viewed. Reflections on the Ontology of Film, Cambridge/Ma.: Harvard University Press 1979.
  • Gregory Currie, Image and Mind. Film, Philosophy, and Cognitive Science, New York: Cambridge University Press 1995.
  • Gilles Deleuze, Das Bewegungs-Bild. Kino 1, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1996.
  • Gilles Deleuze, Das Zeit-Bild. Kino 2, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1996.
  • Lorenz Engell, Oliver Fahle, Vinzenz Hediger und Christiane Voss, Essays zur Film-Philosophie, München: Fink 2015.
  • Cynthia Freeland und Thomas Wartenberg (Hg.), Philosophy and Film, New York: Routledge 1995.
  • Josef Früchtl, Vertrauen in die Welt. Eine Philosophie des Films, München: Fink 2013.
  • Berys Gaut, A Philosophy of Cinematic Art, New York: Cambridge University Press 2010.
  • Gertrud Koch, Die Wiederkehr der Illusion. Der Film und die Kunst der Gegenwart, Berlin: Suhrkamp 2016.
  • Dimitri Liebsch (Hg.), Philosophie des Films. Grundlagentexte, Paderborn: Mentis 2005.
  • Paisley Livingston und Carl Plantinga (Hg.), The Routledge Companion to Philosophy and Film, London: Routledge 2009.
  • Jacques Rancière, Spielräume des Kinos, Wien: Passagen 2012.
  • Martin Seel, Die Künste des Kinos, Frankfurt am Main: Fischer 2013.
  • Martin Seel, ≫Hollywood ignorieren≪. Vom Kino, Frankfurt am Main: Fischer 2017.
  • Robert Sinnerbrink, New Philosophies of Film. Thinking Images, London: Continuum 2011.
Daniel Martin Feige

Theorien der Alltagsästhetik [SoSe 2021]

In den letzten Jahren sind Theorien der Alltagsästhetik vermehrt vor allem in der angloamerikanischen Ästhetik diskutiert worden. Gegenüber der in der Tradition der Ästhetik starken Dominanz der Kunst als paradigmatischen Gegenstandsbereich der Ästhetik pochen sie auf ästhetische Momente aller Aspekte der menschlichen Lebensform. So interessieren sie sich neben Phänomenen der Natur nicht zuletzt besonders für Fragen einer Ästhetik des Designs. Im Seminar soll gemeinsam das einschlägige Buch von Yuriko Saito zur Alltagsästhetik gelesen werden und dadurch in den Debattenstand eingeführt werden.

Auswahlbibliographie

  • Arnold Berleant, Aesthetics Beyond the Arts. New and Recent Essays, Aldershot: Ashgate 2012.
  • Thomas Leddy, The Extraordinary in the Ordinary. The Aesthetics of Everyday Life, Peterborough: Broadview Press 2012.
  • Yuriko Saito, Everyday Aesthetics, Oxford: Oxford University Press 2010.
  • Richard Schusterman, Thinking through the Body.  Essays in Somaesthetics, Cambridge: Cambridge University Press 2012.


Daniel Martin Feige

Arthur C. Dantos Kunstphilosophie [SoSe 2021]

Arthur C. Danto (1924-2013) gehört zu den zentralen angloamerikanischen Kunsttheoretikern und Kunstkritikern des 20. Jahrhunderts; neben klassischen Beiträgen zur Handlungstheorie, zur Philosophie der Geschichte wie zu wichtigen Autoren der Tradition ist er vor allem mit Beiträgen zur Theorie und Geschichte der Kunst hervorgetreten, die international breit und kontrovers rezipiert worden sind. Im Seminar werden wir gemeinsam sein Hauptwerk "Die Verklärung des Gewöhnlichen. Eine Philosophie der Kunst" lesen und diskutieren. Das Buch wird zur Anschaffung empfohlen.

Literatur

Arthur C. Danto, Die Verklärung des Gewöhnlichen. Eine Philosophie der Kunst, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1981.



Daniel Martin Feige

Hans-Georg Gadamer "Wahrheit und Methode" [SoSe 2021]

Hans-Georg Gadamer (1900-2002) zählt zu den einflussreichsten und international sichtbarsten deutschen Philosophen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ist zugleich neben seinem Lehrer Martin Heidegger der wichtigste Vertreter der philosophischen Hermeneutik im 20. Jahrhundert. In seinem Hauptwerk Wahrheit und Methode (1960) untersucht er das Verstehen als existenziale Dimension der menschlichen Lebensform nicht zuletzt mit Blick auf die Erfahrung von Wahrheit in Geschichte, Philosophie und Kunst. Wir werden im Seminar in gemeinsamer gründlicher Lektüre zentrale Abschnitte seines Hauptwerks erarbeiten. 

Literatur

Hans-Georg Gadamer, Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, Tübingen: Mohr Siebeck 1975.

Daniel Martin Feige

Designgeschichte II [SS 2021]

Design hat nicht nur eine Geschichte, sondern ist seine Geschichte. Design ist ein Prozess, zielt auf Prozesse und scheint, wenn überhaupt, nur im Prozess (um-)definiert werden zu können. Entsprechend wird es in der Überblicksvorlesung und der wechselweisen Diskussion einschlägiger Quellentexte darum gehen, eine Entwicklung nachzuzeichnen, die bei der Frage nach dem eigentlichen Ursprung des „Designs“ ansetzt, um am Ende eines kritischen Durchgangs durch die letzten Jahrhunderte das Phänomen „Design“ in der Gegenwart besser erfassen zu können.

Florian Arnold

Designgeschichte I - Von der Steinzeithöhle ins Bauhaus [WS 20/21]

Design hat nicht nur eine Geschichte, sondern ist seine Geschichte. Design ist ein Prozess, zielt auf Prozesse und scheint, wenn überhaupt, nur im Prozess (um-)definiert werden zu können. Entsprechend wird es in der Überblicksvorlesung und der wechselweisen Diskussion einschlägiger Quellentexte darum gehen, eine Entwicklung nachzuzeichnen, die bei der Frage nach dem eigentlichen Ursprung des „Designs“ ansetzt, um am Ende eines kritischen Durchgangs durch die letzten Jahrhunderte das Phänomen „Design“ in der Gegenwart besser erfassen zu können.


Florian Arnold

Einführung in die Philosophie des Designs und wissenschaftliches Arbeiten [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Einführungskurs mit Tutorium [Leitung: Cedric Tonye Djon]

Seminargröße: 32

Raum: 21.10: Treffen auf dem Campus zur Vorbesprechung

Zeit: Mi 09.00-10.30 Uhr, Beginn: 21.10.2019

 

Einführungskurs Philosophie des Designs und wissenschaftliches Arbeiten

Das von einem Tutorium begleitete Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierenden des ersten Semesters in den Studiengängen Industrial Design, Kommunikationsdesign und Textildesign. Es dient der Vermittlung von basalen Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens – wissenschaftliches Schreiben, hermeneutische Erarbeitung von Texten, Fähigkeit zur argumentativen Auseinandersetzung mit Thesen – und zugleich der Einführung in Grundfragen der Designtheorie aus philosophischer Perspektive. Das Tutorium dient neben der Vertiefung der Diskussion der Texte des Seminars vor allem der gemeinsamen Übung wissenschaftlichen Schreibens.

 

Literatur:

Florian Arnold, Philosophie für Designer, Stuttgart: AV Edition 2016.

Simon Blackburn, Denken! Die großen Fragen der Philosophie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2013.

Wolfgang Detel, Grundkurs Philosophie, Stuttgart: Reclam 2007 (= Band 1-5).

Daniel M. Feige, Design. Eine philosophische Analyse, Berlin: Suhrkamp 2018.

Daniel M. Feige, Zur Dialektik des Social Design. Ästhetik und Kritik in Kunst und Design, Hamburg: Adocs 2019.

Philipp Meyer, 300 Tipps fürs wissenschaftliche Schreiben, Stuttgart: Utb 2005.

Eckardt Meyer-Krentler und Burckhard Moenninghoff, Arbeitstechniken Literaturwissenschaft, Stuttgart: UTB 2010.

Thomas Nagel, Was bedeutet das alles?, Stuttgart: Reclam 2012.

Jay Rosenberg, Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main: Klostermann 2002.

Holm Tetens, Philosophisches Argumentieren, München: Beck 2004.


Daniel Martin Feige

Grundbegriffe der Theorie des Designs [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Modulzugehörigkeit: Kulturphilosophie

Podcast-Vorlesung

Zeit: Donnerstag 10.00-11.30 Uhr

SWS: 2 (3-6 Ects)

 

Grundbegriffe der Philosophie des Designs

Die Vorlesung führt in zentrale mit dem Design verbundene Grundbegriffe philosophisch ein und ermöglicht so Designstudierenden wie Studierenden anderer Fächer einen Einblick in zentrale Fragen der Designtheorie. Folgende Grundbegriffe werden in der Vorlesung erörtert: Begriff (Kann man Design definieren?), Geschichtlichkeit (Ist Design irgendwann entstanden oder gab es Design schon immer?), Anthropologie (Welche Rolle spielt Design im menschlichen Leben?), Ästhetik (Können Designgegenstände „schön“ sein und Gegenstand einer spezifischen Erfahrung werden?), Ethik (Was ist gutes Design?), Politik (Was heißt Kritik des Designs?).

 

Literatur (Auswahl)

Florian Arnold, Logik des Entwerfens. Eine designphilosophische Grundlegung, Paderborn: Fink 2018.

Andreas Dorschel, Gestaltung. Zur Ästhetik des Brauchbaren, Heidelberg: Winter 2003.

 Daniel M. Feige, Design. Eine philosophische Analyse, Berlin 2018.

Daniel M. Feige, Florian Arnold und Markus Rautzenberg (Hg.), Philosophie des Designs, Bielefeld: Transcript 2020.

 Daniel M. Feige, Zur Dialektik des Social Designs (= Studienhefte problemorientiertes Design 4), Hamburg: Adocs 2019.

Jane Forsey, The Aesthetics of Design, Oxford: Oxford University Press 2013.

Glenn Parsons und Allen Carlson, Functional Beauty, Oxford: Clarendon Press 2008.

Glenn Parsons, The Philosophy of Design, Cambridge: Polity Press 2016.

Oliver Ruf und Stefan Neuhaus (Hg.), Designästhetik. Theorie und soziale Praxis, Bielefeld: Transcript 2020.

Gerhard Schweppenhäuser, Designtheorie, Berlin: Springer 2016.


Daniel Martin Feige

Forschungskolloquium Gegenwartsästhetik [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige und Prof. Dr. Judith Siegmund

Seminargröße: 20

Ort: HMDK Stuttgart

Zeit: Fr 10.00-12.00 Uhr, Beginn: 20.10.2019

 

Forschungskolloquium Gegenwartsästhetik

Im seit mehreren Jahren bestehenden Kolloquium werden Positionen der gegenwärtigen ästhetischen Diskussion gemeinsam diskutiert. Das Kolloquium richtet sich an Designer*innen, Künstler*innen, Philosophen und Philosophinnen, Musiker*innen und an alle, die sich für aktuelle Debatten der Ästhetik interessieren. Es findet in Kooperation zwischen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart statt. In diesem Semester soll Achille Mbembes „Kritik der schwarzen Vernunft“ gelesen werden.

 

 

Literatur:

 

Achille Mbembe, Kritik der schwarzen Vernunft, Berlin: Suhrkamp 2013.

 


Daniel Martin Feige

Hegel lesen! [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminargröße: 20

Ort: Vortragssaal Neubau 2 / Digital

Zeit: Fr 09.30-11.00 Uhr, Beginn: 23.10.2019

 

Hegel Lesen!

Stuttgart hat dieses Jahr den 250. Geburtstag eines Sohns der Stadt begangen, der zu den wichtigsten Philosophen der Neuzeit gehört: Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831). Er war zentraler Vertreter des deutschen Idealismus, der für eine Überwindung disziplinärer Grenzen steht: Im Rahmen seines umfassenden philosophischen Systems diskutiert Hegel Fragen der Ethik im systematischen Zusammenhang mit Fragen der Erkenntnistheorie, wie er Fragen der Naturphilosophie im systematischen Zusammenhang mit Fragen der Religionsphilosophie und Ästhetik diskutiert. Dass sein Werk keineswegs allein historisch interessant ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass viele Philosophen/innen heute nicht nur nach wie vor Hegel lesen, sondern grundlegende Thesen Hegels in abgewandelter Form auch in der Gegenwart verteidigen. Im Rahmen des Seminars wollen wir in gemeinsamer gründlicher Lektüre der Einleitungen der Phänomenologie des Geistes sowie der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften (sowie potentiell weiterer Ausschnitte aus der Enzyklopädie, der Rechtsphilosophie und der Geschichtsphilosophie) Anspruch und Methode der hegelschen Philosophie versuchen nachvollziehen. Da der Schwierigkeitsgrad von Hegels Texten hoch ist, wird als Voraussetzung der gemeinsamen Arbeit im Seminar eine gründliche Vorbereitung der Textabschnitte erwartet.

 

Literatur:

 

Georg W. Bertram, Hegels „Phänomenologie des Geistes“. Ein systematischer Kommentar, Ditzingen: Reclam 2017.

Daniel M. Feige, Die Natur des Menschen. Eine dialektische Anthropologie, Berlin: Suhrkamp 2021 (im Erscheinen).

Christoph Menke, Autonomie und Befreiung. Studien zu Hegel, Berlin: Suhrkamp 2018.

Terry Pinkard, Hegel's Naturalism: Mind, Nature, and the Final Ends of Life, Oxford: Oxford University Press 2012.

Robert Pippin, Die Aktualität des Deutschen Idealismus, Berlin: Suhrkamp 2016.

Michael Quante, Die Wirklichkeit des Geistes. Studien zu Hegel, Berlin: Suhrkamp 2011.

Sally Sedgwick, Hegel’s Critique of Kant. From Dichotomy to Identity, Oxford: Oxford University Press 2012.

Ludwig Siep, Der Weg der Phänomenologie des Geistes. Ein einführender Kommentar zu Hegels „Differenzschrift“ und „Phänomenologie des Geistes“, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2000.

Slavoj Žižek, Weniger als Nichts. Hegel und der Schatten des dialektischen Materialismus, Berlin:  Suhrkamp 2016.


Daniel Martin Feige

Klassiker der philosophischen Ästhetik [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminargröße: 20

Ort: Vortragssaal Neubau 2 / Digital

Zeit: Mittwoch 11.00-12.30, Beginn 21.10.2020

 

Klassiker der philosophischen Ästhetik

Ästhetik beschäftigt sich mit einer besonderen Form des menschlichen Weltbezugs, im Rahmen dessen Gegenstände nicht auf Allgemeinbegriffe gebracht werden, sondern in ihrer Spezifik nachvollzogen werden. Zu den paradigmatisch in Geschichte wie Gegenwart diskutierten Gegenstandsbereichen gehört dabei neben der Kunst die Natur; jüngst werden auch verstärkt nicht-klassische Gegenstandsbereiche wie das Design erforscht. Im Seminar werden wir die historische Entwicklung der Ästhetik (mit einem besonderen Fokus auf Positionen im Gefolge des 18. Jahrhunderts) in der gemeinsamen Diskussion paradigmatischer Texte nachvollziehen

 

Literatur:

 

Georg W. Bertram, Kunst. Eine philosophische Einführung, Stuttgart: Reclam 2005.

Noël Carroll, Philosophy of Art. A contemporary Introduction, New York: Routledge 1999.

Daniel M. Feige, Kunst als Selbstverständigung, Münster: Mentis 2012.

Stefan Majetschak, Ästhetik zur Einführung, Hamburg: Junius 2012.

Maria E. Reicher, Einführung in die philosophische Ästhetik, Darmstadt: WBG 2005.

Brigitte Scheer, Einführung in die philosophische Ästhetik, Darmstadt: WBG 1997.

 

 

Anforderungen [Designstudiengänge 6 ECTS]

Hausarbeit, Länge: 15-20 Seiten.


Daniel Martin Feige

Ergonomie [SoSe21]
  • Waitlist enrolment

Dozent*in/Prüfer*in

Timo Kuhls (LBA)

Titel der Veranstaltung

Ergonomie

Art der Veranstaltung

Workshop

Beschreibung der Veranstaltung

Ziel des Seminares ist das Kennenlernen und praktische Anwenden von ergonomischen Grundkenntnissen sowie die Vermittlung von Erfahrungen aus dem Umfeld der Entwicklung von Elektrowerkzeugen (Festool) und ein Blick auf die vielen Facetten dieses weiten Begriffes. Inhalte werden sowohl vorgestellt als auch gemeinsam erarbeitet, gerne sollen auch aktuelle Problemstellungen von laufenden Projekten Bestandteil des Seminares werden.


Zeit

7.5., 14.5., 21.5. jeweils ab 14 Uhr

Ort/Raum

Werkstattbau ID / Seminarraum

Teilnehmerzahl

15


David Gebka

Kommunikations- und Magazinarbeit [SoSe21]
  • Waitlist enrolment

Modul / Fach lt. PO

Wahlfach


Dozent*in/Prüfer*in

Benedikt Eisenhardt (LBA)

Titel der Veranstaltung

Kommunikation- und Magazinarbeit

Art der Veranstaltung

Seminar


Beschreibung der Veranstaltung

Im Kurs widmen wir uns konzeptionellen Grundlagen und Methoden zur zielgerichteten Außendarstellung der eigenen Arbeit und Person. Aus der Perspektive des Kommunikationsdesigns betrachten wir den Umgang mit Text und Bild im Kontext verschiedener Kommunikationsmedien – von Portfolio und Wettbewerb über Pressetext und Website zu Social Media und Publikation. Hierfür entwickeln wir auf Basis aktueller Projekte der Studierenden Narrativ und Stilistik und erarbeiten verschiedene Text- und Darstellungsbausteine für konsistente und wirksame Kommunikationsarbeit.

Zeit

29.4., 30.4., 14.5., 3.6., 4.6., 25.6. jeweils 9-13 Uhr

Ort/Raum

Tba.

Teilnehmerzahl

10


Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

Ja

Andere zugelassene Studiengänge /

Module (Modulcode) ECTS Architektur (BA) AKA Interdisziplinär / 2 ECTS Diplomstudiengang Bildende Kunst, Künstlerisches Lehramt (BFA) Design oder Design-W / 3 ECTS


David Gebka

Schreibtisch [SoSe21]
  • Waitlist enrolment

Dozent*in/Prüfer*in

David Gebka (AM)
Benedikt Kartenberg (AM)

Titel der Veranstaltung

Schreibtisch

Art der Veranstaltung

Entwurf: Produkt & Kontext

Art der Prüfung

-

Beschreibung der Veranstaltung

In dieser Übung schauen wir uns Schreibtische und vor allem das, was sich auf ihnen abspielt, genauer an. Welche Gegenstände liegen auf dem Schreibtisch? Wie benutzen wir sie? Was lässt sich verbessern?

Zeit

Korrekturen Freitags 10:30-13:00 Uhr

Ort/Raum

Werkstattbau / Büro Prof. Fischer / Online

Teilnehmerzahl

15


2. Semester ID


David GebkaBenedikt Kartenberg

In Balance [SoSe2021]
  • Waitlist enrolment

Dozent*in/Prüfer*in

Prof. Uwe Fischer, Dipl.-Des. David Gebka (AM)

Titel der Veranstaltung

In Balance oder Auf Messers Schneide

Art der Veranstaltung

Hauptprojekt

Art der Prüfung

-

Beschreibung der Veranstaltung

Im Sommersemester geht es um das Gleichgewicht. Nicht das körperliche, das uns von Anfang an und spätestens mit der Erfahrung beim Lernen des Laufens auf zwei Beinen begleitet, es geht vielmehr um das physische Gleichgewicht von Objekten, die durch eine klug austarierte Balance überraschen und faszinieren. Es geht um die Momente von Stabilität und Instabilität, von Bewegung und Ruhe. Von dem Zustand der Leichtigkeit und dem für einen Moment vom Gewicht der Welt befreiten Illusion des Schwebens. Richard Serra formulierte in einem Gespräch wie folgt: „Ich bin an der Tatsache interessiert, dass man Gewicht durch korrekte Balance zu Gewichtslosigkeit reduzieren kann. (...) Sie können jede beliebige Skulptur nehmen: Giacometti, Calder, Donatello. Schwerkraft und Gleichgewicht sind essentiell für die Bildhauerei.“ Was Serra für seine Skulpturen formulierte findet sich auch anderer Stelle, wenn Mondrian in seiner Malerei nach vollkommener Harmonie im Sinne einer gänzlich ausgewogenen Verteilung von Farbfeldern auf der Leinwand strebt. Gleichgewicht beschränkt sich nicht nur auf das Balancieren der Schwerkraft, sondern findet sich in der Kompositionslehre, der Körperbeherrschung, dem Verhältnis von Ökologie und Ökonomie, der militärischen Machtbalance, dem Tag und der Nacht. Gleichgewicht ist fundamentale Grundlage des Lebens. Uns interessiert im Sommersemester weniger die Frage nach den großen Zusammenhängen in der Welt, sondern die unmittelbaren erlebbaren Phänomene der Physik, der Ästhetik, der Ratio- und Irrationalität. Nicht die Suche nach dem ultimativ praktisch funktionalen Gegenstand ist gefragt, sondern das Objekt welches den Betrachter in seinen Bann zieht. Das zwischen Machbarem und Spekulation oszilliert und schließlich begeistert wie der Anblick des Akrobaten in der Zirkuskuppel.

Zeit

Korrekturen Montags + Dienstags

Ort/Raum

Werkstattbau / Büro Prof. Fischer / Online

Teilnehmerzahl

12

David Gebka

Farbenlehre [SoSe21]

„Farbe ist nicht einfach da, ist nicht ein für alle Mal eindeutig gegeben, ist nicht etwas Selbstverständliches, worüber nachzudenken nicht lohnt, sondern Farbe lebt: bewegt sich und bewegt, agiert, hängt ab und macht abhängig, wirkt, ist mächtig, kann sowohl dienen als auch überwältigen.“ ‐Josef Albers, Interaction of Color

In dem Seminar steht die Farbe als Erfahrung, Analysegegenstand und Experiment im Mittelpunkt

Best Of - Der Pokal [WS 20/21]

Entwurf: Zeichen und Symbol [Gestaltungsübung 1]

Prof.in Aylin Charlott Langreuter | AM Benedikt Kartenberg

Ein Pokal ist eine in Form gebrachte Huldigung an erbrachte Leistungen- er belohnt eine herausragende physische und psychische Anstrengung, die geleistet worden ist. Und zwar nur die Beste. Die mittelmäßige Ästhetik und die Wertlosigkeit der Materialien der allermeisten Pokalen steht in direktem Gegensatz dazu, dass Menschen im Wettstreit an ihre Grenzen und darüber hinausgehen, um ihn zu bekommen: Der Pokal ist ein extrem emotional aufgeladener Gegenstand.
Ziel dieser Übung 1 ist es, einen Pokal zu gestalten. Die Herausforderung besteht hier nicht nur in der Wahl des Materials und der formalen Gestaltung und ihrer Umsetzung, sondern vor allem darin, die durch ihn zu belohnende Leistung im Pokal erkennbar zu materialisieren. Für was eigentlich übergibt man diesen Pokal? Und an wen?
Der Erfolg dieser Gestaltungsübung bemisst sich durchaus auch daran, wie und ob Nichteingeweihte erkennen, welche Leistung mit dem Pokal geehrt werden soll.

David GebkaBenedikt Kartenberg

Besteck [WS 20/21]

Besteck wie wir es heute kennen hat seinen Ursprung in ferneren Kulturkreisen. Etabliert hat sich seine Funktion und Beschaffenheit bis heute und ändert seine Erscheinung fast nur noch unter formalästhetischen Gesichtspunkten. Ausgehend davon gestalten wir ein Besteck bestehend aus Messer und Gabel mit dem Fokus auf Form, Proportion, Haptik, etc.

Benedikt Kartenberg

CAD2 _ Fusion 360 [WS 20/21]

Fusion 360 vereint unterschiedliche Techniken zur Erstellung eines CAD Modells in einem Programm. Unter anderem Parametrisches -, Freiform -, Flächen - und direktes - Modellieren. Darüber hinaus bietet es diverse weitere Module wie z.B. Blechteil Erstellung, FEM Analyse, Zeichnungs Ableitung, generatives Design …

Dadurch deckt Fusion 360 einen großen Teil der CAD Tools ab, die für die Gestaltung und Konstruktion eines Entwurfes notwendig sind.

Es werden in erster Linie die Grundlagen des parametrischen Konstruierens erarbeitet. In die Weiteren Funktionen wird es Einblicke geben.


Matthäus Braig

Design und Ethik [WS 20/21]

Workshop

Tillman Studinsky

Wie weit sind wir für die Produkte, die wir designen verantwortlich und welche Bedeutung hat dies für uns?

In diesem Seminar setzen wir uns mit unserer Rolle als Designerinnen auseinander. Anhand von Literatur, Diskussionen und praktischen Beispielen geht es um die Fragen, was und wie gestaltet werden sollte. Wir versuchen zu klären, welche Produkte relevant sind und nach welchen Methoden wir nachhaltig gestalten können. Dabei betrachten wir Prinzipien wie Cradle-to-Cradle, den Produktlebenszyklus und die Abfallhierarchie.

David GebkaTilmann Studinsky

Designmanagement / Infobeschaffung [WS 20/21]

Helge Aszmoneit (LBA)

Termine                21.10.2020, 11.11.2020, 25.11.2020 | Zeiten TBA
Kommunikation            zoom

Im Design wie in allen anderen Bereichen ist der/die Einzelne mit einer unfassbaren Informationsflut konfrontiert. Die Versuchung, sich im Surfen zu verlieren, ist allgegenwärtig und real (nicht nur virtuell). Die Recherche wird im Projekt gezielt begleitet: ausgehend von einer konkreten Fragestellung sollen die Möglichkeiten der Recherche und der Bedarf an Informationen auf das Projekt fokussiert ermittelt und genutzt werden.

Helge AszmoneitDavid Gebka

Prêt-à-porter [SS 21]

Hauptprojekt

Prof. Langreuter, Prof. De La Fontaine | AM Benedikt Kartenberg

Für das Sommersemester nehmen wir den Begriff „Prêt-à-porter“ wörtlich: „bereit zum tragen“ und versuchen im gleichen Atemzug den Begriff „portable architecture“ zu überdenken. 
Dass wir Tätigkeiten anders ausüben oder woanders ausführen können als gewohnt, hat uns die Situation, in der wir uns momentan befinden, gezeigt. Aufgrund der Art und Weise, wie sich die Welt technologisch, sozial, wirtschaftlich und kulturell verändert, ist es wahrscheinlich, dass individuelle Mobilität und Flexibilität anders gedacht werden sollten. Zwar müssen wir uns an die gegebenen Umstände anpassen, sollten aber nicht die Chance vertun auch von den daraus resultierenden Möglichkeiten zu profitieren.
Der Ausgangspunkt für dieses Projekt wird sein den Zweck der zu gestaltenden Konstruktion festzulegen, indem wir uns fragen, welche Handlungen die für uns gewohnheitsmäßig stets an einem dafür vorgesehen Ort gebunden sind, ausgelagert werden können. 
Wir suchen nach einer Konstruktion am Körper die bereit ist getragen zu werden und bereit ist zu tragen - eine Architektur in dem Sinne als das sie den Raum um uns neu definiert. Wie können wir den Raum um uns herum abstecken, gedanklich wie physisch, um einer spezifischen Tätigkeit Platz zu bieten, zum Beispiel für soziale oder kulturelle Interaktionen, unseren Job oder eine Freizeitaktivität? 
„Prêt-à-porter“ wird unterstützt von dem Textilveredler „Italian Converter“, dessen Expertise darin besteht Textil hinsichtlich seiner funktionalen Ansprüche und Optik zu optimieren.Desweiteren freuen wir uns sehr, dass wir für dieses Projekt zusätzliche Unterstützung aus der Modewelt, von Paul Surridge (Jil Sander, Roberto Cavalli) und aus der Architektur von Rodrigo Izquierdo (Patricia Urquiola) bekommen!

Denken wir hautnah, leicht, beweglich und temporär.

Benedikt Kartenberg

Interface [WS 20/21]

Dipl.-Des. Ludwig Rensch (LBA)

Termine                30.10.2020, 13.11.2020, 27.11.2020 | Zeiten TBA

In unserer technologisierten Zeit sind immer mehr Interaktionen möglich. Doch Produkte und Dienstleistungen werden dadurch nicht unbedingt einfacher, sie nehmen an Komplexität zu. Daher wird gerade hier Gestaltungswille und Schaffensdrang benötigt! Die Interaktion mit Dingen wird zum entscheidenden Faktor und muss erforscht, manipuliert und auf die Probe gestellt werden.
David Gebka

Living Matter [WS 20/21]

Hauptprojekt

Prof. Leyla Yunis | Prof. Ondrej Kyjánek | AM David Gebka

Adapt algorithms and strategies from nature into new ways to design. Take inspiration from nature, where nothing is stable and everything is constantly changing by recreating, regenerating, and reproducing. Embrace modern computational tools and digital fabrication strategies to take nature’s design advice. Nature makes so much from so little, it’s all about repetition and emergence with simple rules and behaviors that create complex organisms. Study it, take it and adapt it.

The semester entails a skill building process, where you will group together software and hardware tools that will help you identify more sustainable ways of how to create mass-customized designs and be engaged in the production process. We will touch upon subjects such as algorithmic thinking, basics of electronics or digital fabrication.
The studio will focus on hands-on models and prototyping, transferable principles to a computational platform, for a variety of digital fabricated prototypes with functional performances

David Gebka

Marketing [WS 20/21]

Birgitta Homburger(LBA)

Marken sind wie Reviere. Sie sind mehr als Produkt. Wir analysieren wie sich aus einer Idee ein intelligentes und kreatives Konzept entwickelt und sich daraus eine starke Marke etabliert.

David GebkaBirgitta Johanna Homburger

Produkfotografie [WS 20/21]

Wahlfach

Dipl.-Des. Jan Cafuk (LBA)

Einführung in die Foto-Blitztechnik; Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie; Grundlagen der Lichtführung; Umsetzung einzelner Fotoideen im Studio; Bildbesprechung/Analyse; Grundlagen der Bildbearbeitung / Photoshop

Jan CafukDavid Gebka

Produktvideo [SoSe21]

Wahlfach

Im Rahmen des Seminars werden die Grundlagen der Filmproduktion und Postproduktion im Kontext des Produktfilms vermittelt. Neben Input-Terminen zu den einzelnen Stationen wie Konzeption, Vorbereitung, Dreh, Schnitt usw. produzieren die Teilnehmer*Innen einen kurzen Film. Dieser kann sich um das laufende Semesterprojekt drehen oder ein abgeschlossenes Projekt dokumentieren, inszenieren oder erklären.

Abgeschlossen wird das Seminar mit einem Filmscreening.

Präsentation und Diskurs [SoSe21]

Dozent*in/Prüfer*in

Silvio Rebholz (LBA)

Titel der Veranstaltung

Präsentation und Diskurs

Art der Veranstaltung

Seminar


Beschreibung der Veranstaltung

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Kommunikation, der Debatte und der gesprochenen Präsentation im Rahmen unserer Disziplin. Wir werden argumentieren und provozieren, über die eigene Praxis und die anderer reflektieren und sie artikulieren. Wir werden Sprache als Mittel der Darstellung und Visualisierung nutzen. Wir werden der Frage nachgehen, wie man seine eigene Meinung bildet und die anderer formt. Das Seminar teilt sich in zwei Teile: 1. Konkrete Vor- und Nachbereitung der mündlichen Präsentationen im Semester. 2. Freie Übungen, um Sprache als Werkzeug der Kommunikation zu fördern.

Zeit

Kickoff: 16.4. um 14 Uhr

Ort/Raum

Digital

Teilnehmerzahl

10

Präsentationszeichnen im 5.-8. Semester


Experimentelles Konstruieren [SoSe21]

Schein: Konstruktionslehre 1


Schwerpunkt des Seminars ist das Erkennen von grundsätzlichen Konstruktionsprinzipien und deren gestalterische Ausformulierung. Betrachtung und Analyse unterschiedlicher Beispiele aus der Praxis bilden hierfür den Ausgangspunkt. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Abhängigkeit von Material und Maßstab gelegt. Durch einfache Übungen mit experimentellem Charakter werden die Konstruktionsprinzipien nachempfunden, erweitert, kombiniert und auf ihre Eigenschaften geprüft


5.5., 12.5., 19.5., 26.5., 2.6. jeweils 9-14 Uhr


Typografie [SoSe21]

Produktgestaltung und Typografie stehen in enger Beziehung zueinander. Häufig benötigen Designobjekte Beschriftungen wie z.B. Namenszüge, Symbole, Armaturen Tabellen und Gebrauchsanleitungen. Produktdesigner sollten in der Lage sein, durch Kenntnisse in der Typografie die Gestaltung von Präsentationen und Broschüren in ihrer grafischen Qualität differenziert beurteilen zu können. In diesem Workshop werden die Studierenden durch verschiedene Übungen sowohl Grundlagen der Typografie als auch die Seite der experimentellen Typografie kennenlernen

3D – analog: forming and deforming / Interdisziplinäres Projekt [SoSe2021]
  • Waitlist enrolment

In diesem Workshop werden Möglichkeiten der textilen Gestaltung von dreidimensionalen Formen erforscht. Mit schnitttechnischen Tricks und anderen textilen Techniken werden raumgreifende Objekte und Kostümfragmente zum Thema „forming and deforming“ entwickelt.  Mit dem Fokus auf konvexe und konkave Übertreibungen werden die Figuren oder Raumteile durch unterschiedliche textile Techniken wie abnähen, annähen, ankleben, addieren, aussteifen, schichten, falten, ausstopfen und andere Anwendungen realisiert. Dabei spielt nicht nur die optische  sondern auch die haptische Qualität eine Rolle. Ziel ist ein theatralisches Konvolut expressiver textiler Formen.

Die Installationen werden zur Präsentation mit Licht inszeniert und zeichnerisch sowie fotografisch / filmisch festgehalten.

Dipl.Des. (FH) Dorothee Silbermann (AM) und Mag. Szidonia Pákozdy (AM)

Vom 24.9.-30.9., Beginn 10 Uhr, Heusteigtheater

Anmeldung bis Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters (31.7.) bei dorothee.silbermann@abk-stuttgart.de oder szidonia.parkozdy@abk-stuttgart.de

 


Dorothee Silbermann

H 13, WF: Grundkurs / Projekt Schnitttechnik Wahlpflichtfach

Ziel
Erwerb von Grund-Kenntnissen der Schnittentwicklung und -führung 

Inhalte
(je nach Lernfortschritt ggf. gekürzt)
Überblick Schnitt & Design, 3D Design
Maßtabellen, Maßnehmen am Körper
Erstellung eigener Maßtabelle
Entwicklung Kleidergrundschnitt
Ärmel-Konstruktion (ggf.)
Theorie: Modellvarianten & Abnäherverlegung
Drapage: Büste vorbereiten & Oberteil drapieren
Strickpullover richtig vermessen
Tech-Packs & technische Zeichnungen

Zeitrahmen                                
Donnerstags, 9-12 Uhr:
22.4., 29.4., 6.5.,14.5., 17.6.
Klausur: 24.6. (Betreuung durch Dorothee Silbermann)

Ort/Raum
Theorie digital, Praxis Neubau I, Raum 103 +104 
(unter Vorbehalt)


Janina Bieberstein

H02-04 FUNDUS:FARBE [SoSe 2021]

In der praktischen Auseinandersetzung wollen wir das Auge schulen, Sehen lernen und farbliche Sinneseindrücke sowie das Zusammenspiel mit Verteilung, Menge und Material untersuchen. Es entstehen Farbpaare, harmonische Gegenspieler und bewusste Disharmonien. Was passiert in der Kombination von Farben? Welche Paare lassen sich bei Material und Farbe finden? Ist gelb spröde und flieder weich & zart? Wie lässt sich die Illusion von Transparenz erzeugen? Wann entstehen optische Mischungen? Wie können in der Gestaltung Farbwahrnehmungen beeinflusst und gezielt eingesetzt werden? Eine Rolle spielt hierbei die Interaktion von Farbe mit Farbe, wie auch die bewusste Wahl von Kontrasten. Darüber hinaus bestimmt die Wahl der Struktur, der jeweiligen Garne und ihrer Oberflächenbeschaffenheit das Ergebnis. Matt oder glänzend, haarig oder glatt, transluzent oder opak. Schattierungen, Tönungen, Färbungen und Abstufungen sind weitere mögliche Mittel. Kann es nachhaltige Farben geben? Eine Farbe die physikalisch zwar definiert werden kann, wird von jedem „Sehenden“ anders wahrgenommen. Farbe ist visuell und emotional wirksam. Wie ist es mit der taktilen Wahrnehmung? Jede Tageszeit und Lichtsituation beeinflusst unsere Sinne. Es gilt: „Nichts ist wie es scheint“.

Im Projekt schulen wir die Sensibilität für Farbnuancen, Schattierungen und Reflexionen im Gestrick. Wir werfen einen Blick auf Farbenlehre nach Josef Albers und setzen uns mit physikalischen Phänomenen auseinander. Welche Strickstrukturen spielen mit Farbwahrnehmungen? Ein das Semester begleitende Farb- und Materialtagebuch soll entstehen. Farbe verstärkt sich mit einem passenden Gegenspieler. Dies gilt auch für die künstlerische Auseinandersetzung, daher wird Teamarbeit besonders begrüßt und kann auch projektübergreifend stattfinden. Das Semesterergebnis kann von derTextilkollektion, bis hin zu textilen Objekten oder Teppichen reichen. Paarungen und Gegenspieler von Raum und Körper sind denkbar.

Einführung gemeinsam mit dem Webprojekt BODEN:SCHÄTZE: 15.04., 13 -16:30Uhr,

Seminar donnerstags: 13 - 16:30 Uhr (Ausnahmetermin Freitag 14.05.21 13:00-16:30Uhr, da Donnerstag Feiertag), 

Digital / Strickstudio, Neubau I, Raum 103/104

Präsentation: 21.7., ab 9 Uhr

Kursanmeldung bitte bei 

janina.bieberstein@gmail.com und in Cc: dorothee.silbermann@abk-stuttgart.de


Janina Bieberstein

H. 02-04 BODEN:SCHÄTZE [SoSe 2021]

Welche Bodenschätze oder Farbgeheimnisse gibt es zu entdecken? Funktionieren Farben am Boden anders als im Dekor- oder Modestoff? Wie divergieren die sinnlichen Anforderungen an einen gestrickten Pullover im Unterschied zu einem Teppich? Sind Muster oder Strukturen Stolperfallen, und können Farben einem ‘den Boden unter den Füßen wegziehen’? Können sich ändernde Lebens- und Wohngewohnheiten eine textile Bodenreform erfordern?

Auf der Basis der Untersuchung und Analyse historischer wie moderner (Boden-)Textilen werden realistische bis utopische Ansätze und Ideen zu nachhaltigen Konzepten für textile Bodenschätze entwickelt. Mit klassischen und neuen Materialien werden in textilen und anderen Techniken Experimente realisiert, die als Ausgangspunkt für die Gestaltung von z.B. Textilkollektionen bis zu Unikaten dienen können.

Einführung gemeinsam mit dem Strickprojekt: 15.04., 13 -16:30Uhr,

Seminar mittwochs: 9 - 12 Uhr

Präsentation: 21.7., ab 9 Uhr

Kursanmeldung bitte bei       karl.hoeing@abk-stuttgart.de


Karl HöingDorothee Silbermann

G. 02_Grundlagen Textilentwurf II: Motiv + Ornament –Kollektion + Kolorit [SoSe 2021]

Nach einer theoretischen Einführung stehen die Recherche und die Entwicklung eigener Motive und Ornamente im Kontext der Gestaltung von Textilentwürfen im Vordergrund. Aus linearen Zeichnungen werden inhaltlich wie formal aufeinander abgestimmte Gruppen abgepasster Vorlagen für die Kolorierung nach unterschiedlichen textilen Fragestellungen entwickelt. Der konzeptionelle Zusammenhang dieser farbigen Entwürfe sowie deren Zuordnung zu Kollektionen von Stoffen für Mode oder Interieur werden untersucht, diskutiert und am Semesterende präsentiert. Der Arbeits- und Entwicklungsprozess mit fundierter Argumentation ist dabei ebenso wichtig wie die kreativen Lösungen. Außerdem wird eine Auswahl von Entwürfen aus dem ersten Semester in Gewebe umgesetzt, präsentiert und bewertet.

Beginn 12.04., 14-17 Uhr 19.07. Präsentation

Dipl.-Des. (FH) Dorothee Silbermann (AM)


Dorothee Silbermann

Antizipation – oder: Hoffen auf den Sommer [SoSe 2021]

Entwurf für digital bedruckte Tücher

Da wir momentan coronabedingt räumlich eingeschränkt leben, sehr viel digital arbeiten und auch ausgerechnet dieses Projekt zumindest zur Hälfte am Computer entworfen wird, soll eine gewisse Vorfreude auf veränderte Zeiten (nach Corona) den Entwurf leiten.

Die Sehnsucht nach gemeinschaftlichen Erlebnissen,  Berührung und Nähe sowie weiterem momentan Verbotenem sind Inspirationen für die Ideenentwicklung. Der Wunsch Dinge zu tun die im Moment nicht oder zumindest nur sehr eingeschränkt möglich sind, –wie tanzen gehen, zusammen singen, sportliche Aktivitäten betreiben, viele Menschen treffen, Veranstaltungen besuchen und vieles mehr,–– sollen persönlicher Ausgangspunkt für die grafische Darstellung sein. Um es mit den Worten von Paul Virilio, französischer Philosoph, zu sagen: die Vorstellung davon, wieder Augenzeuge von etwas zu sein.

Geschlossene Veranstaltung / 4. Semester / Mittwochs 13-16 Uhr /Präsentation: 2.6.

Dipl.-Des. (FH) Dorothee Silbermann (AM)




Dorothee Silbermann

Soft Circuits [SoSe 2021]

In Soft Circuits experimentieren wir mit weichen Stromkreisen, indem wir elektronische Komponenten mit textilen Materialien verbinden. Zu Beginn werfen wir mittels Beispielen aus Kunst, Design und der Makerszene einen Blick auf die Welt und Möglichkeitsräume textiler Elektronik und sogenannter wearables. 
Wir machen uns mit den Wirkprinzipien einfacher, elektronischer Kreisl
äufe vertraut, lernen verschiedene Methoden zur Herstellung textiler Schaltkreise kennen und gestalten mit experimentellem, spielerischem Ansatz unsere eigenen. Dabei interessiert uns z.B., welche leitfähigen Materialien es gibt, wie unterschiedliche Sensoren und Aktuatoren funktionieren und wie diese nicht nur textil integriert oder implementiert, sondern auch textil gedacht werden können. 
Mit den erarbeiteten textilen Sensor-Prototypen und euren potenziellen Anwendungsfeldern bzw. ihrer Integration in Funktionszusammenh
änge werfen wir außerdem noch einen Blick auf einfache Programmier-Skizzen, die wir dann mittels des Mikro-Computers Arduino‘ zum Leben erwecken werden.

Jede Unterrichtseinheit ist zugleich eine praktische Übung und beschäftigt sich mit einem jeweils anderen Aspekt der "weichen Stromkreise". Ziel ist es, einen eigenen und experimentellen Zugang zu der Gestaltung textiler Schaltkreise zu gewinnen und deren potenzielle Anwendungsmöglichkeiten zu entdecken.

Im Falle einer digitalen Veranstaltung werden Starter-Kits mit verschiedenen elektronischen Komponenten zur Verfügung gestellt, um Zuhause zu experimentieren.

Jennifer Keusgen

G 22, Textilfärbereitheorie und Praxis [fortlaufend]

Industriellen Abläufe der Textilveredlung im Schwerpunkt Färberei 

+ praktische Übungen

Vorlesung und Praxis 

Klausur, Praxis-Mappenabgabe


Michaela Wirsig

New Materealities (I): Virtual Haptics [WS 20/21]

Entwurfsprojekt Textildesign, Prof. Veronika Aumann

Vor dem Hintergrund des aktuellen theoretischen Diskurs zum »New Materialism« setzen wir uns aus der gestalterischen Praxis heraus mit neuen Sichtweisen auf und neuen Umgängen mit Materialien sowie daraus entstehenden möglichen neuen Realitäten auseinander.

Im Projekt New Materealities (I) – Virtual Haptics beschäftigen wir uns mit Textilien und textilen Materialien, die dort existieren (könnten), wo sich physische und virtuelle Welten berühren, überlagern und vermengen. Diese unscharfen Randbereiche werden vom haptischen Sinn ausgehend befühlt, gedehnt und ausgefüllt. 

Welche Eigenschaften, Merkmale und Fähigkeiten machen Textilien dieser Zwischenwelten aus? Wie lassen sie sich begreifen, darstellen und verwenden? Sich auf unsere körperlichen und haptischen Sinneserfahrungen stützend und ohne sich in bloßen Übersetzungen zu verlieren, wird sich hier beispielsweise damit befasst, schwerelos schwebende Stoffe zu schaffen, berühr- und knautschbare Pixelgewirke zu kreieren oder surreal wandelnde Materialien zu entwickeln und anschließend neu zu kontextualisieren.



Veronika AumannRobert Haselbacher

Processing quick & dirty [WS 20/21]

Crashkurs Processing, Prof. Veronika Aumann

Zwei Stunden Processing: Einstieg, Basics & HowToGetAdvanced in die Programmiersprache und -Environment Processing (open source). Der Kurs ist genau so, wie er heißt: 'quick & dirty' und richtet sich an Programmierwillige ohne Vorkenntnisse.

Freitag, 20.11. um 10 online. Vorher bitte processing installieren. 



Veronika Aumann

Tun, oder nicht tun? Entscheidungsmodelle in der Konservierung-Restaurierung (M.X.9.1.30) [SoSe 2021]

Der Kurs beschäftigt sich mit den Grundlagen von Entscheidungsfindungen in der Konservierung-Restaurierung, im speziellen von Kunst am Bau. Dazu werden sog. Entscheidungsmodelle, wie z.B. das Decision Making Model for Contemporary Art Conservation and Presentation, herangezogen. An Hand derer diskutieren wir Begriffe, Einflüsse, Prozesse und die Rollen der beteiligten Interessensvertreter gemeinsam. 

Der Kurs ist in Theorie-und Praxisblöcke unterteilt, die in Präsenz und/oder online (je nach gültiger Coronaverordnung) und vor konkreten Objekten im Stuttgarter Stadtraum stattfinden. 

Denise Madsack

Bildgebende Methoden bei der Untersuchung von Kunstwerken [SoSe 2021]

In der Vorlesung »Bildgebende Methoden bei der Untersuchung von Kunstwerken« werden die Studierenden zunächst in grundlegende physikalische Aspekte elektromagnetischer Strahlung eingeführt. Es wird das Phänomen Farbe sowohl unter physikalischen als auch unter physiologischen Aspekten verstanden und als wissenschaftliches Instrument zur Charakterisierung von Veränderungen an Kunstwerken erlernt. Darauf aufbauend können die in verschiedenen Bereichen des Spektrums arbeitenden Analyseverfahren verstanden und teilweise sogar praktisch angewendet werden. Spezielles Gewicht wird dabei auf Untersuchungen im Ultravioletten Bereich, Fluoreszenzmikrokopie, Photogrammetrie, Streifenprojektion, Thermographie in der Wandmalerei, Infrarotreflektographie, Neutronenautoradiographie und Radiographie gelegt. 

Stephanie DietzChristoph Krekel

Naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden II [SoSe 2021]

Naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden zur Materialidentifikation. Die Identifizierung künstlerischer Materialien und deren Abbauprodukte spielt in der Kunsttechnologie und der Konservierung eine entscheidende Rolle. Einerseits können durch die Charakterisierung der Korrosionsprodukte Mechanismen der Schädigung von Materialien erkannt und Wege zur Konservierung des Objektes daraus abgeleitet werden. Andererseits gelingt es, Authentizität und materielle Identität der Objekte zu erkennen. Einzeln oder in kleinen Gruppen werden gemeinsam mit den Studierenden die Materialien von im Rahmen der Ausbildung bearbeiteten Objekten mit Hilfe verschiedener analytischer Methoden untersucht. 

Ethische Grundlagen in der Restaurierung [WS 20/21]

Studierende erhalten Literatur zur Einführung in die ethischen Prinzipien in der Restaurierung, anhand derer sie die Grundlagen der Entscheidungsfindung kennenlernen und in ihrer Projektarbeit zur Anwendung bringen können, womit sie ihr strukturelles Verständnis restauratorischer Tätigkeit schärfen und ihre projektbezogene Argumentation profilieren können. Dieser Kurs wird anstelle des wieder im kommenden akademischen Jahr wieder regulär angebotenen engl.sprachigen Kurses für diejenigen unter den Studierenden angeboten, die diese Kurs schon vorher für Abschluss des BA Studiums benötigen.

Lösemittel in der Konservierung/Restaurierung [WS20/21]

In dem Seminar wird eine Einführung in Toxikologie und Arbeitsschutzmaßnahmen bei
Lösungsmitteln gegeben sowie Lösungsmitteleigenschaften, Lösungsprozesse und
Parametrisierungssysteme behandelt.

Stephanie Dietz

Masterarbeit [WS 20/21]

(M.G.11.1)

Die Masterarbeit kann Themen im Bereich der Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut, der Konservierungswissenschaften, der Naturwissenschaften und der allgemeinen Kunstwissenschaften beinhalten.
Der Kandidat / die Kandidatin erarbeitet zum Termin der Themenausgabe ein schriftliches Konzept (voraussichtlicher Inhalt und Forschungsfragen, Gliederungsentwurf und Terminplan).


Projektarbeit Gemälde- und Skulpturenrestaurierung [fortlaufend]

(B.G.5.1.1, B.G.5.1.3, B.G.5.1.5, B.G.5.1)

Anhand der Durchführung von praktischen Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen an ausgewählten Objekten der jeweiligen Studienrichtung erweitern und vertiefen die Studierenden ihre bereits im Vorpraktikum erworbenen manuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der praktischen Ausführung grundlegender Konservierungs- und Restaurierungseingriffe. Darüber hinaus erlernen sie eine wissenschaftlich- methodische Herangehensweisen beim Untersuchen und Dokumentieren der materiellen Beschaffenheit der Objekte und der angetroffenen Schadensbilder. Ein Konservierungs- und Restaurierungskonzept wird durch die Studierenden in Werkstattgesprächen vorgestellt und zur Diskussion gestellt.

Sie beschäftigen sich im Rahmen von „Schrankpatenschaften“ mit den Materialien und Geräten in der Werkstatt und erlernen auf diesem Weg praxisnah die Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen in einer Restaurierungswerkstatt. 

Bewertet werden die Ergebnisse der praktischen Arbeit, die Dokumentation sowie die Vorstellung des eigenen Projektes während des Werkstattgesprächs. Außerdem fließt in die Bewertung das Engagement bei der Umsetzung der Aufgaben im Rahmen der „Schrankpatenschaften“ mit ein.


Projektarbeit MA [WS 20/21]

(M.G.8.1, M.G.8.3)

Selbstständige Untersuchung, Konservierung und Restaurierung eines Staffeleigemäldes oder einer Skulptur mit begleitender Dokumentation.


Semesterarbeit [WS 20/21]

(M.G.10.1)

Die Semesterarbeit kann Themen im Bereich der Kunstwissenschaft, der Kunsttechnologie sowie der Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut, der Konservierungswissenschaften oder der Naturwissenschaften umfassen. Neben der wissenschaftlichen Aufbereitung des Wissensstands zu einem bestimmten Thema der Konservierung und Restaurierung (Literaturrecherche), können auch kleinere Versuchsreihen und ihre wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung Thema einer Semesterarbeit sein.


Digitale Printmedien

Einführung in die Technologie, Identifizierung und Konservierung von Digitaldrucken. Moderne Printmaterialien zeichnen sich durch eine hohe Komplexität im Zusammenspiel von Tinte und Papier aus – ihre Kenntnis ist unabdingbar für eine erfolgreiche Prävention bei der Aufbewahrung.

Fotografische Verfahren 2 / Fotokonservierung

Vorstellung der fotografischen Verfahren des 20. Jahrhunderts, insbesondere auch der Farbfotografie. Einführung in die Grundlagen der Fotokonservierung, Verfahrensidentifizierung, Schadensursachen, mögliche Prävention

Informatik [fortlaufend]

Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen für den langfristigen Erhalt digitaler Objekte. Grundlagen in Theorie und Praxis u. a. zu den Themen: Erhaltungsstrategien, Metadaten, Dateiformate, Zeichenkodierung, Farbmanagement, Datenbanken

Johannes GfellerMario Röhrle

Mediengeschichte 1 (Fotografie) [2020]

Vermittlung von Überblickswissen über die technische und kulturgeschichtliche Entwicklung der Fotografie im angewandten und künstlerischen Bereich des 19. Jahrhunderts. Themen: Vorläufer der Fotografie und der Projektion: Camera Obscura und Laterna Magica; Fortschritte der Optik, die ersten lichtempfindlichen Verfahren Daguerreotypie und Kalotypie; Portrait, Stillleben, Landschaft; neue Verfahren und neue Anwendungen: nasses Kollodium, Trockenplatte, Silbergelatine; Auskopierverfahren, künstlerische Edeldruckverfahren; die Chronofotografie als Vorläufer des Films, Fotografie in Naturwissenschaft, Medizin, Polizeiwesen; die Fotografie als Dokument der Industrialisierung und die Industrialisierung der Fotografie selber

Johannes GfellerMario Röhrle

Mediengeschichte 2 (Audiovisuelle Medien) [2020]

Vermittlung von Überblickswissen über die technische und kulturgeschichtliche Entwicklung von Video ab den 1960er Jahren; erste Consumerformate, typische Künstlerformate und die Situierung der aufkommenden Videokunst zwischen Spule und Kassette; der lange Übergang von ersten digitalen Hilfsgeräten bis zur volldigitalen Produktion sowohl im professionellen wie im Heimbereich; vom Band zur Scheibe zum Flash.

Johannes GfellerMario Röhrle

Philosophie und Ethik der Konservierung

Einführung in die Geschichte der Ethik der Restaurierung; philosophische und (berufs-)ethische Aspekte konservatorischen Handelns in der Restaurierung bisher; Was kann in der Medienrestaurierung von der materialbasierten Restaurierungsethik übernommen werden, was muss angepasst oder gar neu gedacht werden? In den Medien herrscht sowohl ein Zwang als auch eine Versuchung der sukzessiven technischen Erneuerung, um z.B. die Funktionalität einer Installation nicht zu verlieren. Während in der Fotorestaurierung die Frage »Darf und soll ich tun, was ich kann?« heute nicht mehr freudig bejaht wird, steht dieser Verzicht in den neueren Medien noch aus, womit sie ihre Geschichtlichkeit zu verlieren drohen.

Speichertechnologien

Historische Speichertechnologien vom mechanischen Speicher bis zum Ringkernspeicher; aktuelle und zukünftige Technologien für Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Medien zur Archivierung von Daten; Bedeutung von Schnittstellen, Laufwerken, Datenformaten und Medienformaten für die Langzeitarchivierung; Datensicherung

EDV Restaurierung [fortlaufend]

Schaffung der theoretischen und praktischen Grundlagen für die selbstständige und verantwortliche Erstellung, Bearbeitung und Erhaltung digitaler Daten in der Restaurierung.

Mario Röhrle

Fotografie Restaurierung [fortlaufend]

Schaffung der theoretischen und praktischen Grundlagen für die selbstständige und verantwortliche fotografische Dokumentation in der Restaurierung für die Tätigkeit in Institutionen oder Freiberuflichkeit.

Mario Röhrle

Werkstoffkunde Silikate [SoSe2021]

Die Studierenden kennen die wesentlichen materialkundlichen, kulturhistorischen und konservierungstechnischen Gegebenheiten des Gebrauchs silikatischer Werkstoffe, können diese auf konkrete Objekte anwenden und sich weiteres Wissen weitgehend selbstständig erarbeiten. Vermittelt werden Rohstoffe, Herstellung, Strukturen, Zusammensetzung und Eigenschaften von folgenden silikatischen Werkstoffen:

Glas:

  • Temperaturabhängigkeit der Viskosität
  • Farben und Trübung, Verarbeitung
  • Verwitterung 

Keramik / Porzellan:

  • Tonmineralien und deren Aufbereitung
  • Magerung
  • Vorgänge beim Brennen,
  • Entsalzung

Gesteine:

  • Magmatite, Metamorphite, Sedimentite, Schmucksteine

B.P.7.1.1 Bachelorarbeit

Praktische Umsetzung eines Konservierungsprojekts an einem Objekt oder einer mit einem Objekt verbundenen restauratorischen Untersuchung zu einer ausge-wählten Aufgabenstellung, bei dem die Vorbereitung und Ausführung der Teilauf-gaben von den Lehrenden unterstützt wird.

Irene BrückleUte Henniges

Behandlungstechnik: Festigung instabiler Malschichten

Untersuchung, Evaluierung und Konservierung von instabilen Malschichten, z.B.
in der Buchmalerei, unter Berücksichtigung verschiedener Substanzen zur Festi
gung. Auswahl von Behandlungsmethoden und Durchführung aktueller Techni
ken an ausgewählten Proben.


Irene BrückleUte Henniges

Werkstattvertiefung Projektarbeit Metall [SoSe 2021]

Werkstattvertiefung Projektarbeit Metall [ SS 2020 ]

Bildhauerei-Metall

In der Werkstattvertiefung wird im Laufe eines Semesters ein künstlerisches Projekt mit dem Materialschwerpunkt Metall umgesetzt.  .In der Entwurfsphase  werden die Teilnehmer individuell per Telefon, Mail und Videochat betreut. Für die Nutzung der Werkstatt muss ein genehmigter Härtefallantrag vorliegen

Tilmann Eberwein

Atelierarbeit in der Klasse- Fachklasse Bildhauerei in Vertretung mit Sunah Choi

Diskussion aktueller künstlerischer Positionen von Theorie und Praxis innerhalb des Kunstbetriebes; Ausstellungs- und Galeriebesuche; Ateliergespräche; Förderung und Besprechung eigener künstlerischer Positionen; Einzel- und Gruppengespräche.


Sunah ChoiMarkus Helmut Gehrig

Bewegtbild-Gestaltung [WS 20/21]

Film ist heute ein grenzüberschreitendes und plattformübergreifendes Multiformat, das als eigentlich zeitbasiertes Medium zunehmend den Raum erobert und damit auch neue Formen filmischen Gestaltens und Erzählens ermöglicht.

Ziel des Seminars ist es, den Studierenden vertiefte audiovisuelle Kompetenzen in Theorie und Praxis zu vermitteln. Dazu gehören neben den filmsprachlichen und dramaturgischen Grundlagen der Filmgestaltung auch die technischen Aspekte der Filmproduktion. Anhand von Übungsaufgaben werden allgemeine Montageprinzipien und Fragen des Zusammenwirkens der gestalterischen Elemente Bild - Ton - Text erarbeitet. In gemeinsamen Projekten untersuchen wir wie Narration und Dramaturgie intermedial und nonlinear funktionieren können. Größere Projekte werden individuell betreut.

Vorraussetzung für eine Teilnahme am Seminar sind Vorerfahrungen in Filmgestaltung und Postproduktion.



Chris Schaal

Fachklasse für Bildhauerei, Klassenbesprechungen [WS 20/21]

Regelmäßige Einzel- und Gruppenbesprechungen der eigenen, aktuellen künstlerischen Arbeiten. Ausstellungs- und Atelierbesuche, Exkursionen, Konzipieren und Vorbereiten von Klassenausstellungen und anderen künstlerischen Projekten.

In diesem Semester können alle Student*innen der Klasse an verschiedenen Arbeitsprojekten teilnehmen, die als Extra Veranstaltungen im Portal angekündigt werden. Sie laufen über verschiedene Zeiträume und sind der Versuch während der Corona Quarantäne alleine und in Kontakt mit der Klasse individuelle und gemeinsame Arbeiten umzusetzen.

Das Arbeitsprojekt "Schließfach" hat bereits begonnen, das Projekt "Observation" beginnt heute.


Evangelia NtouniSusanne Windelen

Gestaltung Portfolio [WS20/21]

Wie gestalte ich ein ansprechendes Portfolio?

Themen

  • Bildauswahl

  • Texte im Portfolio: zum Inhalt/Thema sowie zum Konzept eines Werks

  • Bildunterschriften

  • Allgemeine Gestaltung

  • Digitale Portfolios, Webseiten


Michael Nijs

IMG_1.1 [WS20/21]

Kursangebot im neuen Teilstudiengang Intermediales Gestalten  für Studierenden des Künstlerischen Lehramts  (zweites künstlerisch-wissenschaftliches Hauptfach) 



Cindy CordtAntonia Low

KTPP Scores / Exercises 2 [WS 2021]

Eine Ansammlung von Scores / Exercises welche wir im laufe der Jahre in Auftrag gaben. Eingeladen hatten wir KünstlerInnen, TänzerInnen, Kuratoren, Soziologen, etc mit der Bitte: "Welche Scores /Exercises denkt ihr sind relevant für junge KünstlerInnen, welche sich heute mit Performance beschäftigen?"



Cristina Gomez Barrio

Kunst Lehren Lernen – Unterricht gestalten und befragen [WS 20/21]

Das Modul thematisiert die berufsbezogenen Überzeugungen der teilnehmenden Studierenden gegenüber der Schule, dem Lehrberuf, der Lehrerrolle, den Schülerinnen und Schülern sowie speziellen Formen und Methoden des Unterrichtens. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt der schulischen Kommunikation und Interaktion.

Anne Böcher

Let me see differently – Visuelle Kultur im Umbruch [WS20/21]

Graphics Interchange Format, kurz GIF, ist längst zu einem festen Bestandteil unserer digitalen Kommunikation geworden. Es findet vor allem Gebrauch, um Gefühlslagen zum Ausdruck zu bringen und um humorvoll zu kommentieren. Das Bruchstück einer Szene wird zur komprimierten Erzählform und setzt rekursive Vorgänge, Suggestion und Interpretation in Gang. Es wird eine vielschichtige Bildsprache produziert, die unter ständigem Einfluss ihrer Produzent*innen und Konsument*innen steht. Dabei bedienen wir uns eines kollektiven Gedächtnisses, beeinflussen gleichermaßen unsere visuelle Wahrnehmung und modellieren an einer zukünftigen visuellen Kultur. 

Im Seminar wollen wir mit GIFs gängige visuelle Narrative brechen, sie dekonstruieren und selbst visuelle Versuche starten, Ungewohntes sehen und neue Denkansätze schaffen. Wir werden das Format auf seine politische und soziale Funktion hin untersuchen und durch die Erstellung eigener GIFs Strategien ausarbeiten, um unsere Sehgewohnheiten auszuloten und neu zu generieren. Die Startseite der abk Webseite wird zum öffentlichen Seminarfenster und auf digitalen Plattformen sickern neu entstandene, visuelle Kommentare durch die Foren. www.npiece.com/werhahn-puschendorf www.instagram.com/werhahnpuschendorf. 

Zeit Do 14-16 Uhr, 14-tägig, ab 22.10. und Einzelbesprechungen

Ort: online 

Performance [WS 20/21]

 Das Modul betrachtet inszenatorische Strategien der Performance-Art. Der Schwerpunkt liegt neben der vertiefenden Diskussion über aktuelle Beispiele der Performance-Art auf der individuellen Betreuung einer eigenen Performance, welche konzeptuell entwickelt, unter dramaturgischen Gesichtspunkten strukturiert und inszenatorisch umgesetzt werden sollen. 

Je nach Kursgröße wird die Gruppe geteilt und es finden in Kleinstgruppen jeweils im Wechsel analoge Treffen und online Meetings statt. Die Kursergebnisse werden Ende Januar/Anfang Februar im Rahmen eines Performance-Abends in Strasbourg als »Try Outs« einer Öffentlichkeit präsentiert. 

Darüber hinaus werden schon im Semester praktische Übungseinheiten stattfinden, über deren Reflektion soll ein Verständnis der Präsenz des Körpers im Raum sowie dem Aufbau und der Struktur performativer künstlerischer Akte vermittelt werden.

Cindy Cordt

Raum Modul: Analoge Techniken in einer digitalisierten Welt [WS20/21]

Auch bei uns an der Akademie werden digitale Kommunikationsformen und künstlerische Herangehensweisen immer wichtiger und erweitern natürlich auch unsere Möglichkeiten Welt zu erleben und in der Kunst darzustellen. Das ist interessant und sollte als eine Möglichkeit wahrgenommen werden. In meinem diesjährigen Modul möchte ich wieder ein bildhauerisches Angebot machen, das zurück in die Werkstatt und ins Atelier führt. Wir setzen uns mit einem bestimmten Raum sehr intensiv auseinander, schulen unsere Aufmerksamkeit für ihn und gehen mit dieser sehr persönlichen Raumwahrnehmung um. 

Das zweite Arbeitsgewicht liegt auf der Wahrnehmung unterschiedlicher Materialien. Welche Eigenschaften, Verarbeitungsmöglichkeiten, welche physische Präsenz haben Materialien und Stoffe. Wir gehen wir mit ihnen um, um sie im Kontext des Raumes für eine plastische Arbeit einzusetzen. 

Wir treffen uns in der Gruppe und in Einzelbesprechungen alle 14 Tage oder alle 3 Wochen. Es ist geplant einen Arbeitsblock von zwei Wochen einzufügen, in dem jeder seine Raumintervention vor Ort umsetzen und wir den Arbeitsblock mit einer Presentation der Arbeiten abschließen. An dem Modul können bis zu 9 Teilnehmer*innen teilnehmen. 

Das Angebot ist fachübergreifend. Anmeldungen über Andrea Rudloff. Das erste Treffen wird angekündigt und findet am MittwochVormittags 13.10. um 11.00 statt. 


Alternatives Modulvariante für den Fall, dass wir nicht in einer Gruppe vor Ort zusammen treffen und arbeiten können. 

Wenn es keinen Raum geben wird, in dem wir eine gemeinsame Übung zur Raumwahrnehmung machen können, werde ich versuchen, diese Übung zur Raumerfahrung über ein digitales Meeting stattfinden zu lassen. Dann erforschen wir nicht in der Gruppe alle den gleichen Raum, sondern jede/r erlebt dort, wo ihr/sein Ort ist den Raum. Die Arbeitsgespräche werden dann vermutlich mehr Einzel- als Gruppenbesprechungen sein.


Evangelia NtouniSusanne Windelen

Reframing Spaces - über den ästhetischen Umgang mit Erinnerungsräumen [ WS 2020/21]

Reframing Spaces: Hinter dem Erinnerungsraum, das Andere

Über den ästhetischen Umgang mit Erinnerungsräumen [ WS 2020/21]

In Reflexion: Wem wird mit Denkmälern im öffentlichen Raum gedacht – und wem nicht? Was ist Teil der kollektiven Erinnerung – und was nicht? Was suggerieren uns solche Leerstellen? Wie lässt sich Erinnerung in einer diverser werdenden und technologisierten Welt überhaupt denken, gestalten – welche künstlerischen Strategien und Herangehensweisen können davon ausgehend hinaus entwickelt werden?

Wir erforschen den öffentlichen Stadtraum mit seinen Erinnerungsorten und Denkmälern unter verschiedenen Gesichtspunkten, um zu verstehen, was im Verborgenen ruht. Die gefundenen Leerstellen lassen sich sammeln und womöglich einordnen in Narrative abseits des geschichtlichen Kanons. Dabei sind Vielschichtigkeit und Diversität unsere Leitmotive als Gegenbilder zur autoritären und hegemonialen Geschichtsdarstellungen.

Reframing Spaces – Hinter dem Erinnerungsraum, das Andere schließt an den ersten Teil des Projekt 2 vom SS2020 an. Das Seminar untersucht mittels ästhetisch-forschender Methoden theoretisch wie künstlerisch den öffentlichen Raum der Stadt Stuttgart. Durch einen kritisch-reflexiven Umgang mit dessen Geschichte/n generieren wir neue Blicke und neue Narrative.

Im ersten Teil des Seminars geht es um eine visuelle Bestandsaufnahme ausgewählter Erinnerungsorte durch die Studierenden. Darauf aufbauend werden kritisch-ästhetische Untersuchungen der spezifischen Umgebung und Beschaffenheit der Orte (Site-specific Research) durchgeführt, sowie inhaltlich basierte Recherchen.

Ausgehend von den dabei entstehenden Materialsammlungen können die Studierenden im zweiten Teil des Seminars eigene künstlerische Kommentare und Interventionen entwickeln. Im Vordergrund der künstlerischen Auseinandersetzung steht dabei die kritische Reflexion von Erinnerungsräumen und ihrer geschichtlicher Repräsentation mit dem Ziel subjektive Zugänge, differente Verarbeitungen von Erfahrungen und Kontroversen in der Wahrnehmung aufzuzeigen, einen eigenen Standpunkt im Verhältnis dazu zu erarbeiten wie auch zu vermitteln. Künstlerisch-mediale Strategien der Umsetzung können dabei raum- wie auch zeitbasiert sein: Intervention, Installation, Fotografie, Video, Text und Performance...

Das Seminar läuft unter der Anleitung der Lehrbeauftragten Luise Schröder www.luiseschroeder.org


Luise SchröderLuise Schröder

The New Order

The New Order

Online-Kurs, der sich dem Ordnen, Archivieren und Entrümpeln widmet. Künstlerische Arbeiten werden analog und digital sortiert, archiviert, beschrieben und fotografiert - so dass ein logisches System entsteht, auf das Ihr jeder Zeit zu greifen könnt - für Bewerbungen, Stipendien, Homepage, Portfolio usw. Unterschiedliche Systeme, künstlerische Positionen und Texte rund ums Ordnen werden besprochen und in der Gruppen diskutiert; Beratung.

Bis zu 10 Studierende aus dem FB Kunst können teilnehmen.



Nadine Bracht

Vorlesung: Einführung in die Ikonographie II: Antike Mythologie [SoSe 2021]

Ikonographie ist neben der Stilanalyse ein wichtiges Instrument der kunsthistorischen Forschung. Nach der von Erwin Panowsky mit begründeten Methode folgt auf die genaue Bildbeschreibung die Benennung des Dargestellten und die Deutung im jeweiligen kulturellen Kontext. Die Kenntnis des Gezeigten und dessen Bildtradition kann dabei wertvolle Hinweise auf Künstler, Auftraggeber und Zeitgeschichte liefern.

Im Sommersemester sollen einige der wichtigsten Motive der profanen Ikonographie behandelt werden. Der Schwerpunkt wird dabei auf der griechischen (bzw. römischen Mythologie) liegen. Daneben sollen aber auch häufige Personifikationen und Allegorien betrachtet und ein kurzer Blick auf die germanische Sagenwelt geworfen werden.

As Beispiele werden dabei Werke aus der gesamten europäischen Kunstgeschichte dienen, um den Variantenreichtum der einzelnen Themen aufzuzeigen.

Zur Einführung:

Nils Büttner. Einführung in die frühneuzeitliche Ikonographie. Darmstadt 2014. Frank Büttner und Andrea Gottdang. Einführung in die Ikonographie. Wege zur Deutung von Bildinhalten. München 2009. Carsten-Peter Warncke. Symbol, Emblem Allegorie. Die zweite Sprache der Bilder. Köln 2004.

Zum Nachschlagen und Weiterlesen:

Arthur Henkel und Albrecht Schöne (Hg.). Emblemata. Handbuch zur Sinnbildkunst des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Stuttgart 1978. Andor Pigler. Barockthemen. Eine Auswahl von Verzeichnissen zur Ikonographie des 17. und 18. Jahrhunderts. Budapest 21974.

Publius Ovidius Naso. Metamorphosen. (Lateinisch/Deutsch). Übs. V. Michael von Albtrecht. Ditzingen 2019. Cesare Ripa. Iconologia. Rom 1603. Angelo Walther. Von Göttern, Nymphen und Heroen. Die Mythen der Antike in der bildenden Kunst. Leipzig 1993.



Cäcilia Henrichs

Vorlesung: Die Kunst (seit) der Neo-Avantgarde der 1960er Jahre [SoSe 2021]

Die Vorlesung wird online über Zoom durchgeführt.

Zeit: Montag, 14:30-17:30 Uhr, alle 14 Tage.

Daten: 19.4. - 3.5. - 17.5. -31.5. - 14.6. - 28.6. - 12.7.

Link zum Zoom-Meeting:

https://abk-stuttgart-de.zoom.us/j/62580422297?pwd=UVNaaUQxNURVcFlscmpFOXpUUFNJQT09

Meeting-ID: 625 8042 2297
Kenncode: Y7uByu

Kurzbeschreibung des Vorlesungsinhalts:

In den 1960er Jahren setzen tiefgreifende Transformationen der künstlerischen Praxis ein, die bis heute nachwirken. Die Transformationen betreffen die künstlerische Praxis, den Begriff der Kunst, die Rolle der Kunstinstitutionen und die Formen der Rezeption gleichermaßen. Heute alltäglich gewordene Praktiken wie Performance, Installation oder Aktionskunst entwickeln sich, neue Materialien und Medien halten Einzug, die bildende Kunst entgrenzt sich. Die Vorlesung geht diesen Transformationen nach, im Wechsel zwischen systematischer Perspektivierung und der Diskussion signifikanter Werke.

Michael Lüthy

Vorlesung: Hieronymus Bosch [SoSe2021]

Hieronymus Bosch (um 1450/55–1516) war schon zu Lebzeiten für seine fantastischen Bilderfindungen berühmt. Heute ist sein Name zum Synonym für Spuk und Höllenbilder geworden. Die kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Leben und Werk Hieronymus Boschs begann Ende des 19. Jahrhunderts. Seither sind weit mehr als tausend Publikationen zu diesem Maler erschienen. Vor allem sind sie dem Versuch gewidmet, seine so rätselhaft anmutenden Bildwelten zu erklären. Seltener beschäftigen sie sich mit seinem Stil. Und ganz selten wird beides gleichermaßen in den Blick genommen. Aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive ist Hieronymus Bosch gleichsam ein Modellfall für die Irrungen und Wirrungen der Kunstgeschichte und ihre methodischen Grundlagen. Die Vorlesung ist gleichermaßen als Einführung die Rezeptionsgeschichte angelegt, wie als Einführung in Leben und Werk. Dabei sollen nicht nur der Künstler und seine Werke in den Blick genommen werden, sondern auch die unterschiedlichen Wege der wissenschaftlichen Annäherung. 

Nils BüttnerFrederike Schmaeschke

Prüfungsvorbereitung für Kunstpädagogen [fortlaufend]


Dieses Kolloquium wendet sich speziell an fortgeschrittene Studierende der Kunstpädagogik. Es soll auf die mündliche Prüfung in Kunstgeschichte im März 2021 vorbereiten. Durch Kurzreferate und gemeinsame Werkanalysen soll ein Überblick über die Geschichte der europäischen Kunst vertieft werden. 


Seminar: Niklas Luhman: "Die Kunst der Gesellschaft" [SoSe 2021]

Das Seminar findet online per Zoom statt.

Zeit: Mittwoch, 10:30-14:00 Uhr, alle 14 Tage:

Termine: 21.4. - 5.5. - 19.5. - 2.6. - 16.6. - 30.6. - 14.7.

Kurzbeschreibung:
Niklas Luhmanns „Die Kunst der Gesellschaft“ (1997) ist inzwischen ein Klassiker der Kunstsoziologie. Luhmann argumentiert zugleich systematisch und historisch. Das hat zur Folge, dass seine Argumentation eine große Zahl wesentlicher und bis heute virulenter Kunstfragen anschneidet. Im Seminar werden wir Luhmanns Argumentation anhand ausgewählter Passagen des umfangreichen Buches nachvollziehen und diskutieren.




Michael Lüthy

Seminar: Joseph Beuys [SoSe 2021]

Das Seminar findet online per Zoom statt. Ein Wechsel zu Präsenzveranstaltungen wird angestrebt, wenn die Situation es erlaubt.

Zeit: Dienstag, 14:00-17:30 Uhr, alle 14 Tage:

Termine: 20.4. - 4.5. - 18.5. - 1.6. - 15.6. - 29.6. - 13.7.

Kurzbeschreibung:
Der 100. Geburtstag, den Joseph Beuys in diesem Jahr feiern könnte, bildet den äußeren Anlass für das Seminar. Der runde Geburtstag bietet die Gelegenheit, diese zentrale Figur der deutschen und internationalen Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, deren Wertschätzung und Rezeption in den letzten Jahren abgenommen hat, neu zu beleuchten. Beuys verfolgte einen umfassenden Ansatz, der die Kunst in den Zusammenhang gesellschaftlicher Prozesse stellte. Denn für Beuys konvergierte beides, Kunst und Gesellschaft, im Begriff und in der Praxis des „Skulpturalen“. Zugleich ist Beuys ein einschlägiges Beispiel für jene neo-avantgardistische Erweiterung des Kunstbegriffs, die ich in der Vorlesung in breiter Perspektive diskutiere: Beuys arbeitete nicht nur mit neuartigen Materialien, sondern entwickelte auch Praxisformen, die im Kunstkontext bislang unbekannt waren.
Michael Lüthy

Seminar: Tendenzen der Gegenwartskunst. Diskursformationen und kuratorische Konzepte [SoSe 2021]]

In der Gegenwartskunst formieren sich fortlaufend neue Diskurse zu künstlerischen und gesamtgesellschaftlichen Fragestellungen, die sich in Texten und Ausstellungen wiederspiegeln. Hierzu gehören die Relationale Ästhetik, der Spekulative Realismus, der Feminismus, die Outsider Art, der Postkolonialismus und das Queer Movement. Dieses Seminar soll einen ersten Einblick in diese Diskurse geben.

Gemeinsam diskutieren wir im ersten Teil dieser Doppelsitzungen einen wissenschaftlichen Text zu diesen Tendenzen. Im zweiten Teil stehen kuratorische Umsetzungen im Vordergrund. Hierzu besprechen wir Ausstellungen, die seit den 1990er Jahren diese Strömungen thematisiert haben: Traffic (1996),  Documenta 11 (2002), Das achte Feld (2006), theanyspacewhatever (2008),  Secret Universe (2012), Speculations on Anonymous Materials (2014), Guerilla Girls (2016), 10. Berlin Biennale (2018) und  Eau de Cologne (2019).


Christian Sinn

Seminar: Europäisches Kunsthandwerk [SoSe 2021]

Als der Gelehrte Franciscus Junius um die Mitte des 17. Jahrhunderts seinen „Catalogus artificum“ zusammenstellte, ein vollständiges Verzeichnis aller in der antiken Literatur bezeugten Künste (griech. technitai, lat. artifices) führte dieser „Künstlerkatalog“ nicht nur alle antiken Maler und Bildhauer auf, sondern auch – dem klassischen techné-Begriff entsprechend – Ziseleure, Kupferschmiede, Töpfer, Mechaniker, Gold-, Silber- und Schwertschmiede, Steinmetze und Mathematiker. Eine Trennung nach Kunstgattungen wäre dem leidenschaftlichen Philologen wohl kaum in den Sinn gekommen, denn die antiken Autoren, auf die er sich berief, kannten diese Trennung nicht. Erst der seit dem Ende des 18. Jahrhunderts sich etablierende und noch heute gültige Kunst-Begriff schied die sogenannten „freien“ von den „angewandten“ Künsten und sonderte das „Kunsthandwerk“ aus der bislang als Einheit begriffenen Geschichte der Künste aus. Später wurden die „kunsthandwerklichen“ Gegenstände mit ihrer Musealisierung am Ende des 19. Jahrhunderts auch noch nach Materialien und „Gattungen“ getrennt. Wie lässt sich unter diesen Bedingungen eine Geschichte des europäischen Kunsthandwerks darstellen? Das Seminar, das teils als Übung vor Originalen abgehalten wird, soll diesem Versuch gewidmet sein.

Nils BüttnerFrederike Schmaeschke

Seminar: Kunstgeschichte schreiben [SoSe 2021]

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Kunst und der Geschichte. Wer erzählt die Geschichte der Kunst eigentlich und wie macht er oder sie das? Wessen Geschichten werden dabei erzählt und an wen wird sich erinnert?

Wie gehen wir selbst damit um und was für Möglichkeiten haben wir?

Neben einem ersten Überblick über die Geschichte(n) der Kunst von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart, sollen auch Grundlagen kunsthistorischen Forschens und Schreibens erlangt werden.

Donnerstag 14.00-15.30 Uhr im digitalen Raum

Gitta Bertram

Seminar: Willi Baumeister [SoSe 2021]

Willi Baumeister (1889–1955) gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Er war nicht nur Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, sondern arbeitete auch als Maler, Typograf, Werbegestalter, Bühnenbildner und Autor kunsttheoretischer Texte. Diese Vielseitigkeit wollen wir im Seminar unter Berücksichtigung zeitgenössischer Diskurse näher beleuchten.

 Das Seminar findet im digitalen Raum statt.



Atessa Sonntag

Rubens in Stuttgart [SoSe2021]

Ende des Jahres 2021 soll in der Staatsgalerie Stuttgart in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste eine große Landesausstellung zum Frühwerk des Malers Peter Paul Rubens stattfinden. Das Seminar richtet sich an alle, die an fortgeschrittene Studierende aller Fachrichtungen, die aktiv an der Vorbereitung mitwirken wollen.

Literatur: Wird im Verlauf der Veranstaltung bekanntgegeben.


Nils BüttnerFrederike Schmaeschke

Christliche Ikonographie/Ikonographie I [WS 20/21]

Die Ikonographie ist ein wichtiger Teil in der Kunstgeschichte, ermöglicht sie doch erst das Verstehen von Bildinhalten. 

Die Vorlesungseinheit besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil findet immer im Wintersemester statt und widmet sich der christlichen Ikonographie. Im Sommersemester liegt der Fokus auf der profanen Ikonographie (vor allem auf der Ikonographie der antiken Mythologie). 

Um die Kunstwerke mit einer angemessenen Fachsprache beschreiben zu können, soll im Rahmen des Seminars auf die notwendigen Fachbegriffe ikonographischer Analyse und deren Bedeutung eingegangen werden.

Literatur

N. Büttner: Einführung in die frühneuzeitliche Ikonographie, Darmstadt 2014; F.Büttner und A. Gottdang: Einführung in die Ikonographie: Wege zur Deutung von Bildinhalten, München 2009; H. Krauss, E. Uthemann: Was Bilder erzählen: Die klassischen Geschichten aus Antike und Christentum in der abendländischen Malerei, München 1998; C.-P. Warncke: Symbol Emblem, Allegorie: Die zweite Sprache der Bilder, Köln 2005. 

Paula Simion

Grenz/Räume [WS20/21]

Der belgische Soziologe, Philosoph und Theatermacher David van Reybrouck hat vor einigen Jahren eine Studie zu einem fast vergessenen Grenzraum im Länderdreieck zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden vorgelegt. „Zink“ untersucht die Geschichte des nur vier Quadratkilometer großen europäischen Fleckens, der im „langen 19. Jahrhundert“ als „Neutral-Moresnet“ bekannt war, weil sich die Siegermächte auf dem Wiener Kongress (1814/15) aufgrund der dort entdeckten Zinkvorhaben nicht auf eine nationale Zuordnung des Gebietes einigen konnten. Über hundert Jahre lang war Neutral-Moresnet daher quasi staatenlos, ohne Regierung oder, wenn überhaupt unter einer Macht vereint, dann unter derjenigen der Zinkunternehmen. Ausgehend von diesem historischen Beispiel untersuchen wir das Thema Grenzen und Räume, bzw. GrenzRäume. Neben historischen Materialien und der erwähnten Studie „Zink“ lesen wir Ausschnitte aus u.a. M. Foucault „Andere Räume“, Michael Mayer „Zone“, J. Kasper „Der traumatisierte Raum“ und ausgewählte Texte von G. Agamben, J. Lacan etc. Das Thema ist auch Gegenstand einer Theaterproduktion des AGORA Theaters im Jahr 2021. Daher werden wir einige Sitzungen des Seminars gemeinsam mit Mitgliedern des Ensembles abhalten.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Marcel Duchamp - Von der Wirkung zum Werk [WS 20/21]

Unübersichtlich viele künstlerische Strömungen seit den 1960er Jahren und bis in die Gegenwart berufen sich auf Marcel Duchamp, wenn es um die Legitimation ihrer Verfahren geht. Das betrifft nicht nur die vielen Spielarten konzeptueller Kunst, für die das Readymade zum Gründungswerk stilisiert wird, sondern beispielsweise auch für neuartige Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft oder für Kunstformen der sog. Institutional critique. Inwieweit diese Bezugnahmen und Rückführungen auf Duchamp gerechtfertigt sind, lässt sich nur aufgrund einer genaueren Kenntnis von Duchamps OEuvre abschätzen. In der Vorlesung werden daher zentrale Komplexe von Duchamps vielgestaltigem Werk vorgestellt und diskutiert. Die Vorlesung geht also sozusagen rückwärts: von der umfassenden und durchgreifenden Wirkung von Duchamps Kunst zurück zu den einzelnen Werken.

Michael Lüthy

Marcel Duchamp - Werke und Diskurse [WS20/21]

Das Seminar begleitet die Vorlesung mit gemeinsamen Werkdiskussionen und Lektüren ausgewählter Sekundärliteratur.
Die Seminarthemen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Michael Lüthy

Materialismen im Umlauf [WS20/21]

Dieses Seminar bezieht sich auf das Phänomen einer verstärkten Hinwendung zum Begriff „Materialismus“ in unterschiedlichsten Ausprägungen in der gegenwärtigen Philosophie und der zeitgenössischen kulturellen und ästhetischen Debatte. Psychomaterialismus, Spekulativer Materialismus, Demokratischer Materialismus, Materialismus der Begegnung, sogar das alte Diskurspferd Dialektischer Materialismus – all diese Begriffe und Theorieangebote sind gegenwärtig im Umlauf. In diesem Seminar wollen wir uns anhand von Lektüren gegenwärtiger Autoren (Alain Badiou, Karen Barad, Katja Diefenbach, Byung-Chul Han), sowie einiger grundlegender Autoren (z.B. Marx und Spinoza) von diesem Umlauf der Materialismen einen ersten Überblick verschaffen.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Hans Haacke: Von der Natur zur Politik? [WS 20/21]

Hans Haacke, im Jahr 2019 mit dem Arnold-Bode-Preis ausgezeichnet und

vom Kunstmagazin „monopol“ zur aktuell einflussreichsten Persönlichkeit der

Kunstwelt gekürt, gilt als bedeutender Vertreter der sogenannten ‚politischen

Konzeptkunst‘. Losgelöst von dieser der Komplexität seines Gesamtwerkes

nicht gerecht werdenden Zuschreibung stellt das Seminar zentrale Arbeiten

von Hans Haacke in den Fokus: Angefangen von seiner Auseinandersetzung

mit Systemen und Prozessen anhand von Naturphänomen, über wichtige

ortspezifische Arbeiten für temporäre Ausstellungsprojekte hin zu seinen

kritischen Beiträgen zur vergangenen und gegenwärtigen deutsch-deutschen

Situation. Die drei Blockseminare, die digital stattfinden, werden um

gemeinsame Screenings einer Dokumentation des Ausstellungsprojektes „Die

Endlichkeit der Freiheit“ (1990), der Bundestagsdebatte um „DER

BEVÖLKERUNG“ sowie einer aktuellen Podiumsdiskussion mit Hans Haacke

ergänzt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Das Seminar richtet sich ausdrücklich an alle Studierenden

Sarah AlbertiSarah Alberti

Minimalistische und postminimalistische Kunst [WS20/21]

In den 1960er Jahren setzten tiefgreifende Transformationen der künstlerischen Praxis ein, die bis heute nachwirken. Die Transformationen betreffen die künstlerische Praxis, den Begriff der Kunst, die Rolle der Kunstinstitutionen und die Formen der Rezeption gleichermaßen. Das Seminar nimmt hierbei die Auswirkungen dieser Transformationen auf die Skulptur in den Blick. Die entsprechenden künstlerischen Positionen, hauptsächlich der US-amerikanischen Kunst zugehörig, wurden unter den Sammelbegriffen des Minimalismus sowie – als weiterer Entwicklungsschritt – des Post-Minimalismus zusammengefasst. Das Spektrum umfasst Künster wie Donald Judd, Carl Andre oder Dan Flavin, aber auch Richard Serra oder Bruce Nauman. Im Seminar diskutieren wir nicht nur diese künstlerischen Positionen, sondern begleitend dazu einschlägige Texte.
Literatur: Wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Michael Lüthy

Probe als künstlerische Praxis 2 [WS20/21]

Im Verlauf des Seminars „Probe als künstlerische Praxis“ im letzten Semester haben wir festgestellt, dass das Thema für die Teilnehmer*innen wie auch für mich selbst nach einem Semester noch nicht befriedigend aufgearbeitet ist. Daher führen wir die Untersuchung des Stellenwertes der „Probe“ in der heutigen künstlerischen, theatralen und filmischen Praxis, wie in der theoretischen Auseinandersetzung mit deren ästhetischen Bedingungen, fort. Der Besuch des ersten Seminars ist keine Voraussetzung für die Teilnahme – aber, für diejenigen, die neu hinzukommen möchten, vielleicht die Bereitschaft, den einen oder anderen kurzen Text aus dem ersten Probe-Seminar zusätzlich zu lesen. Der Fokus dieses zweiten Semesters wird mehr auf der Dokumentation von tatsächlichen Probevorgängen, filmischen Auseinandersetzungen und der Reflexion von möglicherweise existenten Probeverhältnissen in der eigenen Praxis, liegen.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Was ist Kunst? [WS 20/21]

Wer entscheidet darüber, was Kunst ist? Und was macht dann die Kunstgeschichte damit?

Waren die überlieferten Skulpturen in der Antike überhaupt Kunst? Warum kann man den Begriff „Kunst“ eigentlich nicht auf die Objekte des Mittelalters anwenden? Was ist der Unterschied zwischen angewandter und freier Kunst?

Wie stehen Theorie und Praxis zueinander und wie wirken sie in den Kunstbetrieb?   

Neben einem ersten Überblick über die Geschichte(n) der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart, sollen auch Grundlagen kunsthistorischen Forschens und Schreibens erlangt werden.

Donnerstag 14.00-15.30 Uhr im digitalen Raum

Gitta Bertram

Weltbekannt in Oberschwaben [WS 20/21]

Oftmals geraten nur die großen Städte stärker in den Fokus der Kunstgeschichtsschreibung. Zu Unrecht, denn auch im größeren Umfeld der Stuttgarter Akademie etablierten sich Künstler*innen im internationalen Kunstdiskurs. Vor allem in Oberschwaben entwickelte sich eine große und vielseitige sowie internationale Kunstszene. Welche Rolle spielten dabei die akademisch ausgebildeten Künstler*innen? Unter welchen Bedingungen und mit welchen Möglichkeiten arbeiteten die Stuttgarter Absolvent*innen in der oberschwäbischen Region?

Das Seminar findet im digitalen Raum statt.

Atessa Sonntag

Writing on my own - Über die eigene künstlerische Praxis schreiben [WS 20/21]

„Bitte fügen Sie ein Abstract über Ihre künstlerische Praxis bei.“

Dieser Satz steht in vielen Ausschreibungen für Stipendien, Künstler*innenaufenthalte  und Ausstellungen. Doch wie schreibe ich über die eigene Arbeit? Gemeinsam diskutieren wir künstlerische Manifeste, Künstler*innen-Interviews, Katalog- und Pressetexte, Galerieinformationen und Social-Media-Profile von Künstler*innen, um eine theoretische Grundlage über die verschiedenen Textformen im künstlerischen Feld  zu bekommen. In diesem  Seminar sollen sich die Gedanken über das eigene künstlerische Werk in Textform materialisieren und die Student*innen schreiben über die eigene Arbeit, um sich professionell etablieren zu können.

In den Doppelsitzungen steht im ersten theoretischenTeil die Präsentation der unterschiedlichen Textformen im Vordergrund. Im zweiten praktischen Teil stellen die Studierenden ihre künstlerische Praxis vor und wir sprechen gemeinsam über die bereits verfassten Texte.