Beschreibung
der Veranstaltung
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Die Vorlesung führt in
Grundfragen einer Philosophie der Digitalisierung anhand von drei Leitfragen
ein: Wie ist das Verhältnis von Technik und Praxis im Kontext der
Digitalisierung zu verstehen? Inwieweit lassen sich K.I. Techniken anhand von
Begriffen erläutern, die den menschlichen Geist bestimmen? Und welche
Transformation erfahren Kunst und Design unter den Bedingungen der
Digitalisierung?
Aus der Perspektive einer
(im weiten Sinne verstandenen) kritischen Theorie wird in der Vorlesung dafür
argumentiert, dass die mit der Digitalisierung verbundenen Technologien keine
neutralen Mittel zu beliebigen Zwecken sind und soziale Medien keine Orte des
Diskurses. Es wird nachgewiesen, dass wir Begriffe wie Geist, Denken und
Handeln nicht sinnvoll KI-Systemen zuschreiben können und entsprechende
Diskurse einer Umarbeitung von Begriffen dienen, die wir nur sinnvoll auf
Menschen anwenden können. Es wird gezeigt, dass Kunst unter den Bedingungen
der Digitalisierung eine kritische Rolle erfüllen kann.
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