Zur Wirkmächtigkeit von Design [SoSe 2021]

Zur Wirkmächtigkeit von Design
(Interdisziplinäres Seminar)

Lehrende:
AMin Natalie Weinmann M.Des.
Prof.in Veronika Aumann (Textildesign)

Art der Prüfung: Beitrag zum Kurs-Symposium: z.B. Präsentation, Performance, Vortrag, Film, Gespräch, ...

Auftakt: Do, 29.04. und Fr., 30.04. von 15-18 Uhr
Folgetermine: Do, 20.05. und Do, 10.06. je von 15-18 Uhr Einzeltermine nach Absprache
Endveranstaltung: Do, 01.07. ab 13 Uhr

Infos:

Design wirkt und Design ist mächtig. Art und Weise, wie Dinge, Räume oder Prozesse gestaltet sind, haben direkten und indirekten Einfluss auf unseren Umgang und unsere Handlungen: Kleidungsstücke wirken sich auf Haltung und Auftreten aus, Interfaces steuern die Zugänglichkeit, Öffentlichkeitsformate beeinflussen deren Inhalte, Materialwahl und Oberfläche definieren die Anwendungsmöglichkeiten, physische oder gedankliche Grenzen bestimmen für wen oder was ein Raum nutzbar gemacht wird.

Im interdisziplinären Seminar beschäftigen wir uns mit der Wirkmächtigkeit von Design in ihren unterschiedlichen Arten und Formen. Welche kleinen und großen, persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen hat Gestaltung? Was, in welcher Form und inwieweit können wir als DesignerInnen beeinflussen? Wie wollen mit dieser Verantwortung umgehen? Was geschieht, wenn wir bewusst Kontrolle abgeben? An wen, wieviel und an welchem Punkt? Wie ermöglicht oder verhindert Gestaltung, wann ist sie provokativ und wann naiv? Kurz: was tun mit dieser Macht?

Anhand von praktischer Projektarbeit und Diskussion wird sich auf explorative Weise mit Aspekten und Möglichkeiten der Wirkmächtigkeit von Design auseinandergesetzt und eigenständige Positionen zum Thema entwickelt. Parallel dazu werden jeweils passende Präsentationsformate für kürzere Veranstaltungsbeiträge konzipiert und umgesetzt. Die erarbeiteten und zu Präsentation, Performance, Vortrag, Gespräch, Film... weiterentwickelten Positionen werden in einer eintägigen (hybriden) Veranstaltung mit der Hochschulöffentlichkeit in Form eines Kurz-Symposiums im Juli 2021 diskutiert.


Veronika AumannNatalie Weinmann