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Text der Kursbeschreibung

Ole Fischer

BA Modul 8 (Architekturgeschichte V), HD2 (Designgeschichte 2)

Montags, 17:00–18:45, NB 2 Vortragssaal

Was ist Theorie in Design und Architektur? – Dieser Einführungskurs beabsichtigt nicht darauf eine endgültige Antwort zu liefern, sondern sich thematisch und dialogisch dieser Frage zu nähern. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit den Theorien und Theoretiker*innen der Moderne als einem unvollendeten Projekt – das heißt zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute. In diesem Wintersemester stehen Texte zur Diskussion zu den Themen der Arts & Crafts, Technik, Ornament, Avantgarde, klassische Moderne und Spätmoderne.

Erwartet wird für diese wöchentlich sich abwechselnden Vorlesungen und Übungen eine regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit sowie aktive Teilnahme an den Diskussionen. Jede/r Student*in wird zweiwöchentlich ein kurzes (1-2 Seiten) Positionspapier zu den gelesenen Texten verfassen und zur Übung mitbringen, welche eine Grundalge der Note bilden, komplementiert durch Teilnahem an der Diskussion und eine mündliche Prüfung.

Vorlesung abwechselnd mit 2-wöchentlicher Lektüre und kurze Hausarbeiten, mündliche Prüfung nach Vorlesungsende (15./16.02.2027 tbc).

Text der Kursbeschreibung

Ole Fischer

Seminar integrated with Urban Design Studio Prof.in Hoelzel

MA Modul 20/21 (Architekturgeschichte, Designgeschichte und Architekturtheorie) and BA Modul 15/19 (Vertiefung)

Tuesdays 11:00–13; 14–17 (please check studio schedule for meetings days!), Neubau 1 Raum 208

This seminar is integrated with the urban design studio “Infrastructure of Violence: Divided Cities and the Spatial Politics of Separation” by Prof. Fabienne Hoelzel. It aims to address the phenomena of urban divisions and to contextualize them within history and critical theory. While the studio’s case studies cover 20th and 21st century divided European cities, the seminar proposes to look into division as recurrent urban technology for governing populations – the Jewish ghetto, the cordon sanitaire, the confessional quarter, the colonial dual city, the class-segregated faubourg, the medieval division between burger and bishop cities – of which the wall is only the most legible recent form. Like the studio, the seminar wants to ask: “whose lives counted?” and follow closely the infrastructures of social production and reproduction.

Methodologically, the seminar moves back and forth between the case studies of the studio, historically divided cities and theoretic texts addressing division based on class, gender, religion, race and ethnicity or health. Mobility and immobility of bodies, their visibility and invisibility, and the regimes of governance will be as much a topic as the labor performed by those bodies. In response to the focus of the studio, a special focus will be put on infrastructure and maintenance of the segregated quarter – water-carrying, laundering, waste-handling, provisioning – labor that is always both classed and gendered.

Students are expected to present at one session in class, prepare readings from the suggested literature, participate in class discussions and submit a written statement together with the integration of their findings into studio presentations...

Text der Kursbeschreibung

Ole Fischer

Montags, 11:00–12:45 und nach Vereinbarung, Neubau 1 Raum 3.10

Den Studierenden wird mit diesem Modul die Gelegenheit geboten, ein eigenes Thesisthema in Absprache mit der*m betreuenden Professor*in zu erarbeiten. Hier können Sie Ihre Entwurfsthemen mit neuem Wissen bereichern, kritisch durchleuchten, sie dabei erklären und weiterentwickeln und sie in verständlicher und nachvollziehbarer Form schriftlich zur Sprache bringen. Die wissenschaftliche Arbeit soll zur Themenwahl wie auch zur Schwerpunktsetzung der Masterarbeit beitragen und diese kontextualisieren. Die Studierenden wählen themenbezogen ihre betreuende Professor*in.

Dieser Kurs gibt Hilfestellungen bei der Themenwahl, Methodik, Struktur und beim Umgang mit Quellen einer wissenschaftlichen Arbeit und richtet sich an alle MA Studierenden im dritten Semester.

Termine:

Erstes Treffen: Di 20.10.2026: 9:00 Einführung
Anmeldung wissenschaftliche Arbeit bei FG Sekretariat und der/m betreuenden Professor*in: Di 27.10.2026
Extended Abstract: 23.11.2026
Rough Draft wissenschaftliche Arbeit: 14.12.2026
Draft wissenschaftliche Arbeit: 1.02.2027
Abgabe in Absprache mit der/m betreuenden Professor*in, Note muss bis spätestens 26.02.2027 im FG Sekretariat vorliegen für die Anmeldung zur Masterthesis SoSe 2027

Leitfaden zur wissenschaftlichen Arbeit in der Architektur

Text der Kursbeschreibung

Ole Fischer

Dienstags, 9:00–10:45, Neubau 1 Vorlesungssaal 301

Was ist Architekturtheorie? – Dieser zweisemestrige Einführungskurs beabsichtigt nicht darauf eine endgültige Antwort zu liefern, sondern sich thematisch und dialogisch dieser Frage zu nähern. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit den Theorien und Theoretiker*innen der Moderne als einem unvollendeten Projekt – das heißt seit ca. 1850 bis heute. In diesem Sommersemester stehen Texte zur Diskussion zu den Themen der Postmoderne, Phänomenologie, Kritischen Architektur, Dekonstruktion, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. 

Erwartet wird für diese wöchentlich sich abwechselnden Vorlesungen und Übungen eine regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit sowie aktive Teilnahme an den Diskussionen. Jede/r Student*in wird zweiwöchentlich ein kurzes (1-2 Seiten) Positionspapier zu den gelesenen Texten verfassen und zur Übung mitbringen, welche die Grundalge der Note bilden, komplementiert durch Mitarbeit in der Diskussion.

Prüfung: schriftlich (2-wöchentliche Lektüre und kurze Hausarbeiten) und mündliche Prüfung nach Vorlesungsende (KW 31).

Text der Kursbeschreibung

Mila Kostović

Nach dem Ende der Vormachtstellung der Habsburger Monarchie und dem osmanischen Reich konstituierte sich Jugoslawien erst als Königreich, und nach dem zweiten Weltkrieg als sozialistischer Staat (SFRJ). Beide politischen Systeme verfolgten unterschiedliche Ansätze zur Herstellung eines einenden Selbstverständnisses. In der praktischen Umsetzung wirkten diese jedoch nicht vollkommen integrativ und boten Raum für die Ausdifferenzierung nationaler Identitätsentwürfe. Der Zerfall der SFRJ während des Bürgerkriegs in den 1990ern machte sichtbar, welches Gewaltpotenzial divergierende ideologische Haltungen und ihre mediale Intensivierung entwickeln können. 

Diese ideologischen Kipppunkte spiegelten sich in Architektur und im Städtebau wider. Der Brutalismus als Versuch einer sozialistisch regulierten Modernisierung löste historistische, national konnotierte Bautraditionen ab, wurde aber in den Nachkriegsjahren zunehmend mit einem popkulturell geprägten, eklektischen Rückgriff auf etablierte nationale Symboliken überbaut. Im Seminar werden die städtebaulichen und architektonischen Schichten der politischen Phasen anhand verschiedener jugoslawischer Städte analysiert. Ziel ist es, die Intensionen der Gestaltung nachzuvollziehen und die räumlichen Überlagerungen verschiedener Ideologien wahrzunehmen. Zur Diskussion stehen folgende zentrale Fragen: In welchem Verhältnis standen divergente räumliche Gestaltungsprinzipien zur heterogenen, jugoslawischen Gesellschaft? Inwiefern wurde der Umgang mit historischen, unter Fremdherrschaft entstandenen Strukturen als politisches Mittel aktiviert? Und welche gesellschaftlichen Reibungsstellen und Potenziale entstanden dabei?

Das Seminar beinhaltet Grundlagen-Inputs mit einer historischen und politischen Kontextualisierung, stadtgeschichtlichen Analysen und architektonischen Beispielen. Auf dieser Basis sollen die Studierenden eine räumliche Thematik zur individuellen Vertiefung wählen, die mit drei Schreibübungen ...

Text der Kursbeschreibung

Ole Fischer

Montags, 14:00–15:45 und nach Vereinbarung, Neubau 1 Raum 3.10

Den Studierenden wird mit diesem Modul die Gelegenheit geboten, ihren Interessen auf einer anderen Ebene, als derjenigen des Entwurfsprojekts vertieft und systematisch nachzugehen. Hier können Sie Ihre Gedanken mit neuem Wissen bereichern, kritisch durchleuchten, sie dabei erklären und weiterentwickeln und sie in verständlicher und nachvollziehbarer Form zur Sprache bringen. Die wissenschaftliche Arbeit soll zur Themenwahl wie auch zur Schwerpunktsetzung der Masterarbeit beitragen. Die Studierenden wählen themenbezogen ihre betreuende Professor*in.

Dieser Kurs gibt Hilfestellungen bei der Themenwahl, Methodik und Struktur der wissenschaftlichen Arbeit und richtet sich an alle MA Studierenden im dritten Semester.

Termine:
Erstes Treffen: Di 14.04.2026: 11:00 Einführung
Anmeldung wissenschaftliche Arbeit bei FG Sekretariat und der/m betreuenden Professor*in: Di 21.04.2026
Extended Abstract: 18.05.2026
Rough Draft wissenschaftliche Arbeit: 8.06.2026
Draft wissenschaftliche Arbeit: 6.07.2026
Abgabe in Absprache mit der/m betreuenden Professor*in, Note muss bis spätestens 30.08.2026 im FG Sekretariat vorliegen für die Anmeldung zur Masterthesis WiSe 2026/27

Leitfaden zur wissenschaftlichen Arbeit in der Architektur: https://www.abk-stuttgart.de/fileadmin/redaktion/content/hochschule/organisation/hochschulverwaltung/herunterladen/studiengaenge/architektur/architektur_ma/abk_arch_ma_leitfaden_wiss_arbeiten_220623__1_.pdf