Available courses

Support Digitale Lehre & Homeoffice

Hier findest Du häufig gestellte Fragen, Daten für Workshops und Meetings, weitere Links und Hilfen zur digitalen Lehre an der ABK.

How to: MS Teams

Erste Hilfe zur Benutzung von MS Teams. 

Videotutorials und Schnellstarterhandbuch-

DoktorandInnenkonvent - gemeinsam promovieren

Der Konvent der Doktoranden und Doktorandinnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste ist die Interessensvertretung aller Promovierenden an der Akademie und sitzt im Senat ein.

Die derzeit vorrangigen Aufgabenbereiche des Konvents sind die interne und externe Darstellung der Doktoranden/innen der Akademie. Darüber hinaus bietet der Konvent die Möglichkeit, sich sowohl fachintern als auch fächerübergreifend untereinander zu vernetzen.  

Alle Promovenden oder an der Promotion Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.


Schreibwerkstatt [ongoing]

Du willst eine längere Arbeit schreiben und tust Dir schwer, Dich zu motivieren? 
Du weißt nicht wie Du am Besten anfangen sollst?

Welche Software besser ist?

Wie Du im Schreiben besser werden kannst?

Hier werden Tipps und Tricks gesammelt, die Dich bei Deiner Aufgabe unterstützen können.

Akapedia [fortlaufend]

Akapedia ist ein online-Namensregister mit unterschiedlichsten künstlerischen Positionen aus der Bildende Kunst, des Designs sowie der Architektur. Akapedia soll in erster Linie als Inspirations- und Recherchepool allen Studierenden und Mitarbeiter/innen  der Akademie offen stehen. Die angelegten Wikis bieten die Möglichkeit, dass jede/r eingeladen ist, selbst  spannende Personen dem Namensregister hinzuzufügen.






Andreas Bauer

Medienwerkstatt Kunst - digitale Lehrveranstaltungen [SoSe 21]

Im Sommersemester 21 bietet die Medienwerkstatt Kunst folgende digitale Lehrveranstaltungen an. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die jeweilige e-Mail Adresse ist in der Liste angegeben.

Oliver Wetterauer

Medienwerkstatt Kunst - digitale Lehrveranstaltungen [WS 20/21]

Im Wintersemester 20/21 bietet die Medienwerkstatt Kunst folgende digitalen Lehrveranstaltungen an. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die jeweilige e-Mail Adresse ist in der Liste angegeben.  

Oliver Wetterauer

Medienwerkstatt Kunst - shorts [fortlaufend]

In diesem Bereich stellt die Medienwerkstatt Kunst in Form von kurzen Einführungen Programme diverser Arbeitsbereiche vor, die Studierenden das Arbeiten an eigenen Projekten von zu Hause aus erleichtern sollen. Für eine weiterführende, individuelle Betreuung sind sämtliche Lehrende der Medienwerkstatt Kunst auf digitalem Wege zu erreichen, alle Kontaktdaten stehen auf unserer Subdomain: medienwerkstatt.abk-stuttgart.de

Entsprechend des Schwerpunktes der in der Medienwerkstatt Kunst eingesetzten Software, sind die vorgestellten Programme entweder kostenfreie open-source Produkte oder verzichten zumindest auf ein Mietlizenzmodell und sind durch eine einmalige Zahlung dauerhaft zu erwerben. 

Für eine umfangreiche Liste an alternativer Software: www.adobealternativen.abk-stuttgart.de

Werkstatt für Fotografie im Fachbereich Kommunikationsdesign

Fotostudio
Ein Arbeitsplatz, 2 Studierende sind unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften
(Schutzmaske, Abstand) zugelassen
Bitte einen transportablen Speicher für die Bilddaten mitbringen.

Druckraum
Druckmöglichkeiten bestehen wie gewohnt: Datenübermittlung elektronisch,
Übergabe der Ausdrucke unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften

Arbeitszeiten
Montag bis Freitag, 9-16 Uhr
Terminvergabe telefonisch oder per Email

Geräteverleih
Für Studierende des Kommunikationsdesigns stehen 2 Kameragrundausrüstungen
zur Verfügung, genauere Informationen und Termine per Telefon erfragen

Fotolabor
Nutzung zur Zeit nicht möglich

Martin Lutz

Ecologizing! [WS 20/21]

Modul 11 - Landschaftsarchitektur

Seminar / 5 ECTs

Kick-Off: Do, 22.10.2020; Donnerstags 14h-17h

Dirk MeiserUte Vees

Szenografische Inszenierung des Kubus im Kunstmuseum Stuttgart [WS 20/21]

Szenografische Inszenierung des Kubus im Kunstmuseum Stuttgart für die Ausstellung „zwischen system & intuition – Konkrete Künstlerinnen"

Interdisziplinäres Seminar

Prof. Tobias Wallisser (Architektur)

AM Karin Schulte (Weißenhof-Institut) 
Prof.in Veronika Aumann (Textildesign)  

WS 2020-2021: Projektarbeit, Kolloquien, Präsentationen, Dokumentation, ..
Folgeprojekt im SoSe 2021 als Realisierung


vermutlich Dienstag, 16:00-18:00 Uhr, kann mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert werden
Ort wird noch bekanntgegeben

Teilnehmeranzahl begrenzt auf 10 Plätze! 


In interdisziplinären Gruppen entstehen Entwurf und Realisation für die szenografische Inszenierung der Ausstellung „zwischen system&intuition – Konkrete Künstlerinnen“, die vom 26.06.2021 bis zum 01.11.2021 im Kubus des Kunstmuseum Stuttgart stattfinden wird. 
Die Ausstellung schlägt einen Bogen von den 1920er- bis zu den 1970er-Jahren: von konkret-konstruktivistischer Kunst zwischen den Weltkriegen, die Konkrete Kunst und Poesie der Nachkriegszeit bis zur Op Art. Ausgestellt werden Arbeiten u.a. von Sophie Täuber-Arp, Sonia Delaunay,  Vera Molnar, Marcelle Cahn und Charlotte Posenenske. Dabei reichen die Exponate von Grafiken und Gemälden über Plastiken, Skulpturen, Bekleidung bis hin zu Installationen und audiovisuellen Formaten
Konzipiert und entwickelt werden die gesamte Raumwirkung und Szenografie. Bezug nehmend auf Ausstellungsort und -inhalt wird sich mit (flexiblen) räumlichen Situationen, Wandbespielungen, Präsentationsformen, Ausstellungsmobiliar, Hängungsarten, Verbindungselementen, (textile) Raumtrennungen/-erzeugungen, Lichtgestaltung… auseinandergesetzt.
In interdisziplinären Teams werden im ersten Teil des Seminars freie, ungewöhnliche und radikale Konzepte und Szenografien für mögliche Ausstellungs- und Präsentationsformen entworfen. Im Austausch mit dem Kuratorinnenteam wird im zweiten Teil des Seminars ein Konzept oder wahrscheinlicher eine Mischung aus verschiedenen Konzepten und Ideen für die tatsächliche Realisierung im Kunstmuseum weiterentwickelt, entsprechend den spezifischen Anforderungen ausgearbeitet und anschließend umgesetzt.




Fundamente der Französischen Revolutionsarchitektur [WS 20/21]

Auch ohne dass sie verwirklicht worden wären, eignet den von Emil Kaufmann als „Revolutionsarchitektur“ vorgestellten Projekten Étienne-Louis Boullées, Claude-Nicolas Ledoux’ und Jean-Jacques Lequeus eine unvermindert suggestive Kraft. In dem Versuch, hinter die bisweilen megalomane immensité dieser Entwürfe zu blicken, folgt das Seminar der These, dass die Entwürfe mit einem neuen Menschen- und Weltbild korrespondieren, das auch für die politischen Umbrüche bestimmend war. So soll anhand von Zeichnungen wie auch von Texten untersucht werden, wie diese Architektur etwa durch die revolutionären Überlegungen zu Religion, Ökonomie, Natur oder Sexualität bestimmt ist.

Achim Reese

Advanced Media II - Selbstlernende Systeme [WS20/21]

Prof. Tobias Wallisser

LBA Philipp Siedler 

Im Seminar "Advanced Media II - Selbstlernende Systeme" werden wir uns den zwei Schlüsselkonzepten der Künstlichen Intelligenz mit drei kleinen angewandten Projekten annähern. Künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence oder Machine Learning sind Wörter die uns mehr und mehr umgeben und uns nicht nur im Alltag begegnen, sondern auch in unterschiedlichsten Professionen auftauchen.


Blockveranstaltung, Termine werden noch bekannt gegeben.


5 ECTS

Kristof GavrielidesTobias Wallisser

Digitales Entwerfen I

Digitales Entwerfen I - Computational Design and Fabrication - Prof. Tobias Walliser  
MA Seminar (Klasse für Entwerfen Architektur Innovative Bau- und Raumkonzepte)
Prof. Tobias Wallisser
AM Kristof Gavrielides
TOL Volker Menke

Mittwoch, 16:00-18:00 Uhr 
Online und Raum 3.09


Digitale Werkzeuge erlauben eine dynamische Entwicklung eines Entwurfs. Mittels computerbasierter Methoden wird der Architekt so zum Autor eines Prozesses. Wie wir ein Prozess entworfen?  
Im Seminar 'Digitales Entwerfen I' werden unterschiedliche digitale Werkzeuge sowohl für den Entwurf von Strukturen als auch für die Umsetzung und Ausgabe mittels digital gesteuerter Maschinen vorgestellt und in einzelnen Übungen angewendet. Ziel ist es, die digitale Prozesskette von der Konzeption bis zur Umsetzung exemplarisch zu durchlaufen und zu lernen, wie Randbedingungen aus der Produktion bereits beim Entwurf mit parametrischen Werkzeugen integriert werden können.  
Begleitend zum Seminar sind Einführungsveranstaltungen zu einzelnen Softwarepaketen (Grasshopper) und Geräten (CNC-Fräse, 3d-Drucker) vorgesehen.  
Sollte Präsenzunterricht und damit die Nutzung der Werkstätten nicht möglich sein, wird der Anteil der Fabrikation durch Lehreinheiten mit Anwendungen in VR (Virtueller Realität) ersetzt. 


5 ECTS


Eco Punctures [WS 20/21]

Eco Punctures -  Prof. Tobias Wallisser und Prof. Matthias Rudolph  

MA Entwurfsprojekt (Klasse für Innovative Bau- und Raumkonzepte und Klasse für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Entwerfen)

Prof. Tobias Wallisser M.Sc. 
Prof. Matthias Rudolph  
AM Kristof Gavrielides  
AM Christian Degenhardt 

Die moderne Stadt hat Ökosysteme zu unwichtigen Nebenaspekten degradiert. Viele Orte sind auf der Suche nach Lösungsansätzen, wie diese Systeme regeneriert werden können. In unserem Projekt wollen wir dies nicht auf der städtebaulichen Ebene versuchen, sondern basierend auf der Gebäudeebene – wobei die Gebäude nicht als Einzelelemente, deren Wirkung und Verantwortung an der Grundstückgrenze aufhört betrachtet werden,  sondern als Teil eines eco-urbanen Systems: Gebäude als Teil der urbanen Infrastruktur. 

Folgende Fragestellungen werden dem Semester als Leitrad dienen: 

  • Wie können wir Gebäude entwerfen, die einen Überschuss an Ressourcen produzieren?
  • Wie können sich Städte verändern, wenn diese aus solchen Gebäuden bestehen?
  • Welche Zukunft hätte eine solche Stadt im Jahr 2050?

Im Studio werden wir diese Ansätze ausgehend von der Transformation von Raumprogramm und Funktionen von bestehenden Gebäuden innerhalb einer Stadt untersuchen. Was ist der notwenige Maßstab, um einen Mehrwert zu generieren – was sind die neuen Parameter? 

Neben der Entwicklung von „Eco-punctures“* im Gebäudemaßstab wird im Anschluss an das Semester die Möglichkeit bestehen, die Machbarkeit und Wirksamkeit unterschiedlicher Ideen im Maßstab 1:1 zu realisieren und zu testen. 

*Frei nach dem Buch von Nirmal Kishmami „Ecopuncture: Transforming Architecture and Urbanism in Asia“ 

Studiotage: Dienstag und Mittwoch 

NB I Raum 1.19 und Raum 3.09 


12,5 ECTS


Living Structures [WS 20/21]

Living Structures - Prof. Tobias Wallisser

MA und BA Stegreif (Klasse für Entwerfen Architektur Innovative Bau- und Raumkonzepte) | Prof. Dipl. Ing. Tobias Wallisser | LBA Fabian Schnee   |  LBA Maximilian Hans 

Samstag, 21.11.2020
Samstag, 28.11.2020
Samstag, 05.12.2020 
CAD Labor, NB I. Werkstattbau, Raum 1.04 
Teilnehmeranzahl begrenzt auf 10 Plätze! 


Die Welt ist organisch und unter konstanter Veränderung. Die Fortschritte in Robotik und Materialwissenschaft bieten uns mittlerweile viele Möglichkeiten, unsere Bauten, neu zu denken: nicht mehr als statische Monumente, sondern als artifizielle Organismen, die sich in diese Umwelt integrieren, statt ihr zu trotzen. 
So wie alles in der Umwelt so grundlegenden wie einfachen Regeln folgt, kann auch die Erstellung dieser Artefakte und ihr Verhalten programmiert werden. 
Im Rahmen dieses Stegreifs sollen architektonische Elemente entwickelt werden, die flexibel auf ihre Umwelt reagieren können und daraus einen funktionellen Nutzen erbringen. 


Phase 1 | Formen parametrisieren 
Einführung in das Entwickeln von Algorithmen zur Erstellung von Formen in Grasshopper 
Phase 2 | Verhalten entwerfen 
Einführung in das Programmieren von logischen Zusammenhängen zwischen Sensorik und Aktorik in Grasshopper und Arduino (Firmata) 
Phase 3 | Freier Entwurf 
Entwickeln von flexibler, reaktiver Struktur in Grasshopper (bspw. Tragwerk, Fassadensystem, …). 


2,5 ECTS


Stadtregion in Transformation: Mühlenareal Schorndorf [WS 20/21]

Die Stadtregion befindet sich in Transformation – mehr noch als in der Kernstadt, macht sich der Strukturwandel in der Agglomeration Stuttgarts bemerkbar. Im Wintersemester wollen wir die Entwicklung des Mühlenareals in der Schorndorfer Vorstadt als Denkraum nutzen und erkunden wie, unter Einbezug von Akteuren im Quartier und gemeinsam mit künftigen Nutzer:innen, das Ensemble der Mühle in zeitgenössische Strukturen und Lebensformen überführt werden kann. 

In Workshops und Gesprächsrunden vor Ort wird Einblick in den Prozess gewährt, sowie Ideen mit Beteiligten ausgetauscht. Studierende entwerfen konkrete Szenarien, die auf den sozialen und räumlichen Gegebenheiten aufbauen und visionär in die Zukunft blicken. 

Ute Vees

False Friends – MA Seminar [WS 20/21]

Architektur M.A.

Modul 24 – Schwerpunkt Design_Technologie


In diesem Seminar möchten wir uns mit den räumlichen Potentialen des Nolliplanes als kulturelles Gedächtnis beschäftigen. Der Nolliplan von Rom (1748) beschreibt die Verbindung des städtischen mit dem architektonischen Raum – das Innere öffentlicher Bauten wird hier als Teil des Stadtraumes verstanden. Der Innenraum bestimmter Gebäude ist öffentlicher Raum, zugleich formt die Außenhaut des Gebauten den Innenraum des Stadtkörpers.
Der Plan dient uns als Grundlage zur Formulierung typologisch-räumlicher Thesen, die wir anhand einer Reihe von Assoziativen Bildern und Modellen aufstellen werden. Das Seminar dient als Grundlage einer geplanten Publikation zum Thema Grundlagenforschung in der Architektur.


Bettina KrausNatalie Weinmann

Über Iba [WS2021]

Über Iba - Prof.in Bettina Kraus
MA Entwurfsprojekt (Klasse für Entwerfen, Architektur und Design)


Bettina KrausNatalie Weinmann

Reallabor Space Sharing / Sharing Brutalism

Reallabor Space Sharing ist eine Forschungsinitiative an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die sich mit innovativer Nutzungsintensivierung von Raum auseinandersetzt.

Constantin HörburgerMarianne Müller

Faltwerke [WS20/21]

Prof.Stephan Engelsmann

AM Oliver Kärtkemeyer

Das Entwerfen und Konstruieren von Faltwerk-Strukturen wird in Form eines einwöchigen Kompaktworkshops unterrichtet. Faltwerke bestehen aus dünnwandigen, ebenen Teilflächen und werden bei geeigneter dreidimensionaler Konfiguration zu hochleistungsfähigen Tragstrukturen. Nach der Grundlagenvermittlung im Hinblick auf Werkstoffe, Formbildungsprinzipien, geometrische Grundformen, Tragverhalten und Fügetechnologie werden experimentelle Formfindungsmethoden erforscht und angewendet. Mit Hilfe von handwerklichen und digitalen Modellen werden Entwurfskonzepte entwickelt und das erlernte Wissen in einem Stegreifentwurfsprojekt angewendet. Der workshop kann wahlweise als Stegreif oder in Verbindung mit der ergänzenden entwurflichen Übung als Seminar anerkannt werden

Oliver Kärtkemeyer

FORM-WORKS [WS20/21]

Prof.Stephan Engelsmann

AM Oliver Kärtkemeyer

Im Fokus von FORM-WORKS steht, was Beton seine Form und Gestalt gibt: die Schalung. Robotertechnik, 3D-Druck, Pneumatik, Materialien wie Stoff oder Sand – aktuelle Entwicklungen der Schalungstechnik ermöglichen immer komplexere Formen und Oberflächen, sparen Ressourcen, Arbeitskraft und Abfall. Diese Vielfalt an Schalungsmöglichkeiten zur Formgebung und Oberflächengestaltung von Beton soll Ausgangspunkt einer kreativen, experimentellen Auseinandersetzung mit dem Baustoff sein. Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten sollen beim Concrete Design Competition eingereicht werden.

Oliver Kärtkemeyer

Dare'n'Do – Infoseite


Dare’n’Do – Seminarreihe

(Info-Seite)


Thema: Interdisziplinäre Seminarreihe in der zweiten Studienabschnittphase an der ABK Stuttgart

Dozentin: AM Natalie Weinmann, M.Des.


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann



Natalie Weinmann

Dare'n'Do – Irritation und der gestalterische Umgang mit dem Unbekannten [WS 2020/21]

Dare’n’Do – Irritation und der gestalterische Umgang mit dem Unbekannten

Seminar
mündlich, praktisch, schriftlich

Das Seminar wird in einmal im Monat Blockweise nach Ankündigung stattfinden, voraussichtlich Montag- oder Donnerstagnachmittags.

Kickoff-Termin (nach Anmeldung): Montag 19.10.20 um 14h.

Irritation ist das Ergebnis eines komplexen Verarbeitungsprozesses in unserem Gehirn: ein für uns unbekannter Reiz durchbricht das uns Bekannte, Gewohnte, die sogenannte „Norm“. Es entsteht eine Diskrepanz zwischen dem vorliegenden Sachverhalt und dem, was wir erwartet haben. Wir versuchen durch erneutes Wahrnehmen mit allen Sinnen, durch Perspektivwechsel sowie durch wiederholtes Überprüfen den Reiz einzuordnen. Doch das Unbekannte lässt sich nun mal nicht in „Schablonen“ des Vertrauten einordnen. Wir sind irritiert.

Doch warum sind wir irritiert? Was irritiert uns und wie gehen wir damit um?

Im Umgang mit dem Unerwarteten im gestalterischen Schaffensprozess erleben wir häufiger Irritation. Vorerfahrung, Wissen und Persönlichkeit des Menschen, können neben zusätzlichen Faktoren, wie beispielsweise Zeit und Raum, einen Einfluss auf diesen Prozess haben. Ein wahrgenommener Reiz kann dadurch in Unwohlsein, Stress oder sogar Angst münden, aber auch in Freude, Spaß und Neugierde.


In diesem Semester widmen wir uns bei Dare’n’Do der „Irritation“, den dahinterstehenden Hirnaktivitäten aus neurowissenschaftlicher Sicht und dem gestalterischen Umgang damit. Im Rahmen des Seminars versuchen wir durch (i) Recherche, (ii) einen experimentellen, produktiven Schaffensprozess sowie (iii) gemeinsame Reflektionssessions herauszufinden, wie diese wechselseitige Beziehung von Reiz und Emotion aktiv genutzt werden kann. Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Fragestellung, wie wir „Räume“ erschaffen können, in denen Irritation hervorgerufen und ein produktiver und kreativer Umgang mit dem Reiz stattfinden kann.

Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist einerseits eine durchwegs positive Bewertung der einzelnen Blockveranstaltungen und andererseits eine erfolgreiche Endabgabe notwendig.

Weitere Informationen Ende September 2020 unter www.abk- inkubator.de/darendo.


Natalie Weinmann

Darstellung [WS 2019/20 - SS 2020]

Modul 01 - Darstellung

(BA Architektur + Diplom Industrial Design)


Pflichtmodul im Grundjahr BA Architektur und Diplom Industrial Design

Projekttitel: Darstellung 1 & 2

Lehrbeauftragter: Karl-Heinz Bogner


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann


Grundlagen der Gestaltung [Ws 2019/20 - SS 2020]

Modul 01 - Grundlagen der Gestaltung

(BA Architektur + Diplom Industrial Design)


Pflichtmodul im Grundjahr BA Architektur und Diplom Industrial Design

Projekttitel: Inkubator: Würde - Hybride Interventionen


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann


ABK-Zeltlager [WS20/21]

Aka Interdisziplinär_geöffnet für alle Fachrichtungen

AM Andreas Bauer

Access key: zeltlager2020

Andreas BauerLeo Weber

Drawing affairs [WS 20/21]

Aka-Interdisziplinär_geöffnet für alle Fachrichtungen

AM Andreas Bauer

Access key: draff2020

Bei Drawing affairs steht das Verhältnis von gesellschaftlichen Geschehnissen/Entwicklungen und deren Darstellung mit Hilfe der Zeichnung im Mittelpunkt einer praktischen sowie theoretischen Auseinandersetzung. Vor allem als Gestalter/in oder Künstler/in möchte man die Welt nicht nur verstehen, sondern sie mitgestalten, verändern, beeinflussen oder seine Haltung zu bestimmten Vorgängen kundtun. Hierbei spielt unter anderem das Narrativ bzw. das Storytelling, welches in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt, eine wichtige Rolle. Da einem meist dann Aufmerksamkeit geschenkt wird, wenn man es versteht spannende Geschichten zu erzählen, sollen in Drawing affairs Ihre ganz perönlichen Storys, Visionen oder Anliegen, die Sie aktuell oder schon länger bewegen mit Hilfe zeichnerischer/grafischer Darstellungen erzählt und zur Diskussion gestellt werden.
Andreas Bauer

Jour Fixe Architektur [WS 20/21][SS 21]

Die aktuelle Neuauflage der Jour Fixe Reihe ist im  WS 19/20 und SS 20 im Rahmen eines Seminars von einem studentischen  Team kuratiert und geplant worden. Als Ergebnis werden in diesem Semester (unter Berücksichtigung der aktuellen Corona Bedingungen) die "Sandgespräche" durchgeführt. Im nächsten SS soll die Jour Fixe Reihe weiter fortgeführt werden. Die "Staffelübergabe" findet mit diesem Stegreif im WS 2020/2021 statt.

Als Teilnehmer*innen ünterstützt Ihr dabei das studentische Kurator*innen-Team bei der Durchführung der "Sandgespräche" jetzt im Wintersemester und plant das Programm des Sommersemesters.
Im Sommersemester solle dann dieses neue Team den Jour Fixe im Rahmen eines Seminars durchführen (wieder unterstützt durch ein neues Stegreif-Team).... So ensteht eine "Team-Kette" mit der wir Wissen, Kontakte und Erfahrungen nahtlos weitergeben können.


Lichtobjekt / Leuchte im architektonischen Kontext [WS 20/21]

Licht spielt in der Architektur eine große Rolle. Aber nicht nur das Licht selbst, sondern auch die Leuchten als Objekte können mit der sie umgebenden Architektur einen spannenden Dialog eingehen. Die Leuchten können die wesentlichen Charakteristika eines Raumes unterstützen, oder können als spektakuläre Leucht-Installationen die Architektur wesentlich beeinflussen und besondere Inszenierungen und Atmosphären schaffen.
Anne Bergner

Design als Diagrammatik? [WS 20/21]

Was ist ein Diagramm? Vor allem: Wie funktioniert ein Diagramm? In den letzten Jahren häufen sich die Veröffentlichungen zu diesem besonderen Phänomen auf der Grenze zwischen Bild und Schrift. Von der platonischen Anamnesis bis zum digitalen Coding spannt sich der Bogen einer Diagrammatologie, die sich der Schematisierung der Schnittstelle von Gedanke und Gestalt widmet. Wäre Design also im Wesentlichen diagrammatisch zu denken? 

Das Seminar behandelt einschlägige Beiträge aus dem Feld der Medientheorie und Kulturwissenschaften, aber auch der Philosophie unter besonderer Berücksichtigung des Designs. 

Florian Arnold

Designgeschichte I - Von der Steinzeithöhle ins Bauhaus [WS 20/21]

Design hat nicht nur eine Geschichte, sondern ist seine Geschichte. Design ist ein Prozess, zielt auf Prozesse und scheint, wenn überhaupt, nur im Prozess (um-)definiert werden zu können. Entsprechend wird es in der Überblicksvorlesung und der wechselweisen Diskussion einschlägiger Quellentexte darum gehen, eine Entwicklung nachzuzeichnen, die bei der Frage nach dem eigentlichen Ursprung des „Designs“ ansetzt, um am Ende eines kritischen Durchgangs durch die letzten Jahrhunderte das Phänomen „Design“ in der Gegenwart besser erfassen zu können.


Florian Arnold

Einführung in die Musikästhetik für Designer*innen

Die Vorlesung gilt einer Einführung in die Musikästhetik mit besonderem Augenmerk auf die Frage, wie das Verhältnis von Musik und Design zu verstehen ist. Dazu wird sie sowohl in systematische Fragen einführen, wie die Positionen bedeutender Musikästhetiker/innen vorstellen. Zu ihren Leitfragen werden folgende Fragen gehören: Was ist Musik? In welcher Weise lässt sich die These verstehen, Musik spreche besonders das Gefühl oder unsere Rationalität an? Was ist der Unterschied zwischen Kunstmusik und Gebrauchsmusik? Worin besteht der Unterschied verschiedener Arten von Musik wie europäischer Kunstmusik, Jazz und Pop? Auf welche Weise existieren musikalische Werke, Aufnahmen und Improvisationen? Welchen Ort hat die Musik im System der Künste?

Literatur: Theodor W. Adorno, Philosophie der Neuen Musik, Frankfurt/M.: Suhrkamp 1990; Daniel M. Feige, Philosophie des Jazz, Berlin: Suhrkamp 2014; Theodore Gracyk u. Andrew Kania (Hg.), The Routledge Companion to Philosophy and Music, London: Routledge 2011; Richard Klein, Musikphilosophie zur Einführung, Hamburg: Junius 2014.

 


Daniel Martin Feige

Einführung in die Philosophie des Designs und wissenschaftliches Arbeiten [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Einführungskurs mit Tutorium [Leitung: Cedric Tonye Djon]

Seminargröße: 32

Raum: 21.10: Treffen auf dem Campus zur Vorbesprechung

Zeit: Mi 09.00-10.30 Uhr, Beginn: 21.10.2019

 

Einführungskurs Philosophie des Designs und wissenschaftliches Arbeiten

Das von einem Tutorium begleitete Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierenden des ersten Semesters in den Studiengängen Industrial Design, Kommunikationsdesign und Textildesign. Es dient der Vermittlung von basalen Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens – wissenschaftliches Schreiben, hermeneutische Erarbeitung von Texten, Fähigkeit zur argumentativen Auseinandersetzung mit Thesen – und zugleich der Einführung in Grundfragen der Designtheorie aus philosophischer Perspektive. Das Tutorium dient neben der Vertiefung der Diskussion der Texte des Seminars vor allem der gemeinsamen Übung wissenschaftlichen Schreibens.

 

Literatur:

Florian Arnold, Philosophie für Designer, Stuttgart: AV Edition 2016.

Simon Blackburn, Denken! Die großen Fragen der Philosophie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2013.

Wolfgang Detel, Grundkurs Philosophie, Stuttgart: Reclam 2007 (= Band 1-5).

Daniel M. Feige, Design. Eine philosophische Analyse, Berlin: Suhrkamp 2018.

Daniel M. Feige, Zur Dialektik des Social Design. Ästhetik und Kritik in Kunst und Design, Hamburg: Adocs 2019.

Philipp Meyer, 300 Tipps fürs wissenschaftliche Schreiben, Stuttgart: Utb 2005.

Eckardt Meyer-Krentler und Burckhard Moenninghoff, Arbeitstechniken Literaturwissenschaft, Stuttgart: UTB 2010.

Thomas Nagel, Was bedeutet das alles?, Stuttgart: Reclam 2012.

Jay Rosenberg, Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main: Klostermann 2002.

Holm Tetens, Philosophisches Argumentieren, München: Beck 2004.


Daniel Martin Feige

Ethik des Klimawandels

Inhalt: In den letzten Jahren ist der öffentliche Diskurs zunehmend von Fragen eines angemessenen Umgangs mit dem Klimawandel, der heute in der Klimaforschung als Tatsache gilt, bestimmt. Im Seminar werden wir im Rahmen einer gemeinsamen Lektüre des Buchs zum Thema von Dominic Roser und Christian Seidel die ethischen Herausforderungen und mögliche Antworten diskutieren. Das Buch wird zu Anschaffung empfohlen.

Literatur:  Dominic Roser und Christian Seidel, Ethik des Klimawandels. Eine Einführung, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015 (2. Auflage).


Daniel Martin Feige

Forschungskolloquium Gegenwartsästhetik [fortlaufend]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige und Prof. Dr. Judith Siegmund

Seminargröße: 20

Ort: HMDK Stuttgart

Zeit: Fr 10.00-12.00 Uhr, Beginn: 20.10.2019

 

Forschungskolloquium Gegenwartsästhetik

Im seit mehreren Jahren bestehenden Kolloquium werden Positionen der gegenwärtigen ästhetischen Diskussion gemeinsam diskutiert. Das Kolloquium richtet sich an Designer*innen, Künstler*innen, Philosophen und Philosophinnen, Musiker*innen und an alle, die sich für aktuelle Debatten der Ästhetik interessieren. Es findet in Kooperation zwischen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart statt. In diesem Semester soll Achille Mbembes „Kritik der schwarzen Vernunft“ gelesen werden.

 

 

Literatur:

 

Achille Mbembe, Kritik der schwarzen Vernunft, Berlin: Suhrkamp 2013.

 


Daniel Martin Feige

Grundbegriffe der Theorie des Designs [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Modulzugehörigkeit: Kulturphilosophie

Podcast-Vorlesung

Zeit: Donnerstag 10.00-11.30 Uhr

SWS: 2 (3-6 Ects)

 

Grundbegriffe der Philosophie des Designs

Die Vorlesung führt in zentrale mit dem Design verbundene Grundbegriffe philosophisch ein und ermöglicht so Designstudierenden wie Studierenden anderer Fächer einen Einblick in zentrale Fragen der Designtheorie. Folgende Grundbegriffe werden in der Vorlesung erörtert: Begriff (Kann man Design definieren?), Geschichtlichkeit (Ist Design irgendwann entstanden oder gab es Design schon immer?), Anthropologie (Welche Rolle spielt Design im menschlichen Leben?), Ästhetik (Können Designgegenstände „schön“ sein und Gegenstand einer spezifischen Erfahrung werden?), Ethik (Was ist gutes Design?), Politik (Was heißt Kritik des Designs?).

 

Literatur (Auswahl)

Florian Arnold, Logik des Entwerfens. Eine designphilosophische Grundlegung, Paderborn: Fink 2018.

Andreas Dorschel, Gestaltung. Zur Ästhetik des Brauchbaren, Heidelberg: Winter 2003.

 Daniel M. Feige, Design. Eine philosophische Analyse, Berlin 2018.

Daniel M. Feige, Florian Arnold und Markus Rautzenberg (Hg.), Philosophie des Designs, Bielefeld: Transcript 2020.

 Daniel M. Feige, Zur Dialektik des Social Designs (= Studienhefte problemorientiertes Design 4), Hamburg: Adocs 2019.

Jane Forsey, The Aesthetics of Design, Oxford: Oxford University Press 2013.

Glenn Parsons und Allen Carlson, Functional Beauty, Oxford: Clarendon Press 2008.

Glenn Parsons, The Philosophy of Design, Cambridge: Polity Press 2016.

Oliver Ruf und Stefan Neuhaus (Hg.), Designästhetik. Theorie und soziale Praxis, Bielefeld: Transcript 2020.

Gerhard Schweppenhäuser, Designtheorie, Berlin: Springer 2016.


Daniel Martin Feige

Hegel lesen! [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminargröße: 20

Ort: Vortragssaal Neubau 2 / Digital

Zeit: Fr 09.30-11.00 Uhr, Beginn: 23.10.2019

 

Hegel Lesen!

Stuttgart hat dieses Jahr den 250. Geburtstag eines Sohns der Stadt begangen, der zu den wichtigsten Philosophen der Neuzeit gehört: Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831). Er war zentraler Vertreter des deutschen Idealismus, der für eine Überwindung disziplinärer Grenzen steht: Im Rahmen seines umfassenden philosophischen Systems diskutiert Hegel Fragen der Ethik im systematischen Zusammenhang mit Fragen der Erkenntnistheorie, wie er Fragen der Naturphilosophie im systematischen Zusammenhang mit Fragen der Religionsphilosophie und Ästhetik diskutiert. Dass sein Werk keineswegs allein historisch interessant ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass viele Philosophen/innen heute nicht nur nach wie vor Hegel lesen, sondern grundlegende Thesen Hegels in abgewandelter Form auch in der Gegenwart verteidigen. Im Rahmen des Seminars wollen wir in gemeinsamer gründlicher Lektüre der Einleitungen der Phänomenologie des Geistes sowie der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften (sowie potentiell weiterer Ausschnitte aus der Enzyklopädie, der Rechtsphilosophie und der Geschichtsphilosophie) Anspruch und Methode der hegelschen Philosophie versuchen nachvollziehen. Da der Schwierigkeitsgrad von Hegels Texten hoch ist, wird als Voraussetzung der gemeinsamen Arbeit im Seminar eine gründliche Vorbereitung der Textabschnitte erwartet.

 

Literatur:

 

Georg W. Bertram, Hegels „Phänomenologie des Geistes“. Ein systematischer Kommentar, Ditzingen: Reclam 2017.

Daniel M. Feige, Die Natur des Menschen. Eine dialektische Anthropologie, Berlin: Suhrkamp 2021 (im Erscheinen).

Christoph Menke, Autonomie und Befreiung. Studien zu Hegel, Berlin: Suhrkamp 2018.

Terry Pinkard, Hegel's Naturalism: Mind, Nature, and the Final Ends of Life, Oxford: Oxford University Press 2012.

Robert Pippin, Die Aktualität des Deutschen Idealismus, Berlin: Suhrkamp 2016.

Michael Quante, Die Wirklichkeit des Geistes. Studien zu Hegel, Berlin: Suhrkamp 2011.

Sally Sedgwick, Hegel’s Critique of Kant. From Dichotomy to Identity, Oxford: Oxford University Press 2012.

Ludwig Siep, Der Weg der Phänomenologie des Geistes. Ein einführender Kommentar zu Hegels „Differenzschrift“ und „Phänomenologie des Geistes“, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2000.

Slavoj Žižek, Weniger als Nichts. Hegel und der Schatten des dialektischen Materialismus, Berlin:  Suhrkamp 2016.


Daniel Martin Feige

Klassiker der philosophischen Ästhetik [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminargröße: 20

Ort: Vortragssaal Neubau 2 / Digital

Zeit: Mittwoch 11.00-12.30, Beginn 21.10.2020

 

Klassiker der philosophischen Ästhetik

Ästhetik beschäftigt sich mit einer besonderen Form des menschlichen Weltbezugs, im Rahmen dessen Gegenstände nicht auf Allgemeinbegriffe gebracht werden, sondern in ihrer Spezifik nachvollzogen werden. Zu den paradigmatisch in Geschichte wie Gegenwart diskutierten Gegenstandsbereichen gehört dabei neben der Kunst die Natur; jüngst werden auch verstärkt nicht-klassische Gegenstandsbereiche wie das Design erforscht. Im Seminar werden wir die historische Entwicklung der Ästhetik (mit einem besonderen Fokus auf Positionen im Gefolge des 18. Jahrhunderts) in der gemeinsamen Diskussion paradigmatischer Texte nachvollziehen

 

Literatur:

 

Georg W. Bertram, Kunst. Eine philosophische Einführung, Stuttgart: Reclam 2005.

Noël Carroll, Philosophy of Art. A contemporary Introduction, New York: Routledge 1999.

Daniel M. Feige, Kunst als Selbstverständigung, Münster: Mentis 2012.

Stefan Majetschak, Ästhetik zur Einführung, Hamburg: Junius 2012.

Maria E. Reicher, Einführung in die philosophische Ästhetik, Darmstadt: WBG 2005.

Brigitte Scheer, Einführung in die philosophische Ästhetik, Darmstadt: WBG 1997.

 

 

Anforderungen [Designstudiengänge 6 ECTS]

Hausarbeit, Länge: 15-20 Seiten.


Daniel Martin Feige

Kolloquium Gegenwartsästhetik

Inhalt: In diesem Semester sollen Achille Mbembes „Kritik der schwarzen Vernunft“ und Günther Anders „Musikphilosophische Schriften“ gelesen werden. Im seit mehreren Jahren bestehenden Kolloquium werden Positionen der gegenwärtigen ästhetischen Diskussion gemeinsam diskutiert. Das Kolloquium richtet sich an Designer*innen, Künstler*innen, Philosophen und Philosophinnen, Musiker*innen und an alle, die sich für aktuelle Debatten der Ästhetik interessieren. Es findet in Kooperation zwischen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart statt.

Daniel Martin Feige

Philosophie des Films

Der Film gehört seit seiner Genese zu den relevantesten Medien und Kunstformen der Gegenwart. Bereits seit seiner Entstehung stellen sich dabei Fragen nach seiner medialen Verfasstheit und seinen ästhetischen Ausdruckspotentialen. Im Seminar wird im Rahmen einer gemeinsamen Lektüre von Noël Carrolls Buch „Philosophy of Motion Pictures“ in grundlegende Fragen der Philosophie des Films eingeführt. Zu Beginn wird ein Kanon von Filmen festgelegt werden, die als Hintergrund der Diskussion dienen. Die Anschaffung des Buches wird empfohlen.

Literatur: Noël Carroll, The Philosophy of Motion Pictures, Malden/Ma.: Blackwell 2008.


Daniel Martin Feige

Texte zur Theorie der Sprache

Inhalt: Seit spätestens dem 20. Jahrhundert hat sich in verschiedenen Wissenschaften die Erkenntnis durchgesetzt, dass Sprache ein wesentliches Merkmal dessen menschlichen Geistes ist. Denken und Handeln können nur Lebewesen, die der Sprache mächtig sind. Die sprachtheoretischen Debatten haben dabei zugleich einen direkten Bezug zu Fragen der Designtheorie: Designgegenstände sind nie nur funktionale Gegenstände, sondern symbolisieren, kommunizieren und exemplifizieren. Im Rahmen des Seminars sollen klassische und jüngere Texte der Sprachphilosophie gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstaltung führt nicht allein in Grundprobleme der Sprachphilosophie ein, sondern erfüllt darüber hinaus die Funktion, dass die Teilnehmer*innen in Form von Präsentationen und Kurzreferaten zugleich ihre Vortragsfähigkeiten schulen.

Literatur:  Jonas Pfister (Hg.), Texte zur Sprachphilosophie, Stuttgart: Reclam 2011.


Daniel Martin Feige

Best Of - Der Pokal [WS 20/21]

Entwurf: Zeichen und Symbol [Gestaltungsübung 1]

Prof.in Aylin Charlott Langreuter | AM Benedikt Kartenberg

Ein Pokal ist eine in Form gebrachte Huldigung an erbrachte Leistungen- er belohnt eine herausragende physische und psychische Anstrengung, die geleistet worden ist. Und zwar nur die Beste. Die mittelmäßige Ästhetik und die Wertlosigkeit der Materialien der allermeisten Pokalen steht in direktem Gegensatz dazu, dass Menschen im Wettstreit an ihre Grenzen und darüber hinausgehen, um ihn zu bekommen: Der Pokal ist ein extrem emotional aufgeladener Gegenstand.
Ziel dieser Übung 1 ist es, einen Pokal zu gestalten. Die Herausforderung besteht hier nicht nur in der Wahl des Materials und der formalen Gestaltung und ihrer Umsetzung, sondern vor allem darin, die durch ihn zu belohnende Leistung im Pokal erkennbar zu materialisieren. Für was eigentlich übergibt man diesen Pokal? Und an wen?
Der Erfolg dieser Gestaltungsübung bemisst sich durchaus auch daran, wie und ob Nichteingeweihte erkennen, welche Leistung mit dem Pokal geehrt werden soll.

David GebkaBenedikt Kartenberg

Besteck [WS 20/21]

Besteck wie wir es heute kennen hat seinen Ursprung in ferneren Kulturkreisen. Etabliert hat sich seine Funktion und Beschaffenheit bis heute und ändert seine Erscheinung fast nur noch unter formalästhetischen Gesichtspunkten. Ausgehend davon gestalten wir ein Besteck bestehend aus Messer und Gabel mit dem Fokus auf Form, Proportion, Haptik, etc.

Benedikt Kartenberg

CAD2 _ Fusion 360 [WS 20/21]

Fusion 360 vereint unterschiedliche Techniken zur Erstellung eines CAD Modells in einem Programm. Unter anderem Parametrisches -, Freiform -, Flächen - und direktes - Modellieren. Darüber hinaus bietet es diverse weitere Module wie z.B. Blechteil Erstellung, FEM Analyse, Zeichnungs Ableitung, generatives Design …

Dadurch deckt Fusion 360 einen großen Teil der CAD Tools ab, die für die Gestaltung und Konstruktion eines Entwurfes notwendig sind.

Es werden in erster Linie die Grundlagen des parametrischen Konstruierens erarbeitet. In die Weiteren Funktionen wird es Einblicke geben.


Matthäus Braig

Design und Ethik [WS 20/21]

Workshop

Tillman Studinsky

Wie weit sind wir für die Produkte, die wir designen verantwortlich und welche Bedeutung hat dies für uns?

In diesem Seminar setzen wir uns mit unserer Rolle als Designerinnen auseinander. Anhand von Literatur, Diskussionen und praktischen Beispielen geht es um die Fragen, was und wie gestaltet werden sollte. Wir versuchen zu klären, welche Produkte relevant sind und nach welchen Methoden wir nachhaltig gestalten können. Dabei betrachten wir Prinzipien wie Cradle-to-Cradle, den Produktlebenszyklus und die Abfallhierarchie.

David GebkaTilmann Studinsky

Designmanagement / Infobeschaffung [WS 20/21]

Helge Aszmoneit (LBA)

Termine                21.10.2020, 11.11.2020, 25.11.2020 | Zeiten TBA
Kommunikation            zoom

Im Design wie in allen anderen Bereichen ist der/die Einzelne mit einer unfassbaren Informationsflut konfrontiert. Die Versuchung, sich im Surfen zu verlieren, ist allgegenwärtig und real (nicht nur virtuell). Die Recherche wird im Projekt gezielt begleitet: ausgehend von einer konkreten Fragestellung sollen die Möglichkeiten der Recherche und der Bedarf an Informationen auf das Projekt fokussiert ermittelt und genutzt werden.

Helge AszmoneitDavid Gebka

E „move your head and your ass will follow“ [WS 20/21]

Hauptprojekt

Prof. Langreuter, Prof. De La Fontaine | AM Benedikt Kartenberg

Im Wintersemester 2020/21 setzten wir uns in dem Projekt mit dem beschwingten Titel „move your head and your ass will follow“ mit der E-Mobilität auseinander. Es gilt, in 2-3er Gruppen, Konzepte zu erarbeiten, die das Prinzip der Mobilität aus dem gängigen Gedankenkorsett holen. Um nicht der üblichen Perzeption von E-Mobilität anheim zu fallen, bedienen wir uns der Analogie einer Seifenkiste, die völlig frei von Reglementarien nur für den ganz persönlichen Spaß gebaut wird. Dieser Ansatz soll uns ermöglichen die Idee der Fortbewegung neu zu denken und zu definieren. Ausgangspunkt ist die Körperhaltung des zu bewegenden Individuums, da sie ausschlaggebend für die Architektur des Vehikels ist und somit schlussendlich für die Akzeptanz und den Erfolg des E-Konzepts verantwortlich ist. Die Herangehensweise ist ´´Hands On´´. Erste Ideen werden sofort 1/1 im Modell ausprobiert, umgebaut und weiterentwickelt. Chassis, Aufhängung und Lenkung sind die technischen Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Der Antrieb in Form eines 1 Kw Motors samt Akkublock werden gestellt.

David GebkaBenedikt Kartenberg

Interface [WS 20/21]

Dipl.-Des. Ludwig Rensch (LBA)

Termine                30.10.2020, 13.11.2020, 27.11.2020 | Zeiten TBA

In unserer technologisierten Zeit sind immer mehr Interaktionen möglich. Doch Produkte und Dienstleistungen werden dadurch nicht unbedingt einfacher, sie nehmen an Komplexität zu. Daher wird gerade hier Gestaltungswille und Schaffensdrang benötigt! Die Interaktion mit Dingen wird zum entscheidenden Faktor und muss erforscht, manipuliert und auf die Probe gestellt werden.
David Gebka

Living Matter [WS 20/21]

Hauptprojekt

Prof. Leyla Yunis | Prof. Ondrej Kyjánek | AM David Gebka

Adapt algorithms and strategies from nature into new ways to design. Take inspiration from nature, where nothing is stable and everything is constantly changing by recreating, regenerating, and reproducing. Embrace modern computational tools and digital fabrication strategies to take nature’s design advice. Nature makes so much from so little, it’s all about repetition and emergence with simple rules and behaviors that create complex organisms. Study it, take it and adapt it.

The semester entails a skill building process, where you will group together software and hardware tools that will help you identify more sustainable ways of how to create mass-customized designs and be engaged in the production process. We will touch upon subjects such as algorithmic thinking, basics of electronics or digital fabrication.
The studio will focus on hands-on models and prototyping, transferable principles to a computational platform, for a variety of digital fabricated prototypes with functional performances

David Gebka

Marketing [WS 20/21]

Birgitta Homburger(LBA)

Marken sind wie Reviere. Sie sind mehr als Produkt. Wir analysieren wie sich aus einer Idee ein intelligentes und kreatives Konzept entwickelt und sich daraus eine starke Marke etabliert.

David GebkaBirgitta Johanna Homburger

Produkfotografie [WS 20/21]

Wahlfach

Dipl.-Des. Jan Cafuk (LBA)

Einführung in die Foto-Blitztechnik; Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie; Grundlagen der Lichtführung; Umsetzung einzelner Fotoideen im Studio; Bildbesprechung/Analyse; Grundlagen der Bildbearbeitung / Photoshop

Jan CafukDavid Gebka

Grundbegriffe der Theorie des Designs [WS 20/21]

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Modulzugehörigkeit: Kulturphilosophie

SWS: 2 (3-6 Ects)

Der Kurs ist für alle Studenten in Kommunikationsdesign  in höher Semesters offen.

Jingdi Shan

G 22, Textilfärbereitheorie und Praxis [fortlaufend]

Industriellen Abläufe der Textilveredlung im Schwerpunkt Färberei 

+ praktische Übungen

Vorlesung und Praxis 

Art der Prüfung Klausur, Praxis-Mappenabgabe


Michaela Wirsig

New Materealities (I): Virtual Haptics [WS 20/21]

Entwurfsprojekt Textildesign, Prof. Veronika Aumann

Vor dem Hintergrund des aktuellen theoretischen Diskurs zum »New Materialism« setzen wir uns aus der gestalterischen Praxis heraus mit neuen Sichtweisen auf und neuen Umgängen mit Materialien sowie daraus entstehenden möglichen neuen Realitäten auseinander.

Im Projekt New Materealities (I) – Virtual Haptics beschäftigen wir uns mit Textilien und textilen Materialien, die dort existieren (könnten), wo sich physische und virtuelle Welten berühren, überlagern und vermengen. Diese unscharfen Randbereiche werden vom haptischen Sinn ausgehend befühlt, gedehnt und ausgefüllt. 

Welche Eigenschaften, Merkmale und Fähigkeiten machen Textilien dieser Zwischenwelten aus? Wie lassen sie sich begreifen, darstellen und verwenden? Sich auf unsere körperlichen und haptischen Sinneserfahrungen stützend und ohne sich in bloßen Übersetzungen zu verlieren, wird sich hier beispielsweise damit befasst, schwerelos schwebende Stoffe zu schaffen, berühr- und knautschbare Pixelgewirke zu kreieren oder surreal wandelnde Materialien zu entwickeln und anschließend neu zu kontextualisieren.



Veronika AumannRobert Haselbacher

Processing quick & dirty [WS 20/21]

Crashkurs Processing, Prof. Veronika Aumann

Zwei Stunden Processing: Einstieg, Basics & HowToGetAdvanced in die Programmiersprache und -Environment Processing (open source). Der Kurs ist genau so, wie er heißt: 'quick & dirty' und richtet sich an Programmierwillige ohne Vorkenntnisse.

Freitag, 20.11. um 10 online. Vorher bitte processing installieren. 



Veronika Aumann

Ethische Grundlagen in der Restaurierung [WS 20/21]

Studierende erhalten Literatur zur Einführung in die ethischen Prinzipien in der Restaurierung, anhand derer sie die Grundlagen der Entscheidungsfindung kennenlernen und in ihrer Projektarbeit zur Anwendung bringen können, womit sie ihr strukturelles Verständnis restauratorischer Tätigkeit schärfen und ihre projektbezogene Argumentation profilieren können. Dieser Kurs wird anstelle des wieder im kommenden akademischen Jahr wieder regulär angebotenen engl.sprachigen Kurses für diejenigen unter den Studierenden angeboten, die diese Kurs schon vorher für Abschluss des BA Studiums benötigen.

Lösemittel in der Konservierung/Restaurierung [WS20/21]

In dem Seminar wird eine Einführung in Toxikologie und Arbeitsschutzmaßnahmen bei
Lösungsmitteln gegeben sowie Lösungsmitteleigenschaften, Lösungsprozesse und
Parametrisierungssysteme behandelt.

Stephanie Dietz

Konservierungstechnische Übung V [WS 20/21]

(B.G.5.5.2)

Konsolidierung von Bild- und Fassungsschichten und Einführung in die Grundlagen der Verklebungstechnik. Für die Studierenden, die nach dem alten Modulhandbuch von 2014 studieren, ist diese Übung Teil der Projektarbeit (Projektarbeit B.G.5.1 / B.G.5.3 / B.G.5.5).


Kunsttechnische Übung 5 / Kunst- und Konservierungstechnik 3 [WS 20/21]

(B.G.4.5.3 / B.G.4.4.3)

In einem Seminar mit praktischen Übungen wird Grundlagenwissen zur Herstellung und Verarbeitungseigenschaften von verschiedenen natürlichen organischen Bindemitteln vermittelt (z.B. von Glutinleimen, bes. Hausenblasenleim). 


Wibke NeugebauerPeter Vogel

Masterarbeit [WS 20/21]

(M.G.11.1)

Die Masterarbeit kann Themen im Bereich der Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut, der Konservierungswissenschaften, der Naturwissenschaften und der allgemeinen Kunstwissenschaften beinhalten.
Der Kandidat / die Kandidatin erarbeitet zum Termin der Themenausgabe ein schriftliches Konzept (voraussichtlicher Inhalt und Forschungsfragen, Gliederungsentwurf und Terminplan).


Projektarbeit Gemälde- und Skulpturenrestaurierung [WS 20/21]

(B.G.5.1.1, B.G.5.1.3, B.G.5.1.5, B.G.5.1)

Anhand der Durchführung von praktischen Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen an ausgewählten Objekten der jeweiligen Studienrichtung erweitern und vertiefen die Studierenden ihre bereits im Vorpraktikum erworbenen manuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der praktischen Ausführung grundlegender Konservierungs- und Restaurierungseingriffe. Darüber hinaus erlernen sie eine wissenschaftlich- methodische Herangehensweisen beim Untersuchen und Dokumentieren der materiellen Beschaffenheit der Objekte und der angetroffenen Schadensbilder. Ein Konservierungs- und Restaurierungskonzept wird durch die Studierenden in Werkstattgesprächen vorgestellt und zur Diskussion gestellt.

Sie beschäftigen sich im Rahmen von „Schrankpatenschaften“ mit den Materialien und Geräten in der Werkstatt und erlernen auf diesem Weg praxisnah die Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen in einer Restaurierungswerkstatt. 

Bewertet werden die Ergebnisse der praktischen Arbeit, die Dokumentation sowie die Vorstellung des eigenen Projektes während des Werkstattgesprächs. Außerdem fließt in die Bewertung das Engagement bei der Umsetzung der Aufgaben im Rahmen der „Schrankpatenschaften“ mit ein.


Projektarbeit MA [WS 20/21]

(M.G.8.1, M.G.8.3)

Selbstständige Untersuchung, Konservierung und Restaurierung eines Staffeleigemäldes oder einer Skulptur mit begleitender Dokumentation.


Semesterarbeit [WS 20/21]

(M.G.10.1)

Die Semesterarbeit kann Themen im Bereich der Kunstwissenschaft, der Kunsttechnologie sowie der Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut, der Konservierungswissenschaften oder der Naturwissenschaften umfassen. Neben der wissenschaftlichen Aufbereitung des Wissensstands zu einem bestimmten Thema der Konservierung und Restaurierung (Literaturrecherche), können auch kleinere Versuchsreihen und ihre wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung Thema einer Semesterarbeit sein.


Digitale Printmedien

Einführung in die Technologie, Identifizierung und Konservierung von Digitaldrucken. Moderne Printmaterialien zeichnen sich durch eine hohe Komplexität im Zusammenspiel von Tinte und Papier aus – ihre Kenntnis ist unabdingbar für eine erfolgreiche Prävention bei der Aufbewahrung.

Fotografische Verfahren 2 / Fotokonservierung

Vorstellung der fotografischen Verfahren des 20. Jahrhunderts, insbesondere auch der Farbfotografie. Einführung in die Grundlagen der Fotokonservierung, Verfahrensidentifizierung, Schadensursachen, mögliche Prävention

Informatik [fortlaufend]

Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen für den langfristigen Erhalt digitaler Objekte. Grundlagen in Theorie und Praxis u. a. zu den Themen: Erhaltungsstrategien, Metadaten, Dateiformate, Zeichenkodierung, Farbmanagement, Datenbanken

Johannes GfellerMario Röhrle

Mediengeschichte 1 (Fotografie) [2020]

Vermittlung von Überblickswissen über die technische und kulturgeschichtliche Entwicklung der Fotografie im angewandten und künstlerischen Bereich des 19. Jahrhunderts. Themen: Vorläufer der Fotografie und der Projektion: Camera Obscura und Laterna Magica; Fortschritte der Optik, die ersten lichtempfindlichen Verfahren Daguerreotypie und Kalotypie; Portrait, Stillleben, Landschaft; neue Verfahren und neue Anwendungen: nasses Kollodium, Trockenplatte, Silbergelatine; Auskopierverfahren, künstlerische Edeldruckverfahren; die Chronofotografie als Vorläufer des Films, Fotografie in Naturwissenschaft, Medizin, Polizeiwesen; die Fotografie als Dokument der Industrialisierung und die Industrialisierung der Fotografie selber

Johannes GfellerMario Röhrle

Mediengeschichte 2 (Audiovisuelle Medien) [2020]

Vermittlung von Überblickswissen über die technische und kulturgeschichtliche Entwicklung von Video ab den 1960er Jahren; erste Consumerformate, typische Künstlerformate und die Situierung der aufkommenden Videokunst zwischen Spule und Kassette; der lange Übergang von ersten digitalen Hilfsgeräten bis zur volldigitalen Produktion sowohl im professionellen wie im Heimbereich; vom Band zur Scheibe zum Flash.

Johannes GfellerMario Röhrle

Philosophie und Ethik der Konservierung

Einführung in die Geschichte der Ethik der Restaurierung; philosophische und (berufs-)ethische Aspekte konservatorischen Handelns in der Restaurierung bisher; Was kann in der Medienrestaurierung von der materialbasierten Restaurierungsethik übernommen werden, was muss angepasst oder gar neu gedacht werden? In den Medien herrscht sowohl ein Zwang als auch eine Versuchung der sukzessiven technischen Erneuerung, um z.B. die Funktionalität einer Installation nicht zu verlieren. Während in der Fotorestaurierung die Frage »Darf und soll ich tun, was ich kann?« heute nicht mehr freudig bejaht wird, steht dieser Verzicht in den neueren Medien noch aus, womit sie ihre Geschichtlichkeit zu verlieren drohen.

Speichertechnologien

Historische Speichertechnologien vom mechanischen Speicher bis zum Ringkernspeicher; aktuelle und zukünftige Technologien für Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Medien zur Archivierung von Daten; Bedeutung von Schnittstellen, Laufwerken, Datenformaten und Medienformaten für die Langzeitarchivierung; Datensicherung

EDV Restaurierung [fortlaufend]

Schaffung der theoretischen und praktischen Grundlagen für die selbstständige und verantwortliche Erstellung, Bearbeitung und Erhaltung digitaler Daten in der Restaurierung.

Mario Röhrle

Fotografie Restaurierung [fortlaufend]

Schaffung der theoretischen und praktischen Grundlagen für die selbstständige und verantwortliche fotografische Dokumentation in der Restaurierung für die Tätigkeit in Institutionen oder Freiberuflichkeit.

Mario Röhrle

Werkstoffkunde Silikate [SoSe2021]

Die Studierenden kennen die wesentlichen materialkundlichen, kulturhistorischen und konservierungstechnischen Gegebenheiten des Gebrauchs silikatischer Werkstoffe, können diese auf konkrete Objekte anwenden und sich weiteres Wissen weitgehend selbstständig erarbeiten. Vermittelt werden Rohstoffe, Herstellung, Strukturen, Zusammensetzung und Eigenschaften von folgenden silikatischen Werkstoffen:

Glas:

  • Temperaturabhängigkeit der Viskosität
  • Farben und Trübung, Verarbeitung
  • Verwitterung 

Keramik / Porzellan:

  • Tonmineralien und deren Aufbereitung
  • Magerung
  • Vorgänge beim Brennen,
  • Entsalzung

Gesteine:

  • Magmatite, Metamorphite, Sedimentite, Schmucksteine

Andrea FischerAndrea Funck

B.P.7.1.1 Bachelorarbeit

Praktische Umsetzung eines Konservierungsprojekts an einem Objekt oder einer mit einem Objekt verbundenen restauratorischen Untersuchung zu einer ausge-wählten Aufgabenstellung, bei dem die Vorbereitung und Ausführung der Teilauf-gaben von den Lehrenden unterstützt wird.

Irene BrückleUte Henniges

Behandlungstechnik: Festigung instabiler Malschichten

Untersuchung, Evaluierung und Konservierung von instabilen Malschichten, z.B.
in der Buchmalerei, unter Berücksichtigung verschiedener Substanzen zur Festi
gung. Auswahl von Behandlungsmethoden und Durchführung aktueller Techni
ken an ausgewählten Proben.


Irene BrückleUte Henniges

Atelierarbeit in der Klasse- Fachklasse Bildhauerei in Vertretung mit Sunah Choi

Diskussion aktueller künstlerischer Positionen von Theorie und Praxis innerhalb des Kunstbetriebes; Ausstellungs- und Galeriebesuche; Ateliergespräche; Förderung und Besprechung eigener künstlerischer Positionen; Einzel- und Gruppengespräche.


Sunah ChoiMarkus Helmut Gehrig

Bewegtbild-Gestaltung [WS 20/21]

Film ist heute ein grenzüberschreitendes und plattformübergreifendes Multiformat, das als eigentlich zeitbasiertes Medium zunehmend den Raum erobert und damit auch neue Formen filmischen Gestaltens und Erzählens ermöglicht.

Ziel des Seminars ist es, den Studierenden vertiefte audiovisuelle Kompetenzen in Theorie und Praxis zu vermitteln. Dazu gehören neben den filmsprachlichen und dramaturgischen Grundlagen der Filmgestaltung auch die technischen Aspekte der Filmproduktion. Anhand von Übungsaufgaben werden allgemeine Montageprinzipien und Fragen des Zusammenwirkens der gestalterischen Elemente Bild - Ton - Text erarbeitet. In gemeinsamen Projekten untersuchen wir wie Narration und Dramaturgie intermedial und nonlinear funktionieren können. Größere Projekte werden individuell betreut.

Vorraussetzung für eine Teilnahme am Seminar sind Vorerfahrungen in Filmgestaltung und Postproduktion.



Chris Schaal

Fachklasse für Bildhauerei, Klassenbesprechungen [WS 20/21]

Regelmäßige Einzel- und Gruppenbesprechungen der eigenen, aktuellen künstlerischen Arbeiten. Ausstellungs- und Atelierbesuche, Exkursionen, Konzipieren und Vorbereiten von Klassenausstellungen und anderen künstlerischen Projekten.

In diesem Semester können alle Student*innen der Klasse an verschiedenen Arbeitsprojekten teilnehmen, die als Extra Veranstaltungen im Portal angekündigt werden. Sie laufen über verschiedene Zeiträume und sind der Versuch während der Corona Quarantäne alleine und in Kontakt mit der Klasse individuelle und gemeinsame Arbeiten umzusetzen.

Das Arbeitsprojekt "Schließfach" hat bereits begonnen, das Projekt "Observation" beginnt heute.


Evangelia NtouniSusanne Windelen

Gestaltung Portfolio [WS20/21]

Wie gestalte ich ein ansprechendes Portfolio?

Themen

  • Bildauswahl

  • Texte im Portfolio: zum Inhalt/Thema sowie zum Konzept eines Werks

  • Bildunterschriften

  • Allgemeine Gestaltung

  • Digitale Portfolios, Webseiten


Michael Nijs

IMG_1.1 [WS20/21]

Kursangebot im neuen Teilstudiengang Intermediales Gestalten  für Studierenden des Künstlerischen Lehramts  (zweites künstlerisch-wissenschaftliches Hauptfach) 



Cindy CordtAntonia Low

KTPP Scores / Exercises 2 [WS 2021]

Eine Ansammlung von Scores / Exercises welche wir im laufe der Jahre in Auftrag gaben. Eingeladen hatten wir KünstlerInnen, TänzerInnen, Kuratoren, Soziologen, etc mit der Bitte: "Welche Scores /Exercises denkt ihr sind relevant für junge KünstlerInnen, welche sich heute mit Performance beschäftigen?"



Cristina Gomez Barrio

Kunst Lehren Lernen – Unterricht gestalten und befragen [WS 20/21]

Das Modul thematisiert die berufsbezogenen Überzeugungen der teilnehmenden Studierenden gegenüber der Schule, dem Lehrberuf, der Lehrerrolle, den Schülerinnen und Schülern sowie speziellen Formen und Methoden des Unterrichtens. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt der schulischen Kommunikation und Interaktion.

Anne Böcher

Let me see differently – Visuelle Kultur im Umbruch [WS20/21]

Graphics Interchange Format, kurz GIF, ist längst zu einem festen Bestandteil unserer digitalen Kommunikation geworden. Es findet vor allem Gebrauch, um Gefühlslagen zum Ausdruck zu bringen und um humorvoll zu kommentieren. Das Bruchstück einer Szene wird zur komprimierten Erzählform und setzt rekursive Vorgänge, Suggestion und Interpretation in Gang. Es wird eine vielschichtige Bildsprache produziert, die unter ständigem Einfluss ihrer Produzent*innen und Konsument*innen steht. Dabei bedienen wir uns eines kollektiven Gedächtnisses, beeinflussen gleichermaßen unsere visuelle Wahrnehmung und modellieren an einer zukünftigen visuellen Kultur. 

Im Seminar wollen wir mit GIFs gängige visuelle Narrative brechen, sie dekonstruieren und selbst visuelle Versuche starten, Ungewohntes sehen und neue Denkansätze schaffen. Wir werden das Format auf seine politische und soziale Funktion hin untersuchen und durch die Erstellung eigener GIFs Strategien ausarbeiten, um unsere Sehgewohnheiten auszuloten und neu zu generieren. Die Startseite der abk Webseite wird zum öffentlichen Seminarfenster und auf digitalen Plattformen sickern neu entstandene, visuelle Kommentare durch die Foren. www.npiece.com/werhahn-puschendorf www.instagram.com/werhahnpuschendorf. 

Zeit Do 14-16 Uhr, 14-tägig, ab 22.10. und Einzelbesprechungen

Ort: online 

Performance [WS 20/21]

 Das Modul betrachtet inszenatorische Strategien der Performance-Art. Der Schwerpunkt liegt neben der vertiefenden Diskussion über aktuelle Beispiele der Performance-Art auf der individuellen Betreuung einer eigenen Performance, welche konzeptuell entwickelt, unter dramaturgischen Gesichtspunkten strukturiert und inszenatorisch umgesetzt werden sollen. 

Je nach Kursgröße wird die Gruppe geteilt und es finden in Kleinstgruppen jeweils im Wechsel analoge Treffen und online Meetings statt. Die Kursergebnisse werden Ende Januar/Anfang Februar im Rahmen eines Performance-Abends in Strasbourg als »Try Outs« einer Öffentlichkeit präsentiert. 

Darüber hinaus werden schon im Semester praktische Übungseinheiten stattfinden, über deren Reflektion soll ein Verständnis der Präsenz des Körpers im Raum sowie dem Aufbau und der Struktur performativer künstlerischer Akte vermittelt werden.

Cindy Cordt

Raum Modul: Analoge Techniken in einer digitalisierten Welt [WS20/21]

Auch bei uns an der Akademie werden digitale Kommunikationsformen und künstlerische Herangehensweisen immer wichtiger und erweitern natürlich auch unsere Möglichkeiten Welt zu erleben und in der Kunst darzustellen. Das ist interessant und sollte als eine Möglichkeit wahrgenommen werden. In meinem diesjährigen Modul möchte ich wieder ein bildhauerisches Angebot machen, das zurück in die Werkstatt und ins Atelier führt. Wir setzen uns mit einem bestimmten Raum sehr intensiv auseinander, schulen unsere Aufmerksamkeit für ihn und gehen mit dieser sehr persönlichen Raumwahrnehmung um. 

Das zweite Arbeitsgewicht liegt auf der Wahrnehmung unterschiedlicher Materialien. Welche Eigenschaften, Verarbeitungsmöglichkeiten, welche physische Präsenz haben Materialien und Stoffe. Wir gehen wir mit ihnen um, um sie im Kontext des Raumes für eine plastische Arbeit einzusetzen. 

Wir treffen uns in der Gruppe und in Einzelbesprechungen alle 14 Tage oder alle 3 Wochen. Es ist geplant einen Arbeitsblock von zwei Wochen einzufügen, in dem jeder seine Raumintervention vor Ort umsetzen und wir den Arbeitsblock mit einer Presentation der Arbeiten abschließen. An dem Modul können bis zu 9 Teilnehmer*innen teilnehmen. 

Das Angebot ist fachübergreifend. Anmeldungen über Andrea Rudloff. Das erste Treffen wird angekündigt und findet am MittwochVormittags 13.10. um 11.00 statt. 


Alternatives Modulvariante für den Fall, dass wir nicht in einer Gruppe vor Ort zusammen treffen und arbeiten können. 

Wenn es keinen Raum geben wird, in dem wir eine gemeinsame Übung zur Raumwahrnehmung machen können, werde ich versuchen, diese Übung zur Raumerfahrung über ein digitales Meeting stattfinden zu lassen. Dann erforschen wir nicht in der Gruppe alle den gleichen Raum, sondern jede/r erlebt dort, wo ihr/sein Ort ist den Raum. Die Arbeitsgespräche werden dann vermutlich mehr Einzel- als Gruppenbesprechungen sein.


Evangelia NtouniSusanne Windelen

Reframing Spaces - über den ästhetischen Umgang mit Erinnerungsräumen [ WS 2020/21]

Reframing Spaces: Hinter dem Erinnerungsraum, das Andere

Über den ästhetischen Umgang mit Erinnerungsräumen [ WS 2020/21]

In Reflexion: Wem wird mit Denkmälern im öffentlichen Raum gedacht – und wem nicht? Was ist Teil der kollektiven Erinnerung – und was nicht? Was suggerieren uns solche Leerstellen? Wie lässt sich Erinnerung in einer diverser werdenden und technologisierten Welt überhaupt denken, gestalten – welche künstlerischen Strategien und Herangehensweisen können davon ausgehend hinaus entwickelt werden?

Wir erforschen den öffentlichen Stadtraum mit seinen Erinnerungsorten und Denkmälern unter verschiedenen Gesichtspunkten, um zu verstehen, was im Verborgenen ruht. Die gefundenen Leerstellen lassen sich sammeln und womöglich einordnen in Narrative abseits des geschichtlichen Kanons. Dabei sind Vielschichtigkeit und Diversität unsere Leitmotive als Gegenbilder zur autoritären und hegemonialen Geschichtsdarstellungen.

Reframing Spaces – Hinter dem Erinnerungsraum, das Andere schließt an den ersten Teil des Projekt 2 vom SS2020 an. Das Seminar untersucht mittels ästhetisch-forschender Methoden theoretisch wie künstlerisch den öffentlichen Raum der Stadt Stuttgart. Durch einen kritisch-reflexiven Umgang mit dessen Geschichte/n generieren wir neue Blicke und neue Narrative.

Im ersten Teil des Seminars geht es um eine visuelle Bestandsaufnahme ausgewählter Erinnerungsorte durch die Studierenden. Darauf aufbauend werden kritisch-ästhetische Untersuchungen der spezifischen Umgebung und Beschaffenheit der Orte (Site-specific Research) durchgeführt, sowie inhaltlich basierte Recherchen.

Ausgehend von den dabei entstehenden Materialsammlungen können die Studierenden im zweiten Teil des Seminars eigene künstlerische Kommentare und Interventionen entwickeln. Im Vordergrund der künstlerischen Auseinandersetzung steht dabei die kritische Reflexion von Erinnerungsräumen und ihrer geschichtlicher Repräsentation mit dem Ziel subjektive Zugänge, differente Verarbeitungen von Erfahrungen und Kontroversen in der Wahrnehmung aufzuzeigen, einen eigenen Standpunkt im Verhältnis dazu zu erarbeiten wie auch zu vermitteln. Künstlerisch-mediale Strategien der Umsetzung können dabei raum- wie auch zeitbasiert sein: Intervention, Installation, Fotografie, Video, Text und Performance...

Das Seminar läuft unter der Anleitung der Lehrbeauftragten Luise Schröder www.luiseschroeder.org


Luise SchröderLuise Schröder

The New Order

The New Order

Online-Kurs, der sich dem Ordnen, Archivieren und Entrümpeln widmet. Künstlerische Arbeiten werden analog und digital sortiert, archiviert, beschrieben und fotografiert - so dass ein logisches System entsteht, auf das Ihr jeder Zeit zu greifen könnt - für Bewerbungen, Stipendien, Homepage, Portfolio usw. Unterschiedliche Systeme, künstlerische Positionen und Texte rund ums Ordnen werden besprochen und in der Gruppen diskutiert; Beratung.

Bis zu 10 Studierende aus dem FB Kunst können teilnehmen.



Nadine Bracht

Werkstattvertiefung Projektarbeit Metall [SS 2021]

Werkstattvertiefung Projektarbeit Metall [ SS 2020 ]

Bildhauerei-Metall

In der Werkstattvertiefung wird im Laufe eines Semesters ein künstlerisches Projekt mit dem Materialschwerpunkt Metall umgesetzt.  .In der Entwurfsphase  werden die Teilnehmer individuell per Telefon, Mail und Videochat betreut. Für die Nutzung der Werkstatt muss ein genehmigter Härtefallantrag vorliegen

Tilmann Eberwein

Willi Baumeister [SoSe 2021]

Willi Baumeister (1889–1955) gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Er war nicht nur Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, sondern arbeitete auch als Maler, Typograf, Werbegestalter, Bühnenbildner und Autor kunsttheoretischer Texte. Diese Vielseitigkeit wollen wir im Seminar unter Berücksichtigung zeitgenössischer Diskurse näher beleuchten.

 Das Seminar findet im digitalen Raum statt.



Atessa Sonntag

Christliche Ikonographie/Ikonographie I [WS 20/21]

Die Ikonographie ist ein wichtiger Teil in der Kunstgeschichte, ermöglicht sie doch erst das Verstehen von Bildinhalten. 

Die Vorlesungseinheit besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil findet immer im Wintersemester statt und widmet sich der christlichen Ikonographie. Im Sommersemester liegt der Fokus auf der profanen Ikonographie (vor allem auf der Ikonographie der antiken Mythologie). 

Um die Kunstwerke mit einer angemessenen Fachsprache beschreiben zu können, soll im Rahmen des Seminars auf die notwendigen Fachbegriffe ikonographischer Analyse und deren Bedeutung eingegangen werden.

Literatur

N. Büttner: Einführung in die frühneuzeitliche Ikonographie, Darmstadt 2014; F.Büttner und A. Gottdang: Einführung in die Ikonographie: Wege zur Deutung von Bildinhalten, München 2009; H. Krauss, E. Uthemann: Was Bilder erzählen: Die klassischen Geschichten aus Antike und Christentum in der abendländischen Malerei, München 1998; C.-P. Warncke: Symbol Emblem, Allegorie: Die zweite Sprache der Bilder, Köln 2005. 

Paula Simion

Grenz/Räume [WS20/21]

Der belgische Soziologe, Philosoph und Theatermacher David van Reybrouck hat vor einigen Jahren eine Studie zu einem fast vergessenen Grenzraum im Länderdreieck zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden vorgelegt. „Zink“ untersucht die Geschichte des nur vier Quadratkilometer großen europäischen Fleckens, der im „langen 19. Jahrhundert“ als „Neutral-Moresnet“ bekannt war, weil sich die Siegermächte auf dem Wiener Kongress (1814/15) aufgrund der dort entdeckten Zinkvorhaben nicht auf eine nationale Zuordnung des Gebietes einigen konnten. Über hundert Jahre lang war Neutral-Moresnet daher quasi staatenlos, ohne Regierung oder, wenn überhaupt unter einer Macht vereint, dann unter derjenigen der Zinkunternehmen. Ausgehend von diesem historischen Beispiel untersuchen wir das Thema Grenzen und Räume, bzw. GrenzRäume. Neben historischen Materialien und der erwähnten Studie „Zink“ lesen wir Ausschnitte aus u.a. M. Foucault „Andere Räume“, Michael Mayer „Zone“, J. Kasper „Der traumatisierte Raum“ und ausgewählte Texte von G. Agamben, J. Lacan etc. Das Thema ist auch Gegenstand einer Theaterproduktion des AGORA Theaters im Jahr 2021. Daher werden wir einige Sitzungen des Seminars gemeinsam mit Mitgliedern des Ensembles abhalten.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Hans Haacke: Von der Natur zur Politik? [WS 20/21]

Hans Haacke, im Jahr 2019 mit dem Arnold-Bode-Preis ausgezeichnet und

vom Kunstmagazin „monopol“ zur aktuell einflussreichsten Persönlichkeit der

Kunstwelt gekürt, gilt als bedeutender Vertreter der sogenannten ‚politischen

Konzeptkunst‘. Losgelöst von dieser der Komplexität seines Gesamtwerkes

nicht gerecht werdenden Zuschreibung stellt das Seminar zentrale Arbeiten

von Hans Haacke in den Fokus: Angefangen von seiner Auseinandersetzung

mit Systemen und Prozessen anhand von Naturphänomen, über wichtige

ortspezifische Arbeiten für temporäre Ausstellungsprojekte hin zu seinen

kritischen Beiträgen zur vergangenen und gegenwärtigen deutsch-deutschen

Situation. Die drei Blockseminare, die digital stattfinden, werden um

gemeinsame Screenings einer Dokumentation des Ausstellungsprojektes „Die

Endlichkeit der Freiheit“ (1990), der Bundestagsdebatte um „DER

BEVÖLKERUNG“ sowie einer aktuellen Podiumsdiskussion mit Hans Haacke

ergänzt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Das Seminar richtet sich ausdrücklich an alle Studierenden

Sarah AlbertiSarah Alberti

Marcel Duchamp - Von der Wirkung zum Werk [WS 20/21]

Unübersichtlich viele künstlerische Strömungen seit den 1960er Jahren und bis in die Gegenwart berufen sich auf Marcel Duchamp, wenn es um die Legitimation ihrer Verfahren geht. Das betrifft nicht nur die vielen Spielarten konzeptueller Kunst, für die das Readymade zum Gründungswerk stilisiert wird, sondern beispielsweise auch für neuartige Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft oder für Kunstformen der sog. Institutional critique. Inwieweit diese Bezugnahmen und Rückführungen auf Duchamp gerechtfertigt sind, lässt sich nur aufgrund einer genaueren Kenntnis von Duchamps OEuvre abschätzen. In der Vorlesung werden daher zentrale Komplexe von Duchamps vielgestaltigem Werk vorgestellt und diskutiert. Die Vorlesung geht also sozusagen rückwärts: von der umfassenden und durchgreifenden Wirkung von Duchamps Kunst zurück zu den einzelnen Werken.

Michael Lüthy

Marcel Duchamp - Werke und Diskurse [WS20/21]

Das Seminar begleitet die Vorlesung mit gemeinsamen Werkdiskussionen und Lektüren ausgewählter Sekundärliteratur.
Die Seminarthemen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Michael Lüthy

Materialismen im Umlauf [WS20/21]

Dieses Seminar bezieht sich auf das Phänomen einer verstärkten Hinwendung zum Begriff „Materialismus“ in unterschiedlichsten Ausprägungen in der gegenwärtigen Philosophie und der zeitgenössischen kulturellen und ästhetischen Debatte. Psychomaterialismus, Spekulativer Materialismus, Demokratischer Materialismus, Materialismus der Begegnung, sogar das alte Diskurspferd Dialektischer Materialismus – all diese Begriffe und Theorieangebote sind gegenwärtig im Umlauf. In diesem Seminar wollen wir uns anhand von Lektüren gegenwärtiger Autoren (Alain Badiou, Karen Barad, Katja Diefenbach, Byung-Chul Han), sowie einiger grundlegender Autoren (z.B. Marx und Spinoza) von diesem Umlauf der Materialismen einen ersten Überblick verschaffen.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Minimalistische und postminimalistische Kunst [WS20/21]

In den 1960er Jahren setzten tiefgreifende Transformationen der künstlerischen Praxis ein, die bis heute nachwirken. Die Transformationen betreffen die künstlerische Praxis, den Begriff der Kunst, die Rolle der Kunstinstitutionen und die Formen der Rezeption gleichermaßen. Das Seminar nimmt hierbei die Auswirkungen dieser Transformationen auf die Skulptur in den Blick. Die entsprechenden künstlerischen Positionen, hauptsächlich der US-amerikanischen Kunst zugehörig, wurden unter den Sammelbegriffen des Minimalismus sowie – als weiterer Entwicklungsschritt – des Post-Minimalismus zusammengefasst. Das Spektrum umfasst Künster wie Donald Judd, Carl Andre oder Dan Flavin, aber auch Richard Serra oder Bruce Nauman. Im Seminar diskutieren wir nicht nur diese künstlerischen Positionen, sondern begleitend dazu einschlägige Texte.
Literatur: Wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Michael Lüthy

Probe als künstlerische Praxis 2 [WS20/21]

Im Verlauf des Seminars „Probe als künstlerische Praxis“ im letzten Semester haben wir festgestellt, dass das Thema für die Teilnehmer*innen wie auch für mich selbst nach einem Semester noch nicht befriedigend aufgearbeitet ist. Daher führen wir die Untersuchung des Stellenwertes der „Probe“ in der heutigen künstlerischen, theatralen und filmischen Praxis, wie in der theoretischen Auseinandersetzung mit deren ästhetischen Bedingungen, fort. Der Besuch des ersten Seminars ist keine Voraussetzung für die Teilnahme – aber, für diejenigen, die neu hinzukommen möchten, vielleicht die Bereitschaft, den einen oder anderen kurzen Text aus dem ersten Probe-Seminar zusätzlich zu lesen. Der Fokus dieses zweiten Semesters wird mehr auf der Dokumentation von tatsächlichen Probevorgängen, filmischen Auseinandersetzungen und der Reflexion von möglicherweise existenten Probeverhältnissen in der eigenen Praxis, liegen.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Prüfungsvorbereitung für Kunstpädagogen [fortlaufend]


Dieses Kolloquium wendet sich speziell an fortgeschrittene Studierende der Kunstpädagogik. Es soll auf die mündliche Prüfung in Kunstgeschichte im März 2021 vorbereiten. Durch Kurzreferate und gemeinsame Werkanalysen soll ein Überblick über die Geschichte der europäischen Kunst vertieft werden. 


Rubens in Stuttgart [SoSe2021]

Ende des Jahres 2021 soll in der Staatsgalerie Stuttgart in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste eine große Landesausstellung zum Frühwerk des Malers Peter Paul Rubens stattfinden. Das Seminar richtet sich an alle, die an fortgeschrittene Studierende aller Fachrichtungen, die aktiv an der Vorbereitung mitwirken wollen.

Literatur: Wird im Verlauf der Veranstaltung bekanntgegeben.


Nils BüttnerFrederike Schmaeschke

Vorlesung: Menschenbilder—Bildniskunst [WS 20/21]

Die Vorlesung soll einen Überblick zur Geschichte der Menschendarstellung und des Porträts innerhalb des europäischen Kulturraumes von der Antike bis zur Gegenwart liefern. Ausblicke in andere Kulturkreise oder die Diskussion von Abbildungs- und Bilderverboten sollen den Blick weiten.

Die Veranstaltung setzt die mit der Geschichte von Landschaftsmalerei begonnene Reihe fort. An ausgewählten Beispielen soll die kunsthistorische Auseinandersetzung mit gemalten Porträts und plastischen Bildnissen unterschiedlicher Epochen vorgeführt werden.

Die Vorlesung soll am Beispiel der Geschichte des Porträts einen Einblick in die Methoden der Kunstgeschichte vermitteln.
Nils BüttnerFrederike Schmaeschke

Was ist Kunst? [WS 20/21]

Wer entscheidet darüber, was Kunst ist? Und was macht dann die Kunstgeschichte damit?

Waren die überlieferten Skulpturen in der Antike überhaupt Kunst? Warum kann man den Begriff „Kunst“ eigentlich nicht auf die Objekte des Mittelalters anwenden? Was ist der Unterschied zwischen angewandter und freier Kunst?

Wie stehen Theorie und Praxis zueinander und wie wirken sie in den Kunstbetrieb?   

Neben einem ersten Überblick über die Geschichte(n) der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart, sollen auch Grundlagen kunsthistorischen Forschens und Schreibens erlangt werden.

Donnerstag 14.00-15.30 Uhr im digitalen Raum

Gitta Bertram

Weltbekannt in Oberschwaben [WS 20/21]

Oftmals geraten nur die großen Städte stärker in den Fokus der Kunstgeschichtsschreibung. Zu Unrecht, denn auch im größeren Umfeld der Stuttgarter Akademie etablierten sich Künstler*innen im internationalen Kunstdiskurs. Vor allem in Oberschwaben entwickelte sich eine große und vielseitige sowie internationale Kunstszene. Welche Rolle spielten dabei die akademisch ausgebildeten Künstler*innen? Unter welchen Bedingungen und mit welchen Möglichkeiten arbeiteten die Stuttgarter Absolvent*innen in der oberschwäbischen Region?

Das Seminar findet im digitalen Raum statt.

Atessa Sonntag

Writing on my own - Über die eigene künstlerische Praxis schreiben [WS 20/21]

„Bitte fügen Sie ein Abstract über Ihre künstlerische Praxis bei.“

Dieser Satz steht in vielen Ausschreibungen für Stipendien, Künstler*innenaufenthalte  und Ausstellungen. Doch wie schreibe ich über die eigene Arbeit? Gemeinsam diskutieren wir künstlerische Manifeste, Künstler*innen-Interviews, Katalog- und Pressetexte, Galerieinformationen und Social-Media-Profile von Künstler*innen, um eine theoretische Grundlage über die verschiedenen Textformen im künstlerischen Feld  zu bekommen. In diesem  Seminar sollen sich die Gedanken über das eigene künstlerische Werk in Textform materialisieren und die Student*innen schreiben über die eigene Arbeit, um sich professionell etablieren zu können.

In den Doppelsitzungen steht im ersten theoretischenTeil die Präsentation der unterschiedlichen Textformen im Vordergrund. Im zweiten praktischen Teil stellen die Studierenden ihre künstlerische Praxis vor und wir sprechen gemeinsam über die bereits verfassten Texte.


Christian Sinn