Available courses

Sekretariat FG Architektur

Sekretariat der Fachgruppe Architektur

Elke HinkelKarin KobaldMarianne MüllerMatthias Rudolph

Internationales / Erasmus [SS 2020]

Anlaufstelle für alles rund um Erasmus und für internationale Studierende

Lisa DautelConstantin HörburgerMarianne Müller

FAT BACK BAND (Are you Ready to do the Bus Stop?) - Entwurf [SS 2020]

FAT is back. For the first time since 2014 its three protagonists, older if not necessarily wiser, have come together to run a studio and mess with the institutional mind. We will be doing all kinds of interesting and exciting things that will teach you new methods, awaken interests that you were not aware you had, and make new connections between architecture, drawing, making and thinking.
The central theme that will run like a thread through all we do is the relationship between architecture and representation. What is the boundary between architectural representation and the real? When does a drawing or an object become architectural? How are the methods we use to represent architecture determinant factors in defining the kind of architectures we make? Is architecture itself a form of representation? What ideas do the various forms of architectural representation include and what aspects of reality do they exclude?
For us, these are fundamental questions about the nature of architecture, its means of production and the methods by which it communicates itself to the world. And what a world of intrigue lies within these apparently innocent relationships between architecture, drawings, objects and models. For in amongst the seemingly obviously identities between architecture and drawings of architecture are secret domains where degenerate philosophies and frenzied making interweave, where dirty politics and dirtier art stand off and where deep pop culture and shallow historical interpretation intersect. We are interested in exposing these snarling entanglements to the light, in unravelling their dialectics and in revealing their hidden dimensions. We will be doing this through the acts of making strange drawings, creating eccentric objects and somehow fashioning an unnatural architecture.
But there is method in this madness. We will teach strategies and tactics which will help you uncover the evidence, to draw on the hidden depths of your imaginations, and to create powerful architectural outcomes that explore the political dimension of space, the meaningful depth of the surface and the making of things of terrible beauty. And we will do this by studying lines, objects, materials, symbols, histories, some of which we will make, some of which we will steal, some of which we will copy and which will be analysed through the lenses of scale, juxtaposition, repetition, superimposition, hybridisation amongst other things.

FAT ABKMarianne MüllerNatalie Weinmann

Living Structures 2121 A.D. [SS 2020]

Die Welt ist organisch und unter konstanter Veränderung. Die Fortschritte in Robotik und Materialwissenschaft bieten uns mittlerweile viele Möglichkeiten, unsere Bauten, neu zu denken:
nicht mehr als statische Monumente, sondern als artifizielle Organismen, die sich in diese Umwelt integrieren, statt ihr zu trotzen.
So wie alles in der Umwelt so grundlegenden wie einfachen Regeln folgt, kann auch die Erstellung dieser Artefakte und ihr Verhalten programmiert werden.
Im Rahmen dieses Stegreifs sollen nun architektonische Elemente entwickelt werden, die flexibel auf ihre Umwelt reagieren können und daraus einen funktionellen Nutzen erbringen.

Beispiele hierfür sind in folgenden Videos zu sehen:


Phase 1 | Formen parametrisieren
Einführung in das Entwickeln von Algorithmen zur Erstellung von Formen in Grasshopper

Phase 2 | Verhalten entwerfen
Einführung in das Programmieren von logischen Zusammenhängen zwischen Sensorik und Aktorik in Grasshopper und Arduino (Firmata)

Phase 3 | Freier Entwurf
Entwickeln von flexibler, reaktiver Struktur in Grasshopper (bspw. Tragwerk, Fassadensystem, …).
Integration in jeweiligen Hauptentwurf ist möglich.

Die Betreuung findet je nach aktueller Situation entweder vor Ort oder Remote statt.

Anmeldung
Teilnehmeranzahl begrenzt auf 14 Plätze!

Termine
20.06.2020
27.06.2020
04.07.2020 (Endpräsentation)

Fabian Schnee

Digitales Entwerfen II - Virtual Design Tools [SS 2020]

Virtuelle Räume brauchen virtuelle Werkzeuge. Nachdem wir uns im vergangenen Semester im Spatial Code Lab über die Arbeit mit dem Roboterarm den digitalen Werkzeugen im physischen Raum angenähert haben, werden wir dieses Semester wieder einen Schritt digitaler und erkunden die Möglichkeiten des virtuellen Raums.  Die Werkzeuge der Architekten und Designer haben sich im Laufe der letzten 20 Jahre digital immer weiter entwickelt und doch basieren sie in Grundzügen noch auf dem Zeichnen am Reissbrett. Muss das so sein? Dieser Frage wollen wir nachgehen mit dem Ziel auch noch unerschlossene Bereiche des digitalen Entwerfens zu erkunden. Grundlage hierfür sind eine Grundkenntnis von Rhino 3D und Grasshopper. Im Kurs werden wir zusätzlich die Anwendung von Echtzeit-Umgebungen, wie man sie mit Hilfe von Game-Engines z.B. erzeugt, erarbeiten und dabei besonders auf die Themen Interaktion und Kollaboration im virtuellen Raum eingehen. Das Ziel ist es letztendlich so virtuelle Designwerkzeuge selbst zu gestalten, mit den es auch möglich sein wird neue Räume zu denken und zu entwerfen. Dabei hilft uns auch die gegenwärtige Situation, die uns sozusagen dazu herausfordert uns diese neuen virtuellen Räume zu erschliessen.

Kristof GavrielidesVolker Menke

3D Scan - Techniken [SS 2020]

Einstieg in die 3D Scan -Techniken. Überblick über Möglichkeiten zur Erfassung dreidimensionaler Objekte. In dem Kurs werden verschiedene Verfahren vorgestellt und praktisch (soweit möglich) angewendet. Das »David Structured Light Scanning -System«, der Eva Artec Scanner, AgiSoft Metashape, etc.. Ein Ausblick auf die weitere Verarbeitung der Daten wird ebenfalls gezeigt.

erster Termin:         Do 14.05.2020    14:00 Uhr
Anmeldung:             per Mail:  menke@abk-stuttgart.de 

Volker Menke

Reallabor Space Sharing / Sharing Brutalism

Reallabor Space Sharing ist eine Forschungsinitiative an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die sich mit innovativer Nutzungsintensivierung von Raum auseinandersetzt.

Constantin HörburgerMarianne Müller

Architektur & Fassade - MA Seminar [SS 2020]

Alles nur Fassade? Dieses gebäudetypologische Seminar mit Entwurfsanteil versteht die Fassade als dreidimensionalen szenischen, technischen und materiellen Raum, der zwischen Innen und Außen, Stadt und Individuum verhandelt. Als Angesicht eines Gebäudes lag die Hauptaufgabe der Fassade klassischerweise in der Repräsentation. Aber was stellt die Schauseite dar? Wofür bereitet sie die Bühne? Technischer Fortschritt erweiterte ihre Komplexität drastisch. Heute setzt der Klimawandel die Fassade zunehmend unter Druck. Mit nur 40-50 Jahren Lebenszeit sind viele zeitgenössische Fassadentypen nicht länger tragbar. 

Das Seminar begreift die Fassade als raumgreifendes Element, technischen Knotenpunkt und bewohnten Raum, ihre flächige und dreidimensionale Wirkung auf Stadtraum und Nutzer, als Ausdruck des Privaten und Öffentlichen und atmosphärisch und kulturell aufgeladenen Raum. Themen wie Proportion, Gliederung und Fügung werden genauso erforscht, wie die Kompatibilität und Adaption der Fassade im Kontext ihrer erweiterten Lebensdauer und Nachhaltigkeit. Ein besonderer Fokus auf Material, Materialethik und -herkunft und dessen Eingliederung in einen zyklischen Kreislauf ist in Zeiten des Klimawandels unverhandelbar.

 

David BrodbeckMarianne MüllerMichael Nijs

Base Buildings 2 - Entwurf [SS 2020]

Die Nutzungsdauer vieler Bauten beträgt nur 30 bis 40 Jahre. Dies entspricht der durchschnittlichen Lebensspanne einer Vorhangfassade. Architektur als Wegwerfware? Simples Verbrauchsgut? Wie können wir die Lebensdauer von Gebäuden in Zeiten des Klimawandels verlängern?

 

Die Klasse für Entwerfen, Architektur und Gebäudetypologie setzt Ihre Untersuchung von ‚Base Buildings’, offenen Gebäuden ohne Bindungen an kurzfristige Funktionen, fort. Die Auseinandersetzung mit dem Base Build, dem Grundgebäude, seiner Lebensspanne, Adaptierbarkeit und Materialwahl sind heute unumgänglich. Nutzungsoffene Gebäude stellen einen zukunftsfähigen Beitrag dar, die Lebensdauer von Gebäuden zu erhöhen und damit deren ökologischen Footprint massgeblich zu reduzieren.  

 

Die Arbeiten im Wintersemester haben aufgezeigt, wie man Architekturen denken kann, die nicht mehr über Ihre Funktion definiert sind und Veränderungen sowie Aneignungen durch Ihre Nutzer zulassen, ohne sich selbst physisch zu verändern. Im Sommersemester fokussieren wir uns auf ein zentrales Element: die Fassade. Base Buildings brauchen nutzungsoffene Fassaden, langlebige Fassaden, die Nutzungswechsel überstehen können, interpretierbar und adaptierbar sind.

 

Innerhalb dieses Entwurfsstudios sollen „Offene Fassaden“ thematisiert und anhand konkreter Orte bis ins Detail entworfen werden. Neben städtebaulicher Auseinandersetzung und den Wechselwirkungen mit potentiellen Nutzungen, steht die konkrete Artikulation, Materialisierung und Detaillierung dieser im Vordergrund. Welche gestalterischen und atmosphärischen Potentiale ergeben sich? Was sind die Wechselwirkungen zwischen Langlebigkeit, Material und Detail? Wie kann man Werkstoffe im Kontext der zirkulären Ökonomie und des „Offenen Gebäudes“ neu denken?


David BrodbeckMarianne Müller

MA-Seminar Landschaftsarchitektur [SS2020]

Am Anfang steht die Frage: Wie entsteht Freiraum? Oder: Wie wird aus Stadtraum Freiraum?

Der städtische Freiraum kann mehr als Park, Grünanlage, Platz und Garten. Er definiert sich nicht durch seine physischen Grenzen. Er entsteht als Produkt sozialer Relationen. Er kann als Grundlage für neue Impulse in der Stadtentwicklung dienen - und zwar von unten- ohne langwierige Planungs- und Genehmigungsprozesse, ohne dass gleich feste Strukturen errichtet werden, als Interimslösung oder als Keimzelle, als Kickstart für eine dynamische Entwicklung.

Einfachste Mittel, etwas Know-how und Freunde im Geiste: Die Zutaten für ein solches Projekt sind überschaubar. Der Effekt kann aber weit über das ursprüngliche Ziel hinausgehen. Beispiele für erfolgreiche Initiativen von unten gibt es zur Genüge. Wir werden die Projekte innerhalb des Seminars Landschaftsarchitektur beleuchten, analysieren und schließlich versuchen -abhängig von der derzeitigen Entwicklung - ein solches Projekt innerhalb kurzer Zeit zu initiieren.

Die Idee: Ein Pop-up-Freiraum – eine temporäre Freiküche nebst Gemüsebeet bauen und die selbst angebauten Gemüse und Kräuter kosten und verköstigen.


Fabienne HoelzelDirk Meiser

Urban systems: Otumara, Lagos [SS 2020]

Lagos is among the three biggest cities in Africa and among the twenty largest metropolitan regions in the world. Compared to the latter, Lagos has also one of the smallest infrastructures in the world. This is complicated by the fact that even the small and existing infrastructure is far from being fully operational. Since many decades, the state government struggles to provide the necessary basic urban services and systems to the people such as water supply, energy supply, mobility supply, waste management or housing. As a result, the people themselves do and have to jump in to fill the gap. Against this backdrop, Lagos and the centrally located community Otumara in the Ebute Metta neighborhood will serve during the summer semester 2020 as a laboratory to investigate and develop future-proof and robust urban systems.

Fabienne HoelzelMatthias RudolphUte Vees

Städtebau I [SS 2020]

Kursbeginn ist der 14.04.2020

Die Vorlesungsreihe „Grundlagen des strategischen Städtebaus: Prozesse, Methoden und Grundbegriffe“vermittelt grundlegende Kenntnisse im Städtebau. Zentrale Fragestellungen und Themenschwerpunkte der zeitgenössischen Städtebaupraxis und -theorie werden aufgezeigt.  Im integrierten Seminar werden zusätzlich mittels Lektüre, Reflexion und Diskussion von Texten zum Städtebau theoretische Grundlagen gelegt.

Städtebau I (Modul 10) ist für Studierende im Bachelor des konsekutiven Architekturstudiums an der ABK ein Pflichtmodul und findet jeweils dienstags von 13h - 19h statt.


Fabienne HoelzelUte Vees

Kostenplanung und Ausschreibung [SS 2020]

LBA Markus Lägeler, Dipl. Ing. FH freier Architekt, M.Sc

Das Seminar zeigt mit praxisnahen Übungen und Beispielen die Bedeutung der Kostenplanung und Ausschreibung in der Baupraxis.Der erste Teil behandelt die Kostenermittlung nach DIN 276 in Kostengruppen aufGrundlage der DIN 277 nach Mengen- und Massenermittlungen. Es wird eine systematische Methode und Herangehensweise zur Aufstellung von Kosten einesgeplanten Bauvorhabens erläutert und deren Bedeutung im gesamten Bauablauf geklärt.Der zweite Teil behandelt die Ausschreibung. Im Vergleich zur Kostenplanung wird konkret mit der VOB, Teil A, B und C ein Leistungsverzeichnis über die zu erbringenden Arbeiten eines Gewerks erstellt (Angebot). Es werden Besonderheiten spezifischer Leistungen und Kostenfaktoren in den verschiedenen Gewerken erläutert.Gesamt ermöglicht das Seminar einen Überblick über die Kostenplanung und -steuerung bei Bauvorhaben und die Bedeutung der dazu notwendigenArbeitsschritte.
Oliver KärtkemeyerMarkus Laegeler

Tragwerkslehre 2 [SS 2020]

Weiterentwicklung der Grundlagen der Tragwerkslehre und Ausdehnung der erworbenen Fähigkeiten auf anspruchsvollere Tragsysteme. Erwerben der Fähigkeit, den Kraftfluss unterschiedlicher Tragsysteme intuitiv zu erfassen und analytisch beurteilen zu können. Berechnung und Bemessung von Beispielen in den Übungen. Entwicklung des Potentials, die Tragkonstruktion in kreativer Weise in den Entwurfsprozess integrieren zu können.

Stephan EngelsmannOliver Kärtkemeyer

Konstruktives Entwerfen 2 [SS 2020]

Weiterentwicklung der Grundlagen des konstruktiven Entwerfens. Themengebiete sind unter anderem Betonkonstruktionen, Glasbau, Gebäudehüllen, Kunststoffstrukturen und textile Strukturen. Einordnen der technisch-konstruktiven Aspekte von Strukturen und Hüllen in einen funktionalen und gestalterischen Kontext.

Stephan EngelsmannOliver Kärtkemeyer

FORM-WORKS - Stegreif [SS 2020]

Im Fokus von FORM-WORKS steht, was Beton seine Form und Gestalt gibt: die Schalung. Robotertechnik, 3D-Druck, Pneumatik, Materialien wie Stoff oder Sand – aktuelle Entwicklungen der Schalungstechnik ermöglichen immer komplexere Formen und Oberflächen, sparen Ressourcen, Arbeitskraft und Abfall. Diese Vielfalt an Schalungsmöglichkeiten zur Formgebung und Oberflächengestaltung von Beton soll Ausgangspunkt einer kreativen, experimentellen Auseinandersetzung mit dem Baustoff sein. Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten sollen beim Concrete Design Competition 2019/20 eingereicht werden. 

Stephan EngelsmannOliver Kärtkemeyer

Leichtbau: Textile morphologies - MA Seminar [SS 2020]

Leichtbau-Strukturen wie Seilnetzkonstruktionen und Membranbauten sind Flächentragwerke, die sich in der Regel auszeichnen durch Eleganz, Filigranität, Ressourceneffizienz und Flexibilität. Experimentelle und numerische Formfindungsmethoden für das Entwerfen und Konstruieren von Leichtbau-Strukturen werden in Form eines einwöchigen Kompakt-workshops unterrichtet. Nach der Grundlagenvermittlung im Hinblick auf Membranwerkstoffe, Formfindungs- und Formbildungsprinzipien, geometrische Grundformen, Membranzuschnitt und – konfektionierung, Detailplanung und Montageablauf werden Entwurfskonzepte entwickelt und das erlernte Wissen in einem Stegreifentwurfsprojekt angewendet.  

Stephan EngelsmannOliver Kärtkemeyer

Zirkus - Entwurf / BA-Arbeit [SS 2020]

Hereinspaziert: Sensationen, Sensationen! Zirkusse sind Orte für Träume und für Sensationen. Man kommt ins Staunen, die Phantasie hat freien Lauf. Artisten, Akrobaten, Clowns und wilde Tiere zaubern bis heute ein Lächeln auf die Gesichter bei kleinen und großen Zirkusgästen. Wanderzirkusse finden üblicherweise in Zelten statt. Es handelt sich in der Regel um bemerkenswerte Leichtbaukonstruktionen. In der Entwurfs-Projektarbeit ist ein Zirkuszelt für einen Wanderzirkus mit Manege und Rängen, Eingangsbereich, Backstage- und Gastronomiebereich zu entwerfen. Neue Impulse beziehungsweise eine neue Interpretation der seit langem bestehenden Bauaufgabe sind ausdrücklich erwünscht. Gestalten Sie ein besonderes Bauwerk mit hoher Funktionalität und architektonischer Qualität, das sich auch ablösen darf von tradierten Vorstellungen. Übergeordnetes Ziel ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes, der technologische, funktionale und künstlerische Aspekte zu vereinen und in einen architektonischen Kontext zu integrieren weiß. 

Stephan EngelsmannOliver Kärtkemeyer

Exkursion nach Berlin zur 11. Berlin Biennale vom 12.-15.6.2020 [SS 2020]

Die 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, kuratiert von María Berríos,

Renata Cervetto, Lisette Lagnado und Agustín Pérez Rubio wird am 13.6.2020

eröffnet.

Die Exkursionsteilnehmer*innen werden an den Eröffnungsfeiern teilnehmen und

haben somit die Möglichkeit mit den südamerikanischen und der kongolesischen

Kurator*innen und den teilnehmenden Künstler*innen Gespräche zu führen. Im

April, das heißt zum Beginn des Sommersemesters wird die Liste der

teilnehmenden Künstler*innen veröffentlicht, die inhaltliche Ausrichtung benannt

sein und das Programm der Exkursion kann festgelegt werden.

Ein Charakteristikum und damit auch Programm der Berlin Biennale sind die

wechselnden Orte innerhalb der Stadt Berlin. Zum diesjährigen Ausstellungsort

heißt es: „Der Ort der 11. Berlin Biennale bei ExRotaprint – ein Mieterprojekt

initiiert von Künstler*innen zur Verbindung von Arbeit, Kunst und Sozialem –

dient als Möglichkeitsraum für unterschiedliche Erfahrungen. Hier finden

Ausstellungen, längerfristige Projekte und Workshops von Künstler*innen,

Aktivierungen künstlerischer und pädagogischer Archive, Performances,

Vorträge, Lesungen, Atelieraufenthalte und andere ortsspezifische Interventionen

statt.“


Claudia NitscheHannlore Paflik-Huber

Woher kommt die Geschichte in die Architektur zurück? [SS 2020]

In Abgrenzung von einer vermeintlich geschichtslosen oder

traditionsvergessenen Moderne haben Architektinnen und Architekten von den

Sechzigerjahren an nach einem neuen Verhältnis zur Historie gesucht. Als

„Postmoderne“ sind diese Versuche, den eigenen Entwürfen und Bauten

historische Referenzen einzuschreiben, wütend beschimpft oder anstandslos

gefeiert worden. Im Rahmen des Blockseminars soll zunächst anhand

ausgewählter Texte untersucht werden, welche Motive für einen solchen

Rückgriff auf die Architekturgeschichte angeführt wurden. Schließlich soll – auch

im Hinblick auf zeitgleiche Tendenzen in Kunst, Literatur oder Musik – der Frage

nachgegangen werden, wie Architektinnen und Architekten versuchten, diese

Bezüge zur Geschichte in ihre Bauten und Entwürfe geltend zu machen.

Erwartet wird, dass die Studierenden im Zuge des Seminars ein Kurzreferat

halten, dessen Inhalte anschließend in einer schriftlichen Arbeit vertieft werden

sollen. Das Seminar richtet sich an Studierende der Architektur im Bachelor (ab

dem 3. Semester) und im Master sowie an fortgeschrittene Studierende der

Nachbardisziplinen wie Kunst, Design und Restaurierung.


Claudia NitscheAchim Reese

Natur und Architektur. Eine Dichotomie? (SS 2020)

Das Seminar "Natur und Architektur. Eine Dichotomie?" ist Teil des Lehrangebots am Lehrstuhl Architekturgeschichte im SoSe 2020 und steht für BA, MA und Externen offen. 


Claudia Nitsche

Einführung wiss. Arbeiten [SS 2020]

Der erste Termin für die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten von Frau Prof. Dr. Sölch ist nun aufgrund der technischen Umstellung Do 16. April 2020 um 15:30 Uhr (statt Mi 8. April 2020).

Der zweite Termin bleibt vorerst Mi 6. Mai 2020 um 15:30 Uhr.


Bitte lesen Sie vor Semesterbeginn den Leitfaden für die wiss. Arbeit* im Master Architektur und notieren Sie sich schon mal alle offenen Fragen, um diese in der Einführung – deren Form noch von den digitalen Kommunikationsmöglichkeiten abhängt – direkt zur Sprache zu bringen:

http://www.abk-stuttgart.de/fileadmin/redaktion/content/hochschule/organisation/hochschulverwaltung/herunterladen/studiengaenge/architektur/architektur_ma/abk_arch_arc_ma_leitfaden_wiss_arbeiten.pdf

Claudia NitscheBrigitte Sölch

Wiss. Kolloquium: Architektur/Kunst [SS 2020]

Wissenschaftliches Kolloquium Architektur/Kunst - Prof. Dr. phil. Brigitte Sölch

Erkunden Präsentieren Analysieren Diskutieren


BA, MA, PhD Fortbildung (Fach Architektur- und Designgeschichte / Architekturtheorie)


Prof. Dr. phil. Brigitte Sölch

Aufgrund von Covid-19 is noch abzuwarten, wie das wiss. Kolloquium umgesetzt werden kann. Ursprünglich geplant war, wie im VLV  angekündigt, folgendes: Das Kolloquium richtet sich an verschiedene Interessensgruppen und Phasen innerhalb des (Architektur-)Studiums an der ABK. Es zielt einerseits auf die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen, theoretischen und methodischen Fragen in Architekturgeschichte/-theorie. Und es sucht andererseits, das neugierige Sehen, Erkunden und Analysieren von Kunst/Architektur außerhalb spezifischer Veranstaltungsformate und -themen in den Alltag zu integrieren und zu intensivieren. Das Kolloquium umfasst daher verschiedene Formate, die teils intern organisiert und abgehalten werden (*PhD-Projekte – nicht nur – im Fachbereich Architektur der ABK sowie wiss. Vorarbeiten am Lehrstuhl Architekturgeschichte/-theorie). Darüber hinaus richten sich die folgenden Formate an alle interessierten Studierenden, und können einzeln besucht werden:

 

*Die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten für diejenigen, die im SS 2020 ihre wiss. Hausarbeit im Master Architektur schreiben sowie daran besonders interessierte Studierende im Master Architektur an zwei optionalen Terminen:

Do 16. April 2020 um 15:30 Uhr (Neu)

Mi 6. Mai 2020 um 15:30 Uhr.

Bitte um Anmeldung im Moodle-Kursordner.


*Drei öffentliche Werkstattgespräche [*] – diesmal mit Achim Reese zu Charles W Moores Konzept des Hauses, Brigitte Sölch zum Japanischen Haus im MoMA, New York und Katja Bernhardt zur Frage möglicher Methoden (Bsp. Phänomenologie) von Platzanalysen anhand des Kulturpalastes in Warschau. Die Werkstattgespräche richten sich an alle Interessierten der ABK und bedürfen keiner Vorbereitung. Das aktuelle Programm wird rechtzeitig per Aushang/Rundmail bekannt gemacht. [*] Das öffentliche „Werkstattgespräch II“ im Fach Architekturgeschichte und Architekturtheorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart steht 2020 unter dem Motto „Architektur Stadt Öffentlichkeit“. Ziel der Werkstattgesprächsreihe ist es, Studierenden der Architektur und benachbarten Disziplinen sowie fachlich am Austausch Interessierten Einblick in aktuelle Forschungen, wissenschaftliche Methoden und offene Fragen der (Gast-)Referent*innen zu ermöglichen.


*Gemeinsame Ausstellungsbesuche (da es aus organisatorischen Gründen in diesem Fall einer Liste aller Interessierten bedarf, wird rechtzeitig per Rundmail um Anmeldung für einen vorgeschlagenen Termin gebeten). Anvisiert sind die von Bruno Latour im ZKM Karlsruhe kuratierte Ideenausstellung „Critical Zones“ (Laufzeit: ab 9. Mai), sowie z.B. die beiden Ausstellungen im Architekturmuseum der TU München: „Experience in Action. Design Build in der Architektur“ (Laufzeit: 19. März-14. Juni 2020) und „Die Architekturmaschine. Die Rolle des Computers in der Architektur“ (Laufzeit: 16. Juli-25. Oktober 2020); letztere lassen sich zudem mit der Betrachtung einzelner Räume/Werke in der Kunstsammlung der Pinakothek der Moderne verbinden.


Keine ECTS


Brigitte Sölch

Architektur_intern

Info-Portal der FG Architektur für Ausstausch, Informationen und Organisation der Lehre

Andreas BauerCarolin Constanze BeckerAnne BergnerMark BlaschitzDavid BrodbeckChristian DegenhardtStephan EngelsmannKristof GavrielidesArmin HartmannFabienne HoelzelConstantin HörburgerOliver KärtkemeyerKarin KobaldNorbert KullSebastian LotzVolker MenkeSaid Fahim MohammadiMarianne MüllerClaudia NitscheNatascha PeinsippMatthias RudolphKarin SchulteBrigitte SölchFelix SteinhoffUte VeesTobias WallisserNatalie WeinmannIna Westheiden

Medien II [SS 2020]

In Medien II werden Studierenden der Fachgruppen Architektur und Industrial Design im 2. Semester grundlegende Medienkompetenzen und -Softwaren vermittelt. Dabei steht die Sensibilisierung für visuelle Darstellungsmöglichkeiten und -reflexionen im Vordergrund der Leere.

Steffen Knoell

Dare'n'Do – Info


Dare’n’Do – Seminarreihe

(Info-Seite)


Thema: Interdisziplinäre Seminarreihe in der zweiten Studienabschnittphase an der ABK Stuttgart

Dozentin: AM Natalie Weinmann, M.Des.


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann



Natalie Weinmann

Dare'n'Do – Science (Fiction) und Intuition [SS 2020]

Modul 21 - Sondergebiete des exp. Entwerfens 

(offenes Seminar für alle Fachgruppen)


Thema: Dare’n’Do – Science (Fiction) und Intuition 

Dozentin: AM Natalie Weinmann, M.Des.


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann


Natalie Weinmann

BA Abschlussarbeit [SS 2020]

Modul 15 - BA Abschlussarbeit

(BA Architektur)


Gestelltes Thema für die Bachelor Abschlussarbeit im Sommersemester 2020

Entwurfstitel: Isaac Asimov Zentrum für Künstliche Intelligenz (IAKI) 


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann

Said Fahim MohammadiNatalie Weinmann

Grundlagen der Gestaltung [Ws 2019/20 - SS 2020]

Modul 01 - Grundlagen der Gestaltung

(BA Architektur + Diplom Industrial Design)


Pflichtmodul im Grundjahr BA Architektur und Diplom Industrial Design

Projekttitel: Inkubator: Würde - Hybride Interventionen


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann


Marion JägerSaid Fahim MohammadiNatalie Weinmann

Darstellung [WS 2019/20 - SS 2020]

Modul 01 - Darstellung

(BA Architektur + Diplom Industrial Design)


Pflichtmodul im Grundjahr BA Architektur und Diplom Industrial Design

Projekttitel: Darstellung 1 & 2

Lehrbeauftragter: Karl-Heinz Bogner


Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen

Prof. Fahim Mohammadi

AM Natalie Weinmann


Karl-Heinz BognerSaid Fahim MohammadiNatalie Weinmann

Experimentelles Konstruieren [SS 2020]

Schein: Konstruktionslehre 1


Schwerpunkt des Seminars ist das Erkennen von grundsätzlichen Konstruktionsprinzipien und deren gestalterische Ausformulierung. Betrachtung und Analyse unterschiedlicher Beispiele aus der Praxis bilden hierfür den Ausgangspunkt. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Abhängigkeit von Material und Maßstab gelegt. Durch einfache Übungen mit experimentellem Charakter werden die Konstruktionsprinzipien nachempfunden, erweitert, kombiniert und auf ihre Eigenschaften geprüft

David GebkaBenedikt KartenbergSebastian Schrof

Farbenlehre [SS 2020]

„Farbe ist nicht einfach da, ist nicht ein für alle Mal eindeutig gegeben, ist nicht etwas Selbstverständliches, worüber nachzudenken nicht lohnt, sondern Farbe lebt: bewegt sich und bewegt, agiert, hängt ab und macht abhängig, wirkt, ist mächtig, kann sowohl dienen als auch überwältigen.“ ‐Josef Albers, Interaction of Color

In dem Seminar steht die Farbe als Erfahrung, Analysegegenstand und Experiment im Mittelpunkt

David GebkaBenedikt KartenbergFlorina Leinss

Typografie [SS 2020]

Produktgestaltung und Typografie stehen in enger Beziehung zueinander. Häufig benötigen Designobjekte Beschriftungen wie z.B. Namenszüge, Symbole, Armaturen Tabellen und Gebrauchsanleitungen. Produktdesigner sollten in der Lage sein, durch Kenntnisse in der Typografie die Gestaltung von Präsentationen und Broschüren in ihrer grafischen Qualität differenziert beurteilen zu können. In diesem Workshop werden die Studierenden durch verschiedene Übungen sowohl Grundlagen der Typografie als auch die Seite der experimentellen Typografie kennenlernen

David GebkaHolger JungkunzBenedikt Kartenberg

Präsentationszeichnen 2 [SS 2020]

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Präsentationen, Kommunikation und der Debatte im Rahmen unserer Disziplin. Wir werden argumentieren und provozieren, über die eigene Praxis und die anderer reflektieren und sie artikulieren. Wir werden der Frage nachgehen, was gute Kommunikation ist, wie man seine eigene Meinung bildet und die anderer formt. Wie es gelingt Konzepte und Kontexte klar zu vermitteln. 

Das Seminar unterteilt sich in eine Auseinandersetzung in Text und Dialog und in die Betreuung der Präsentationen im Hauptprojekt dieses Semesters.
David GebkaBenedikt KartenbergSilvio Rebholz

Sonderprobleme der Produktgestaltung: Produktvideo [SS 2020]

Wahlfach

Im Rahmen des Seminars werden die Grundlagen der Filmproduktion und Postproduktion im Kontext des Produktfilms vermittelt. Neben Input-Terminen zu den einzelnen Stationen wie Konzeption, Vorbereitung, Dreh, Schnitt usw. produzieren die Teilnehmer*Innen einen kurzen Film. Dieser kann sich um das laufende Semesterprojekt drehen oder ein abgeschlossenes Projekt dokumentieren, inszenieren oder erklären.

Abgeschlossen wird das Seminar mit einem Filmscreening.

Jan CafukDavid GebkaBenedikt Kartenberg

CAD1 - Rhino - Grundlagen [SS 2020]

Einführung in das 3D - CAD - Programm „Rhinoceros“. Es wird Basiswissen zur Nutzung des Programms erarbeitet. Dabei liegt der Focus auf dem Einsatz während des Gestaltungs- und Entwurfsprozess. Techniken des exakten Konstruierens, sowie des skizzenhaften 3D Modellierens werden vermittelt. Die Anwendung des Programms zur Vorbereitung des Modellbaus wird behandelt.

Matthäus Braig

On Air [SS 2020]

Hauptprojekt ab 4. Semester

max. 12 Teilnehmer, bei Überschreitung wird gelost.




Prof. Aylin Langreuter, Prof. Christophe de la Fontaine, AM Benedikt Kartenberg

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts ist der Entwurf, die Entwicklung und die Umsetzung eines Lautsprechers. Zuallererst stellen wir uns die Fragen wie und wo wir Sound konsumieren wollen, wie sich unsere Hörgewohnheiten mit der Zeit verändert haben und wie wir neue Antworten auf aktuelle Situationen geben können, die unseren Anforderungen und Wünschen gerecht werden.

Schall, Ton, Frequenz, Rhythmus-wir versuchen Immaterielles in Form zu bringen. Die akustische Wiedergabe muss sich hierbei nicht nur auf Musik beziehen sondern kann sich auch mit alltäglichen Geräuschen oder mit unserer Kommunikation auseinandersetzen. Von der einzelnen Box bis zum Soundsystem ist alles möglich.Manifestieren können sich neue Ideen z.B. in einem alleinstehenden Objekt, in der Symbiose mit einem anderen Produkt oder in einer Interaktion mit der Umgebung.

Das Endprodukt muss filmisch in Szene gesetzt werden, bei dieser Präsentation sollt ihr in der Lage sein Emotionen beim Publikum hervorzurufen und ihm das Gefühl vermitteln dabei zu sein.


Christophe DelafontaineBenedikt KartenbergAylin Charlott Langreuter

Space Oddity [SS 2020]

Hauptprojekt ab 4. Semester

max. 12 Teilnehmer, bei Überschreitung wird gelost.




Prof. Uwe Fischer, AM David Gebka

Projektbeschreibung


Von der Außenwelt abgeschnitten, dicht an dicht mit einer kleinen Gruppe immer gleicher Menschen. Kommunikation nach außen nur digital. Dort arbeiten wo man schläft, wo man seine Freizeit verbringt. Monatelang alles auf engem Raum. Nur kurze Ausflüge vor die Tür, wenn es unvermeidbare Gründe gibt, und immer mit Risiko verbunden. Abgepacktes, lang haltbares, abwechslungsloses Essen und gefilterte, wiederverwendete, gereinigte Luft. Muskelschwund durch das Fehlen physischer Belastung in der Schwerelosigkeit. Weltraumstrahlung und das damit verbundene erhöhte Krebsrisiko.

Das Leben auf der internationalen Raumstation, der ISS, stellt viele besondere Herausforderungen an die Bewohner und an die Gegenstände, die sie mit in den Orbit nehmen. Wir widmen uns diesem Kosmos, erforschen die Bedingungen und Probleme, die zum Teil ganz fremd, aber gleichzeitig menschlich und nachempfindbar sind. Zu Beginn steht eine ausführliche Internetrecherche. Nach Abschluss dieser werden wir Themen/Problemfelder definieren, und innerhalb dieser an Entwürfen arbeiten.

Uwe FischerDavid Gebka

Entwurf Produkt und Kontext: Wellness [SS 2020]

Wellness kann vielleicht als Wohlbefinden übersetzt werden. Mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Sowohl körperlich als auch geistig. Vielleicht auch seelisch.

Dieser im Kern sehr reine und intime Ansatz steht einer Milliardenindustriegegenüber. Wellness Hotel. Wellness Duftöl. Wellness Fussmassagegerät.

Wir befassen und mit allen Aspekten der Wellness und entwerfen Dinge, die uns besser fühlen lassen.

David Gebka

G20 Bindungslehre II [SS2020]

Gewebe mit mehreren Fadensystemen

Anja Müller

G 22, Textilfärbereitheorie und Praxis [SS 2020]

Industriellen Abläufe der Textilveredlung im Schwerpunkt Färberei 

+ praktische Übungen

Vorlesung und Praxis 

Art der Prüfung Klausur, Praxis-Mappenabgabe


Michaela Wirsig

Internetunsinn oder raffinierte Kulturtechnik? Zur Philosophie der Internetmemes [SS 2020]

Ob als alberne Jokes oder abgründige Aufheiterung, existenzielle Positionsbestimmung oder politischer Metakommentar, als Waffe in der politischen Auseinandersetzung oder einfach nur als witzige Bilder, dieGesichtsausdrücke von Kleintieren sympathethisch in den Fokus rücken – Internetmemes sind aus unserem digitalen Alltag kaum mehr wegzudenken. Aber was ist eigentlich ein Internetmem(e)? Einfach nur ein witziges Bild oder GIF mit oder ohne Text, Internetunsinn, der über soziale Medien geteilt wird? Oder steckt hinter der vermeintlichen Alberei nicht zumindest teilweise eine raffinierte Kulturtechnik, diees Menschen erlaubt, sich selbst und die Welt, in der sie leben, besser zu verstehen? Fungieren Memes als schnelllebige Werkzeuge der Welterschließung in einer überkomplexen Welt oder verstärken sie die Bildung von Klischees und die Stabilisierung und Übernahme von ready-made-Überzeugungen? Können Internetmemes gar Kunst sein? Diese und ähnliche Fragen werden uns im Seminar beschäftigen. Dabei werden wir uns zunächst mit der Frage auseinandersetzen, was genau mit dem Begriff „Mem“ eigentlich gemeint ist. Der Begriff Memwurde ursprünglich von Richard Dawkins in Analogie zum Begriff der Gene eingeführt. Dawkins zufolgesind Meme „Ideen, Überzeugungen oder Verhaltensmuster“ deren Existenz darauf basiert, dass sie von Menschen erlernt und reproduziert werden. Meme werden hier also als kulturelle Einheiten begriffen, dieauf Reproduktionen durch menschliche Subjekte beruhen und die sich in Sinn und Form mitunter im Laufe der Zeit verändern. Nachdem wir uns dann mit der Weiterentwicklung von Dawkins Idee bei Ruth Millikan, Daniel Dennett und Susan Blackmore beschäftigt haben, werden wir uns spezifischer demPhänomen der Internetmemes zuwenden, die eine Sonderform von Memen im Sinne Dawkins darstellen. Fragen, die uns hierbei beschäftigen werden, sind: Was macht eigentlich die Besonderheit von Internetmemes aus? Welche historischen Vorläufer lassen sich identifizieren? Welche (epistemischen)Funktion erfüllen Internetmemes? Wieso sind sie so beliebt? Welche unterschiedlichen Formen oder Typen von Internetmemes lassen sich unterscheiden? Was macht ein Meme eigentlich zu einem besonders wertvollen oder guten Meme? Inwiefern und wann sind Internetmemes Kunst?

Tom Poljansek

Ästhetik des Widerstands: Zum Verhältnis von Theorie, Politik und Kunst. [SS 2020]

„Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss ist ein Text, der sich zugleich als Ästhetik bzw. als Form der ästhetischen Theorie und als politisches Kunstwerk darstellt. Damit wirft er Fragen nach dem Verhältnis von Theorie, Kunst und Politik auf, die sich vor dem Hintergrund der persistierenden gesellschaftlichen Krise mit großer Dringlichkeit stellen. Ausgehend von Weiss’ literarischem Text, widmet das Seminar sich diesen Fragen in Auseinandersetzung mit Positionen der Kritischen Theorie und ihrer Grundlagen, der neueren französischen Philosophie, sowie feministischen und post-kolonialen Ansätzen.

Franziska Wildt

Kolloquium Gegenwartsästhetik

Inhalt: In diesem Semester sollen Achille Mbembes „Kritik der schwarzen Vernunft“ und Günther Anders „Musikphilosophische Schriften“ gelesen werden. Im seit mehreren Jahren bestehenden Kolloquium werden Positionen der gegenwärtigen ästhetischen Diskussion gemeinsam diskutiert. Das Kolloquium richtet sich an Designer*innen, Künstler*innen, Philosophen und Philosophinnen, Musiker*innen und an alle, die sich für aktuelle Debatten der Ästhetik interessieren. Es findet in Kooperation zwischen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart statt.

Daniel Martin Feige

Ethik des Klimawandels

Inhalt: In den letzten Jahren ist der öffentliche Diskurs zunehmend von Fragen eines angemessenen Umgangs mit dem Klimawandel, der heute in der Klimaforschung als Tatsache gilt, bestimmt. Im Seminar werden wir im Rahmen einer gemeinsamen Lektüre des Buchs zum Thema von Dominic Roser und Christian Seidel die ethischen Herausforderungen und mögliche Antworten diskutieren. Das Buch wird zu Anschaffung empfohlen.

Literatur:  Dominic Roser und Christian Seidel, Ethik des Klimawandels. Eine Einführung, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015 (2. Auflage).


Daniel Martin Feige

Texte zur Theorie der Sprache

Inhalt: Seit spätestens dem 20. Jahrhundert hat sich in verschiedenen Wissenschaften die Erkenntnis durchgesetzt, dass Sprache ein wesentliches Merkmal dessen menschlichen Geistes ist. Denken und Handeln können nur Lebewesen, die der Sprache mächtig sind. Die sprachtheoretischen Debatten haben dabei zugleich einen direkten Bezug zu Fragen der Designtheorie: Designgegenstände sind nie nur funktionale Gegenstände, sondern symbolisieren, kommunizieren und exemplifizieren. Im Rahmen des Seminars sollen klassische und jüngere Texte der Sprachphilosophie gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstaltung führt nicht allein in Grundprobleme der Sprachphilosophie ein, sondern erfüllt darüber hinaus die Funktion, dass die Teilnehmer*innen in Form von Präsentationen und Kurzreferaten zugleich ihre Vortragsfähigkeiten schulen.

Literatur:  Jonas Pfister (Hg.), Texte zur Sprachphilosophie, Stuttgart: Reclam 2011.


Daniel Martin Feige

Philosophie des Films

Der Film gehört seit seiner Genese zu den relevantesten Medien und Kunstformen der Gegenwart. Bereits seit seiner Entstehung stellen sich dabei Fragen nach seiner medialen Verfasstheit und seinen ästhetischen Ausdruckspotentialen. Im Seminar wird im Rahmen einer gemeinsamen Lektüre von Noël Carrolls Buch „Philosophy of Motion Pictures“ in grundlegende Fragen der Philosophie des Films eingeführt. Zu Beginn wird ein Kanon von Filmen festgelegt werden, die als Hintergrund der Diskussion dienen. Die Anschaffung des Buches wird empfohlen.

Literatur: Noël Carroll, The Philosophy of Motion Pictures, Malden/Ma.: Blackwell 2008.


Daniel Martin Feige

Einführung in die Musikästhetik für Designer*innen

Die Vorlesung gilt einer Einführung in die Musikästhetik mit besonderem Augenmerk auf die Frage, wie das Verhältnis von Musik und Design zu verstehen ist. Dazu wird sie sowohl in systematische Fragen einführen, wie die Positionen bedeutender Musikästhetiker/innen vorstellen. Zu ihren Leitfragen werden folgende Fragen gehören: Was ist Musik? In welcher Weise lässt sich die These verstehen, Musik spreche besonders das Gefühl oder unsere Rationalität an? Was ist der Unterschied zwischen Kunstmusik und Gebrauchsmusik? Worin besteht der Unterschied verschiedener Arten von Musik wie europäischer Kunstmusik, Jazz und Pop? Auf welche Weise existieren musikalische Werke, Aufnahmen und Improvisationen? Welchen Ort hat die Musik im System der Künste?

Literatur: Theodor W. Adorno, Philosophie der Neuen Musik, Frankfurt/M.: Suhrkamp 1990; Daniel M. Feige, Philosophie des Jazz, Berlin: Suhrkamp 2014; Theodore Gracyk u. Andrew Kania (Hg.), The Routledge Companion to Philosophy and Music, London: Routledge 2011; Richard Klein, Musikphilosophie zur Einführung, Hamburg: Junius 2014.

 


Daniel Martin Feige

Designgeschichte II [SS 2020]

Design hat nicht nur eine Geschichte, sondern ist seine Geschichte. Design ist ein Prozess, zielt auf Prozesse und scheint, wenn überhaupt, nur im Prozess (um-)definiert werden zu können. Entsprechend wird es in der Überblicksvorlesung und der wechselweisen Diskussion einschlägiger Quellentexte darum gehen, eine Entwicklung nachzuzeichnen, die bei der Frage nach dem eigentlichen Ursprung des „Designs“ ansetzt, um am Ende eines kritischen Durchgangs durch die letzten Jahrhunderte das Phänomen „Design“ in der Gegenwart besser erfassen zu können.

Florian Arnold

Weltenbau – von der homerischen Ilias bis zum Gamedesign der Gegenwart [SS 2020]

Die Lebenswelt des Menschen ist, anders als die von Tieren, Pflanzen oder Maschinen, eine natürliche Umwelt, die zugleich kulturell weiterwickelt wird. Wir leben nicht nur in unserer jeweiligen Welt, sondern wir entwerfen diese Welten immer wieder neu. Von der paläoanthropologischen bis zur digitalen Höhle bedeutet in der Welt zu sein, einen Ausbau imaginärer Architekturen zu betreiben, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch den sogenannten „Weltraum“ miteinschließen.

In dem Seminar wird es darum gehen, epochenmachende Neuentwürfe des Kosmos in den Blick zu nehmen, indem Texte und Projekte herangezogen werden, die sich direkt oder indirekt mit Fragen des Weltentwerfens beschäftigen.

Florian Arnold

Mikrobiologie in der Restaurierung [SS 2020]

Die für die Restaurierung relevantesten Mikroorganismen werden vorgestellt. Die Lebensweise verschiedener Mikroorganismen, die notwendigen Umgebungsbedingungen für deren Vermehrung sowie die Mechanismen, wie sie schädigend auf Kulturgut wirken, werden diskutiert. Im theoretischen Unterricht sowie in praktischen Übungen werden Schadensvorbeugung und Schadensbekämpfung vermittelt. Fallbeispiele aus den jeweils beteiligten Studiengängen werden präsentiert und diskutiert. Einen Schwerpunkt bilden Hinweise zum Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Bearbeitung (z.B. Reinigung) von befallenen Objekten und Objektgruppen. 
Wibke NeugebauerStefanie Scheerer

M.X.9.1.46 Selbstreflektion der Restauratoren im Berufsumfeld [SS 2020]

This seminar will help you to understand management and leadership. It will create an arch from first job interviews to leading an organisation, covering the following ele-ments: • Job Interviews: how to read job ads, understanding employers’ expectations, preparing for interviews, getting to know yourself; • Team Building: communication theory, SDI model, negotiation skills, understanding motivation and drivers, building strong teams, making the most of your resources available; • Performance Manage-ment: performance agreement and review processes, performance monitoring, staff development, staff engagement, feedback; • Business Planning: writing business cases; marketing, operational and financial planning; • Strategic Planning: strategic planning process, SWOT analysis, mission and vision statements.

Irene Brückle

Kunsttechnologie, Werkstoffkunde und Konservierungstechnik: Gemälde auf textilen Bildträgern [SS 2020]

Herstellung und Eigenschaften von Garn und Gewebe

Kunsttechnologische Verwendung von gewebten Bildträgern

Alterung, Schäden und Konservierungsmaßnahmen am Bildträger

Wibke NeugebauerAnna von Reden

Wandmalerei Forum

Hier tauscht sich der Studiengang Wandmalereirestaurierung aus

Viola KleinAnna Lisa KrautheimerRoland Lenz

B.P.7.1.1 Bachelorarbeit

Praktische Umsetzung eines Konservierungsprojekts an einem Objekt oder einer mit einem Objekt verbundenen restauratorischen Untersuchung zu einer ausge-wählten Aufgabenstellung, bei dem die Vorbereitung und Ausführung der Teilauf-gaben von den Lehrenden unterstützt wird.

Irene BrückleUte Henniges

B.P.7.1.2 Bachelorprüfung [SS 2020]

Präsentation und Verteidigung der Bachelor-Arbeit

Irene Brückle

M.P.10.1 Forschung / Semesterarbeit [SS 2020]

Die Semesterarbeit kann Themen im Bereich der Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut, der Konservierungswissenschaften oder der Naturwissenschaften umfassen.

Irene BrückleUte Henniges

M.P.11.1 Forschung / Masterarbeit [SS 2020]

Die AbsolventInnen kennen das Vorgehen der wissenschaftlichen Erarbeitung eines neuen Themas aus den Bereichen der Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut unter Berücksichtigung kontextueller Zusammenhänge. Sie können fachliche theoretische und praktische Fragestellungen im Umgang mit Kulturgut erarbeiten und unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes angemessene wissenschaftliche Bearbeitungsstrategien entwickeln und fristgerecht umsetzen. Sie können offene Forschungsfragen identifizieren, Forschungsstrategien formulieren und diese innerhalb vorgegebener Frist selbständig wissenschaftlich bearbeiten, Ergebnisse kritisch überprüfen und strukturiert darlegen und vermitteln. Sie wissen um die gesellschaftliche Relevanz ihres Faches und können gegenüber Fachleuten und Fachfremden ihre Arbeitsergebnisse in den verschiedenen Präsentationsformen vorstellen, erklären und vertreten. Die Masterarbeit befähigt zu einer selbstständigen Tätigkeit im Berufsbild Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut mit Spezialisierung auf Kunstwerke auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut, qualifiziert zum Höheren Dienst im öffentlichen Bereich und für eine weiterführende wissenschaftliche Qualifikationsphase.

Irene BrückleUte Henniges

Behandlungstechnik: Festigung instabiler Malschichten

Untersuchung, Evaluierung und Konservierung von instabilen Malschichten, z.B.
in der Buchmalerei, unter Berücksichtigung verschiedener Substanzen zur Festi
gung. Auswahl von Behandlungsmethoden und Durchführung aktueller Techni
ken an ausgewählten Proben.


Irene BrückleUte Henniges

M.X.9.1.29 Retusche in der Papierrestaurierung [SS 2020]

AKTUELL: Gesellschaftliche/historische Betrachtungsweisen und Ausführungsformen der Retusche; grundlegende Entscheidungskriterien und –grundlagen in der Projektre-alisierung; Formen der Retusche von mimetischer zu optische abgesetzter Fehl-stellenintegration; Rückführbarkeit / Reversibilität; optische Wirkungsweisen von Retusche und eingesetzter Farbmittel, Formen der Metamerie, Beispiele prakti-scher Umsetzung aus der Papierrestaurierung, Grenzen und Möglichkeiten der Re-tusche auf dem Original.


ZEITPUNKT ZU BESTIMMEN: Ausführlicher Praxisteil an präparierten Mustern: Farbmi-schung/-verdünnung; Transparenter und opaker Farbauftrag, Übermalung von dunkelfarbigen Schadstellen, Vorbereitung des Untergrunds vor der Retusche, Pa-pierträger: Farbangleichung durch Retusche; Oberflächen: matt, glänzend oder halbglänzend; entfernbare Retusche auf dem Original; mehrlagige Materialergän-zung zur Erzielung spezieller Retusche Effekte; Gold und silberfarbige Effekte

Irene Brückle

Mediengeschichte 1 (Fotografie) [2020]

Vermittlung von Überblickswissen über die technische und kulturgeschichtliche Entwicklung der Fotografie im angewandten und künstlerischen Bereich des 19. Jahrhunderts. Themen: Vorläufer der Fotografie und der Projektion: Camera Obscura und Laterna Magica; Fortschritte der Optik, die ersten lichtempfindlichen Verfahren Daguerreotypie und Kalotypie; Portrait, Stillleben, Landschaft; neue Verfahren und neue Anwendungen: nasses Kollodium, Trockenplatte, Silbergelatine; Auskopierverfahren, künstlerische Edeldruckverfahren; die Chronofotografie als Vorläufer des Films, Fotografie in Naturwissenschaft, Medizin, Polizeiwesen; die Fotografie als Dokument der Industrialisierung und die Industrialisierung der Fotografie selber

Johannes GfellerMario Röhrle

(Kunst-) Geschichte des bewegten Bildes: Video [SS2020]

Der Ursprung der Videokunst aus der elektroakustischen Musik, dem experimentellen Film, der Performance und der Ingenieurskunst; der elektro- magnetische Raum der 1960er Jahre; der Übergang zum elektronischen Raum der 1970er Jahre: elektronische Bildverfremdungen, noch analog; die Anfänge der digitalen Bilder in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre und das Ende des euklidischen Raums; die 1990er Jahre: die Rückkehr zum »einfachen« Künstlervideo und erste aufwändige cinematografische Videoproduktionen als installative Arbeiten; die Auflösung von Video im interaktiven Cyberspace. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den Videobändern, es werden aber auch vereinzelt Installationen vorgestellt.

Johannes GfellerMario Röhrle

Mediengeschichte 2 (Audiovisuelle Medien) [2020]

Vermittlung von Überblickswissen über die technische und kulturgeschichtliche Entwicklung von Video ab den 1960er Jahren; erste Consumerformate, typische Künstlerformate und die Situierung der aufkommenden Videokunst zwischen Spule und Kassette; der lange Übergang von ersten digitalen Hilfsgeräten bis zur volldigitalen Produktion sowohl im professionellen wie im Heimbereich; vom Band zur Scheibe zum Flash.

Johannes GfellerMario Röhrle

Videodigitalisierung 1 [SS2020]

Der Übergang von analog nach digital. Theoretische Übersicht über Methoden, beteiligte historische und aktuelle Geräte sowie Software zur Videodigitalisierung. Charakterisierung von historischen und modernen Bandformaten. Degradation von Magnetbändern, Behandlungsmöglichkeiten, Reinigung. Was heißt Signalintegrität im Dschungel der Formate und Codecs? Was sind geeignete Formate für die Langzeitarchivierung, was eignet sich für den Access in Ausstellungen, Mediatheken oder online. Methoden der Qualitätskontrolle und Nachbearbeitung zur Signaloptimierung und -rekonstruktion. Lehrziele und Kompetenzen: Kennenlernen der Methoden und Prozesse zur Restaurierung von analogen Videobändern und ihrer Übertragung in digitale Form. Diskussion der Gewinne und Verluste.

Johannes GfellerMario Röhrle

Gerätetechnik und -wartung 2 [SS2020]

Blick ins Innere von Röhren- und CCD-Kameras, SW- und Farbröhrenmonitor, Videoprojektoren; Tonbandgerät und Videorecorder unter der Frontplatte; Strategien der Erhaltung; Messverfahren für Ton- und Bildsignale, Signal-generatoren, Spektrumanalyzer, Waveformmonitor und Vectorskop; Stecker, Kabel und die unterschiedlichen Signale, die sie übertragen. Analyse von band- oder gerätebedingten Bildstörungen und die Möglichkeiten ihrer Behebung. Funktionsweise von Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräten; Einführung in einfache Wartungsarbeiten an Offenspulen- oder Kassettengeräten. Alternativen zur Beschaffung der nicht mehr erhältlichen Ersatzteile wie Köpfe, Antriebsriemen und Andruckrollen.

Johannes GfellerMario Röhrle

Digitalisierung von Kulturgut [SS 2020]

In einem ersten Teil werden Ausgangslage und strategische Ziele der Kulturgutdigitalisierung vorgestellt. Ein zweiter Teil beschäftigt sich mit den organisatorischen, finanziellen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Im dritten Teil werden Standards und Metadatenformate für die Erschließung, digitale Präsentation und Erhaltung von digitalisiertem Kulturgut vorgestellt. Workflow und Werkzeuge für die bestands- und sammlungsbezogene Digitalisierung von Archiv- und Bibliotheksgut werden im vierten Teil behandelt. Im letzten Teil werden Aspekte der Bereitstellung und Präsentation von digitalisiertem Kulturgut in Informationssystemen und übergreifenden Portalen am Beispiel ausgewählter nationaler und internationaler Digitalisierungsprojekte behandelt.

Thomas FrickeJohannes GfellerChristian KeitelGerald MaierMario Röhrle

Informatik 2 [SS 2020]

Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen für den langfristigen Erhalt digitaler Objekte. Grundlagen in Theorie und Praxis u. a. zu den Themen: Erhaltungsstrategien, Metadaten, Dateiformate, Zeichenkodierung, Farbmanagement, Datenbanken

Johannes GfellerMario Röhrle

Dokumentation (Time Based Media) [SS 2020]

Einführung in die Dokumentation von analog und digital basierter Medienkunst; netart; Videoinstallationen etc. im musealen Kontext. Das Künstlerinterview als Basis der zukünftigen Wiederaufführung des Werks. Vorstellung relevanter Forschungsprojekte und Initiativen.

Johannes GfellerArnaud ObermannMario Röhrle

Fotografische Verfahren 2 / Fotokonservierung [SS 2020]

Vorstellung der fotografischen Verfahren des 20. Jahrhunderts, insbesondere auch der Farbfotografie. Einführung in die Grundlagen der Fotokonservierung, Verfahrensidentifizierung, Schadensursachen, mögliche Prävention

Johannes GfellerMario RöhrleMarjen Schmidt

Digitale Printmedien [SS 2020]

Einführung in die Technologie, Identifizierung und Konservierung von Digitaldrucken. Moderne Printmaterialien zeichnen sich durch eine hohe Komplexität im Zusammenspiel von Tinte und Papier aus – ihre Kenntnis ist unabdingbar für eine erfolgreiche Prävention bei der Aufbewahrung.

Johannes GfellerRita HofmannMario Röhrle

Computertechnik [SS 2020]

Modellvorstellung von Computern, Aufgaben von Betriebssystemen, Programmiersprachen; Spektrum von Computern – vom Mikrocontroller bis zum Mainframe; Aufbau und Architektur von Computersystemen (Bauelemente und Teilsysteme; Prozessoren, Hauptspeicher, Sekundärer Speicher, Eingabe/Ausgabe; praktischer Teil: Installation eines PC-Systems (Hardwarekomponenten)); Basic Input/Output System (BIOS) – Schnittstelle zwischen Anwendung und Hardware; Betriebssysteme – Verwaltung des Computers mittels grafischer Benutzerflächen; Aufbau und Funktion von Microsoft DOS/Windows, OS/2, Unix

Steffen FritzJohannes GfellerMario Röhrle

Datenintegrität und -schutz [SS 2020]

Digitale Signatur, Virenschutz und Firewall, Kopierschutz, Zugriffsschutz, Backupsysteme, Biometrie, IT-Grundschutz des BSI.

Johannes GfellerBoris JakubaschkMario Röhrle

Emulation und Virtualisierung in der Praxis am PC [SS 2020]

Die Menge und die Heterogenität der Informationen, die originär in digitaler Form vorliegen, wachsen beständig an. Der rasante technologische Wandel führt darüber hinaus zum schnellen Veralten von Informationssystemen, Datenträgern und Datenformaten. Dies bewirkt eine akute Gefährdung der langfristigen Nutzbarkeit digitaler Objekte. Die dauerhafte Sicherung und Archivierung ist daher eine wichtige Herausforderung für Gedächtnisorganisationen in der Informations-gesellschaft. Große Bedeutung hat für die Aufgabe eine persistente Organisationsform und die Wahl einer geeigneten technischen Erhaltungsstrategie (Migration, Emulation, Konversion). Je nach Materialgattung und Nutzungszweck ist dabei die eine oder andere Erhaltungsstrategie mehr oder weniger geeignet. In einem ersten Teil der Lehrveranstaltung wird eine Einführung in die Problematik und Ausgangslage gegeben, dabei werden die Ziele und Anforderungen für eine Archivierung digitaler Information genannt. Außerdem wird der Frage nach Herkunft und Formen digitaler Information nachgegangen. Ein zweiter Teil beschäftigt sich überblicksartig mit Kooperationsstrukturen, Initiativen und Projekten im Bereich der digitalen (Langzeit-)archivierung. Im dritten Teil werden Problemfelder, Gefahrenquellen und Risikofaktoren für die Langzeitsicherung digitaler Information erörtert. Der vierte und letzte Teil behandelt die Methoden für die Archivierung digitaler Information. Dazu gehören neben strategischen Lösungsansätzen, organisatorischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch die technischen, infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die verschiedenen technischen Erhaltungsstrategien (Migration, Emulation, Konversion) sowie Überlegungen zum Workflow innerhalb der einzelnen Erhaltungsstrategien.

Johannes GfellerGerald MaierMario Röhrle

Atelierprojekte [SS 2020]

Je nach Interesse und Neigung werden hier selbständig praktische Projekte aus dem Bereich des Erhalts von Medien durchgeführt. Dies kann beispielsweise die Bearbeitung eines kleinen Konvoluts von Fotografien sein und die Identifikation der Verfahren, Beschreibung von Schadensbildern, präventive Maßnahmen und die Digitalisierung umfassen. Im Audiovisuellen Bereich kann es sich um ein Konvolut von Informationsträgern handeln, die zu identifizieren sind, mit anschliessender Digitalisierung. Ebenso sind Identifikation, Funktionsprüfung und Reinigung von Geräten mögliches Thema. Im Informatikbereich können zum Beispiel Entwürfe für massgeschneiderte Datenbanken gemacht oder kleine Konvolute von Datenträgern migriert werden. Auch hier ist Dokumentation oder Instandsetzung von Geräten möglich.

Johannes GfellerMario Röhrle

Philosophie und Ethik der Konservierung [SS 2020]

Einführung in die Geschichte der Ethik der Restaurierung; philosophische und (berufs-)ethische Aspekte konservatorischen Handelns in der Restaurierung bisher; Was kann in der Medienrestaurierung von der materialbasierten Restaurierungsethik übernommen werden, was muss angepasst oder gar neu gedacht werden? In den Medien herrscht sowohl ein Zwang als auch eine Versuchung der sukzessiven technischen Erneuerung, um z.B. die Funktionalität einer Installation nicht zu verlieren. Während in der Fotorestaurierung die Frage »Darf und soll ich tun, was ich kann?« heute nicht mehr freudig bejaht wird, steht dieser Verzicht in den neueren Medien noch aus, womit sie ihre Geschichtlichkeit zu verlieren drohen.

Johannes GfellerKatrin JanisMario Röhrle

Praxis der Digitalen Langzeitarchivierung [SS 2020]

Aktuelle Projekte und Standards zur Archivierung digitaler Information: OAIS-Referenzmodell, Vertrauenswürdigkeit und Compliance digitaler Archive; digitale Bestandserhaltung (signifikante Eigenschaften, Performance-Model, Metadaten), Kosten, Kooperationsprojekte etc.; Vorführung des Digitalen Magazins DIMAG beim Landesarchiv Baden-Württemberg und praktische Übung zu Formaten und Techniken

Johannes GfellerChristian KeitelMario Röhrle

Speichertechnologien [SS 2020]

Historische Speichertechnologien vom mechanischen Speicher bis zum Ringkernspeicher; aktuelle und zukünftige Technologien für Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Medien zur Archivierung von Daten; Bedeutung von Schnittstellen, Laufwerken, Datenformaten und Medienformaten für die Langzeitarchivierung; Datensicherung

Johannes GfellerBoris JakubaschkMario Röhrle

Mediengeschichte 2 (Digitale Information) [SS 2020]

Geschichte der Informatik und ihrer Bedeutung im sozialen und wirtschaftlichen Kontext.

Gerard AlbertsJohannes GfellerMario Röhrle

Archiv- und Bibliothekswesen, Museologie [SS 2020]

Archive gehören neben Bibliotheken und Museen zu den Gedächtniseinrichtungen. Als landeskundliches Kompetenzzentrum und Informationsdienstleister sorgen v. a. öffentlich-rechtlich Archive dafür, Archivgut als Teil des kulturellen Erbes und der Erinnerungskultur zu sichern, zu erhalten und zugänglich zu machen.In einem ersten Teil der Lehrveranstaltung wird geklärt, was ein Archiv ist (u. a. Terminologie, Archivwissenschaft, Formen von Archivgut, Vergleich und Abgrenzung zu anderen Kulturgut bewahrenden Einrichtungen). Weitere Teile der Lehrveranstaltung beschäftigen sich dann mit den unterschiedlichen Archivtypen und der Organisation des deutschen Archivwesens, dem Archivrecht, den archivischen Fachaufgaben sowie dem Berufsbild Archivar/in und den verschiedenen Kooperationsfeldern des Archivwesens. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einer Führung durch die Abteilung Hauptstaatsarchiv Stuttgart des Landesarchivs Baden-Württemberg.

Johannes GfellerGerald MaierMario Röhrle

Digitale Dokumentationsfotografie in der Konservierung und Restaurierung

Schaffung der theoretischen und praktischen Grundlagen für die selbstständige und verantwortliche fotografische Dokumentation in der Restaurierung für die Tätigkeit in Institutionen oder Freiberuflichkeit.

Mario Röhrle

EDV [SS 2020]

Schaffung der theoretischen und praktischen Grundlagen für die selbstständige und verantwortliche Erstellung, Bearbeitung und Erhaltung digitaler Daten in der Restaurierung.

Andrea FunckMario RöhrleOliver Wetterauer

Werkstoffkunde Objektrestaurierung Bachelor [SS 2020] B.O.4.4.1

Er werden Grundlagen von Objekten aus organischen Materialien und deren Herstellungstechniken sowie modernen Materialien und deren Herstellunstetchniken in zwei Abschnitten gelehrt

Andrea Funck

Projektarbeit Objektrestaurierung Bachelor [SS 2020] B.O.4.4.3 und B.O.5.4.1

Die Studierenden erfahren über das Semester hinweg Grundlagen im konservatorisch/restauratorischen Umgang mit Objekten "Kunst am Bau", deren Methodik, Modelle etc.

Andrea FischerAndrea FunckDenise Madsack

Atelierarbeit in der Klasse- Fachklasse Bildhauerei in Vertretung mit Sunah Choi

Diskussion aktueller künstlerischer Positionen von Theorie und Praxis innerhalb des Kunstbetriebes; Ausstellungs- und Galeriebesuche; Ateliergespräche; Förderung und Besprechung eigener künstlerischer Positionen; Einzel- und Gruppengespräche.


Sunah ChoiMarkus Helmut Gehrig

Ancient Britons [SS 2020]

rekonstruktion eines Gemäldes von William Blake. Siehe VLZ

Alexander Roob

Historische Maltechniken, Werkstattvertiefung [SS 2020]

Aspekte verschiedener Maltechniken, besonders auch der Lasurmalerei, um Inkarnat und Textil darzustellen. Nach Vorlagen zu malen, wird als brauchbare Methode genutzt.

Der Kurs wurde im Vorlesungsverzeichnis angekündigt. Hier will ich versuchen eine Form mit den Studierenden zu entwickeln, die unter den aktuellen Bedingungen  hilft weiterzukommen. 

Enno Lehmann

The New Order

The New Order

Online-Kurs, der sich dem Ordnen, Archivieren und Entrümpeln widmet. Künstlerische Arbeiten werden analog und digital sortiert, archiviert, beschrieben und fotografiert - so dass ein logisches System entsteht, auf das Ihr jeder Zeit zu greifen könnt - für Bewerbungen, Stipendien, Homepage, Portfolio usw. Unterschiedliche Systeme, künstlerische Positionen und Texte rund ums Ordnen werden besprochen und in der Gruppen diskutiert; Beratung.

Bis zu 10 Studierende aus dem FB Kunst können teilnehmen.



Nadine Bracht

Werkstattvertiefung Projektarbeit Glas [SS2020]

Werkstatt für Glasmalerei und Glasbearbeitung

Die Werkstattvertiefung dient Studierenden zur Planung, dem Entwurf und der Umsetzung eines individuellen Vorhabens mit dem Werkstoff Glas. Die Möglichkeiten umfassen sowohl Skulpturale, als auch Flachglasbearbeitungstechniken. Während der notwendigen Schließung der Werkstatt können Konzepte im direkten digitalen Austausch per Telefon, Mail und Videochat besprochen werden.

Simone FezerThora GerstnerClaudia Heinzler

KTPP Scores /Exercises 1 [SS 2020]

Eine Anzahl von Scores /Exercises welche wir im laufe der Jahre in Auftrag gegeben haben. Unterschiedliche KünstlerInnen, TänzerInnen, Kuratoren, Soziologen wurden gebeten etwas zu folgender Frage zu überlegen: "Welche Scores /Exercises haltet ihr für notwendig oder interessant für junge KünstlerInnen, welche sich heute mit Performance beschäftigen?"

Wolfgang Mayer

KTPP Scores / Exercises 2 [SS 2020]

Eine Ansammlung von Scores / Exercises welche wir im laufe der Jahre in Auftrag gaben. Eingeladen hatten wir KünstlerInnen, TänzerInnen, Kuratoren, Soziologen, etc mit der Bitte: "Welche Scores /Exercises denkt ihr sind relevant für junge KünstlerInnen, welche sich heute mit Performance beschäftigen?"



Cristina Gomez Barrio

hochschulöffentliches Aktzeichnen - Materialien zur Ergänzung und Vorbereitung zusammengestellt von Marco Faisst und Holger Bunk [SS 2020]

Aktzeichnen mit Modell - offen für alle Studiengänge


Wegen der Schliessung durch die Massnahen zur Sicherung vor Corona-Infektion findet das Aktzeichnen mit Modellen derzeit nicht statt. Zur Vorbereitung finden Sie hier Materialien zur Ergänzung und Vorbereitung zusammengestellt von Marco Faisst und Holger Bunk



Aktzeichnen mit weiblichen und männlichen Modellen gibt Gelegenheit, sich mit Proportion und perspektivischer Verkürzung auseinander zu setzen. Die Übung von Proportionen an der Figur ist ein Schwerpunkt des Aktzeichnens, die ermöglichen soll, Plastizität, Licht und Schatten an der Figur so ins Bild zu setzen, dass die Studierenden Figuren in ihre Bildentwürfe integrieren können. Oberflächen des Körpers in graphische Strukturen zu übertragen ist ein wichtiges Ziel der Übungen. Mit der Planung eigener Bilder als Ziel ist das Zeichnen im Aktsaal mit verschiedenen Materialien eine gute Grundlage für die Erfahrung mit der Bildfläche.


3 SWS
Künstl. Lehramt (GymPO) 12 ECTS (Beifach)
6 ECTS (Hauptfach) Künstl. Lehramt (BA)
3 ECTS
Bildende Kunst (Dipl.)
3 ECTS

Holger BunkMarco Faisst

Werkstattvertiefung Projektarbeit Metall [SS 2020]

Werkstattvertiefung Projektarbeit Metall [ SS 2020 ]

Bildhauerei-Metall

In der Werkstattvertiefung wird im Laufe eines Semesters ein künstlerisches Projekt mit dem Materialschwerpunkt Metall umgesetzt.  Die Zeit der Werkstatt Schließung soll genutzt werden um Projekte zu planen und Objekte zu entwerfen.In der Entwurfsphase  werden die Teilnehmer individuell per Telefon, Mail und Videochat betreut.

Tilmann Eberwein

Bewegtbild-Gestaltung [SS 2020]

Film ist heute ein grenzüberschreitendes und plattformübergreifendes Multiformat, das als eigentlich zeitbasiertes Medium zunehmend den Raum erobert und damit auch neue Formen filmischen Gestaltens und Erzählens ermöglicht.

Ziel des Seminars ist es, den Studierenden vertiefte audiovisuelle Kompetenzen in Theorie und Praxis zu vermitteln. Dazu gehören neben den filmsprachlichen und dramaturgischen Grundlagen der Filmgestaltung auch die technischen Aspekte der Filmproduktion. Anhand von Übungsaufgaben werden allgemeine Montageprinzipien und Fragen des Zusammenwirkens der gestalterischen Elemente Bild - Ton - Text erarbeitet. In gemeinsamen Projekten untersuchen wir wie Narration und Dramaturgie intermedial und nonlinear funktionieren können. Größere Projekte werden individuell betreut.

Vorraussetzung für eine Teilnahme am Seminar sind Vorerfahrungen in Filmgestaltung und Postproduktion.


Chris Schaal

Fachklasse für Bildhauerei, Klassenbesprechungen [SS2020]

Regelmäßige Einzel- und Gruppenbesprechungen der eigenen, aktuellen künstlerischen Arbeiten. Ausstellungs- und Atelierbesuche, Exkursionen, Konzipieren und Vorbereiten von Klassenausstellungen und anderen künstlerischen Projekten.

In diesem Semester können alle Student*innen der Klasse an verschiedenen Arbeitsprojekten teilnehmen, die als Extra Veranstaltungen im Portal angekündigt werden. Sie laufen über verschiedene Zeiträume und sind der Versuch während der Corona Quarantäne alleine und in Kontakt mit der Klasse individuelle und gemeinsame Arbeiten umzusetzen.

Das Arbeitsprojekt "Schließfach" hat bereits begonnen, das Projekt "Observation" beginnt heute.


Evangelia NtouniSusanne Windelen

Meinungen (Die Form-Inhalt-Relation III) [SS 2020]

»Meinungen entstehen aus Gedanken. Die kommen und gehen, sind wie Atmen. An etwas festhalten, das so flüchtig ist, offenbart ein großes Maß an Trägheit und Ignoranz. Man müsste, wenn man bei Verstand ist, wann immer man sich äußert, sagen: In dieser Sekunde glaube ich etwas, doch schon morgen könnte ich anderer Meinung sein. Ein Fass ohne Boden.« in: Sibylle Berg  – Vielen Dank für das Leben, Carl Hanser Verlag, München, 2012, Seite 340

Ist eine adäquate Form für das gefunden, was inhaltlich transportiert werden soll?

Vermittelt sich das, was man meint, im eigenen künstlerischen Werk ausgedrückt zu haben, überhaupt? Was kommt bei den Betrachter*innen wie an und/oder was nicht? Entdecken andere Betrachter*innen Bedeutungs- und Sinnebenen, die man selbst gar nicht bedacht hat?

Die Teilnehmer*innen der Veranstaltung sollen ausgehend vom jeweils präsentierten Werk möglichst ohne vorher zu wissen, was intendiert ist, ihre Eindrücke und Wahrnehmungen schildern und sich darüber austauschen, was sich vermittelt (30 Minuten). Danach hat der/die Urheber/in die Möglichkeit (10 Minuten), auf das Gesagte zu reagieren, Fragen zu beantworten und die ursprünglichen Absichten vorzustellen.

Pro Termin werden 3 solcher Austauschsituationen stattfinden. Je nachdem wie übereinstimmend oder disparat die Aussagen ausfallen, wird die Auseinandersetzung hoffentlich produktive Auswirkungen für weitere Arbeiten haben ...

mittwochs von 16-18:30 Uhr (Start mit Inputvortrag am 29. April 2020, danach weitere 5 Termine am 20. Mai, 27. Mai, 17. Juni, 24. Juni und 1. Juli 2020, Alternativ- oder Zusatztermin ggf. am 8. Juli 2020

Wir müssen schauen, wie das in dem neuen Format "ABK-Portal" funktioniert

Andreas Opiolka

"Prof. Mariella Mosler Fachklasse für Bildhauerei und Keramik / Raumbezogene Formprozesse"

Regelmäßige Teilnahme an den Klassentreffen; einmal im Semester Präsentation der eigenen künstlerischen Produktion oder eines Projektes innerhalb der Klasse; einmal Einzelpräsentation; einmal mündlicher oder performativer Kurzvortrag zum Semesterthema.
Mariella MoslerJulia Schmutz

„Anders machen oder lieber gar nicht machen“ [SS 2020]

Über Negation zur eigenen Position finden. Begründungszusammenhänge herstellen lernen für überflüssige Erzeugnisse und Kulturprodukte (Kunst, Design, Architektur). Voraussetzung für einen Schein: Beispiel in Bild oder Objekt und kurzer, nach Diskussion verschriftlichter Text mit Referenzen in Form und Inhalt.

Mariella MoslerJulia Schmutz

...ein Versuch Raum zu erproben [SS2020]

In unserer Akademie werden digitale künstlerische Herangehensweisen immer wichtiger und erweitern die Möglichkeiten Welt zu erleben und in der Kunst darzustellen.
Dieses Modul lenkt die Aufmerksamkeit auf den realen Raum und die Nutzung analoger Techniken. Ich möchte ein experimentelles, bildhauerisches Angebot machen, das zurück in die Werkstatt führt und zeigt, wie direkt der Zugriff auf Material und seine Verarbeitbarkeit sein kann. Wir gehen mit allen möglichen interessanten und verfügbaren plastischen Werkstoffen, Materialien und Objekten um. Das Modul ist eng an die Werkstätten gekoppelt, wir nutzen ihre technische Hilfe und Erfahrung. Deshalb sind auch vorherige technische Einführungen in Werkstätten wie z.B. Formbaukurse, Maschinenscheine in der Holzwerkstatt von Vorteil.
Wie in all meinen Raummodulen werden wir auch in diesem Sommersemester als Gruppe in einem konkreten Raum ca. 2 Wochen arbeiten können, ihn in seiner Architektur erleben um raumbezogene Arbeiten zu konzipieren, konstruieren, bauen oder plastisch zu entwickeln.
Je nach Verfügbarkeit kommen dafür der Glaskasten, der Graben, die Alte Aula aber vielleicht auch Außenräume oder z.B. die Tiefgarage in Frage.
Die Modultreffen finden nach Absprache im 14-tägigen Rhythmus mittwochs um 10.30 Uhr statt. Die ersten Wochen vor dem Arbeitsblock werden für die Ideenfindung, Ausstellungsbesuche und Arbeitsbesprechungen genutzt.
Mi 14-tägig, 10.30 Uhr
Raum nach Ansage
Dieses Modul kann nur klappen, wenn die ersten Treffen über eine Internetplattform stattfinden und der zweite, praktische Arbeitsteil folgt, wenn wir wieder in einem realen Raum miteinander arbeiten können.

Evangelia NtouniSusanne Windelen

Arbeitsprojekt 2 [SS2020] Arbeitstitel:"Schließfach"

Vor Jahren, lud ich Kunst Studierende aus Frankfurt zu einem Arbeitsprojekt mit meiner Klasse ein. Die Idee war, dass jede/r sich mit dem Unbekannten anderen aus Frankfurt oder Stuttgart auseinandersetzen sollte. Wir haben im Bahnhof in Frankfurt von der Bahn ein Schließfach bekommen, in dem nach einem Zeitplan jeder eine Ansammlung oder Auswahl persönlicher kleiner Gegenstände oder Materialien für jemand anderen hinterlassen konnte. Es war also zunächst ein anonymes und zugleich sehr persönliches Projekt, denn für jeden wurden Dinge hinterlegt, aus denen ein anderer eine Arbeit gemacht hat, oder die eine Arbeit angeregt haben. Sowas stelle ich mir jetzt als eine Zusammenarbeit über das Internet vor, mit einer digitalen Ablage für eine andere Person, die aus Fragmenten, Fotos, Klängen, fotografierten Dingen…angefüllt wird und das Arbeitsmaterial für eine andere Person wird.


Years ago I invited  students  of an art class in Frankfurt to a work project with my class. The idea was that everyone should communicate with the "unknown other" from Frankfurt or Stuttgart. We used the lockers at the train station in Frankfurt, in which everyone could leave a collection or selection of personal small items or materials for someone else. It was an anonymous and at the same time very personal project, because everyone would leave some things or materials in each locker and then someone else would experiment and work with them. I could also imagine this as a digital project, using a digital plattform, where everyone would leave materials (fragments, photos, sounds etc) for the others to find and work with.





Evangelia NtouniSusanne Windelen

Klassenbesprechung Klasse für Malerei und Aktzeichnen [SS 2020]

In der Klassenbesprechung (Prof. Holger Bunk) werden verschiedene Arbeiten einzelner Studierender der Klasse gemeinsam besprochen sowie die dahinterliegenden Ideen und angestrebte Kommunikationsformen. Künstlerische Vorbilder sind von Interesse und werden ebenfalls besprochen. Dienstags 11:30 - 12:30h

Holger BunkLarissa Sophie Heim

Grundklasse für allgemeine künstlerische Ausbildung

Durch Diskussion, Arbeitsbesprechungen und Atelierarbeit sollen die Studierenden befähigt werden,  sich tiefgründig mit aktuellen Fragen der Kunst und Gestaltung zu beschäftigen. 

Die Basis der Auseinandersetzung, die gemeinsam mit den Lehrenden Prof. Andreas Opiolka und AM Cindy Cordt erfolg, ist eine freie, eigenverantwortliche Arbeit. Zudem werden regelmäßige Einzelkonsultationen angeboten.

Cindy CordtAndreas Opiolka

How to Connect ... @aka_screen/Infoscreen


How to Connect… in this Semester?  instagram als Öffentlichkeit in der aktuellen Situation. Studierende der Freien Kunst, der Architektur und des Designs verhandeln gemeinsam Fragen, die sich in Zeiten von räumlicher und gesellschaftlicher Restriktionen ergeben. 

Entwickelt werden 10 Sekunden-Videoclips auf instagram unter #aka_screen. Eine Auswahl davon wird wöchentlich unter news auf der abk Website gezeigt!


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Antonia LowElisabeth MolinMichael NijsRicarda RogganSusanne Windelen

Performance [SS 2020]

Das Modul betrachtet inszenatorische Strategien der Performance-Art.  Der Schwerpunkt liegt neben der vertiefenden Diskussion über aktuelle Beispiele der Performance-Art auf der individuellen Betreuung einer eigenen Performance, welche konzeptuell entwickelt, unter dramaturgischen Gesichtspunkten strukturiert und inszenatorisch umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus werden praktische Übungseinheiten angeregt, über deren Reflektion soll ein Verständnis der Präsenz des Körpers im Raum sowie dem Aufbau und der Struktur performativer künstlerischer Akte vermittelt werden. 

Der detaillierte Ablauf des Moduls wird während des ersten Treffens besprochen und und wir sich hoffentlich im Lauf des Semesters aus dem virtuellen und den realen Raum verlegen


Cindy Cordt

„Philosophieren heißt sterben Lernen“ (Michel de Montaigne) - In wieweit gilt das auch für Kunst machen - oder eben nicht? VOLUME 2/4 [SS 2020]

In dem Seminar untersuchen wir auf welche Art und Weise in den Künsten der Tod auftaucht. 

Wir analysieren unter welchen Bedingungen oder warum in gewissen Zeiten/Epochen in auffällig vielen Kunstwerken der Tod thematisiert wird. 

Darüber hinaus erörtern wir inwieweit Kunst machen als eine Praxis ausgelegt werden kann, die den Tod versucht zu umgehen oder anders gesagt sich ihm stellt.

Wir behandeln künstlerische Strategien, die auf den Fakt physische Endlichkeit antworten. Die Texte, die wir lesen sind sowohl poetischer als auch wissenschaftlicher Natur und stammen von Autor*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen (Kunst-, Kultur und Medienwissenschaft, Philosophie, Bildende Kunst, Literatur, Darstellende Kunst u. a.) Die Frage, die wir all den unterschiedlichen Formen von künstlerischen Werken stellen, lautet: In welchem Kostüm (damit ist auch Form oder Material gemeint) zeigt sich der anstehende Tod? Ob nah oder fern — ob akzeptiert oder nicht — ob gewünscht, gefürchtet, erlebt oder hinter sich gelassen — ob real, ob irreal.Eine Lese-/Filmliste wird zur Verfügung gestellt werden. Jeder Teilnehmer übernimmt die Verantwortlichkeit einen Beitrag vorzubereiten. 

Die Bereitschaft, dass die Teilnehmer*innen im Seminarzusammenhang eigenständig an ihrem künstlerischen Beitrag  arbeitet, der im Rahmen des 34. Stuttgarter Filmwinter-Festival for Expanded Media (voraussichtlich 14.-17.1.2021) gezeigt wird ist vorausgesetzt.    

Eigentlich war das Seminar als Blockseminar gedacht in dem Zeitraum 25. - 29. Mai 2020 in Bodman.


Das Seminar fällt nicht aus - auch wenn wir eventuell nicht nach Bodman können.

Meet live in the Internet

Wir werden schon Wege finden, das Seminar stattfinden zu lassen.

Anmeldung per Mail an Dozentin: annagohmert@googlemail.com 




Der Fokus liegt darauf filmische (oder andere künstlerische) Arbeiten zu produzieren, die als Programm im Rahmen des 34. Stuttgarter Filmwinter-Festival for Expanded Media (voraussichtlich 14.-17.1.2021) gezeigt werden, als auch Textarbeit zu betreiben in Bezugnahme von künstlerischen Arbeiten.

 

Die Teilnahme des Seminars Teil 1 (WS19/20) gilt nicht als Bedingung für die Teilnahme des Seminars Teil 2.

die filmischen Arbeiten gezeigt werden

 


Anna Gohmert

Wien um 1900

Auch wenn die vorletzte Jahrhundertwende in vielen Ländern eine herausragende Stellung in der Kunstgeschichte einnimmt, so war die Situation in Wien doch besonders. Hier befand sich ein einzigartiger Schmelztiegel, nicht nur aus den verschiedenen Nationalitäten des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn. Die Künstlerschaft war ebenfalls inhomogen. Da gab es einander diametrale gegenüberstehende Persönlichkeiten wie Gustav Klimt und Adolf Loos, aber auch mehrfach begabte und tätige wie der Architekt Josef Hoffmann, der auch als Designer reüssierte und mit Kolo Moser die Wiener Werkstätten gründete. Die bildende Kunst war dabei immer auch Teil von verschiedenen neuen Bewegungen in den Bereichen Theater, Musik, Literatur, aber auch auf dem Gebiet der Psychoanalyse und nicht zuletzt den volksbildnerischen Bemühungen. In der Kunst bestand der Anspruch das gesamte Leben des Menschen zu durchdringen, nur der Weg dorthin war unterschiedlich.Wir wollen im Seminar anhand von verschiedenen Persönlichkeiten und Institutionen nicht nur die bekannte Seite der Wiener Jahrhundertwende betrachten, sondern in Vergleich und Gegenüberstellung auch unbekanntere Künstler und deren Kunst entdecken.

Cäcilia Henrichs

Loop und Leerstelle – Die Kunst-und Kulturgeschichte seit der Moderne zwischen Repetition und Unbestimmtheit

Das Phänomen der Leerstelle machen sich insbesondere seit der Klassischen Moderne immer wieder auch bildende KünstlerInnen zu eigen: ob in den schematischen Ansichten William Turners, der malerischen „Nullstunde“ in Malewitsch‘ schwarzem Quadrat oder den John Cage inspirierenden „white paintings“ Robert Rauschenbergs.

Demgegenüber  steht unser zyklisches Zeitempfinden der Tages-und Jahreszeiten, die seriellen Fertigung von Gütern seit der Industriellen Revolution oder die Bilderserien, wiederkehrenden Sujets und Raumabfolgen bei Monet, On Kawara und Gregor Schneider: Wiederholungen prägen ebenso unsere Wahrnehmung und unser Weltverständnis. 

In diesem Seminar wird es insbesondere darum gehen: Eine Kunst-und Kulturgeschichte zwischen Repetition und Unbestimmtheit. 

Frederike Schmaeschke

Profane Ikonographie/Ikonographie II im Sommersemester

Die Ikonographie ist ein wichtiger Teil in der Kunstgeschichte, ermöglicht sie doch erst das Verstehen von Bildinhalten. Anhand von Beispielen aus der italienischen Renaissance soll in diese Methode eingeführt werden. Die Vorlesungseinheit besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil findet immer im Wintersemester statt undwidmet sich der christlichen Ikonographie. Im Sommersemester liegt der Fokus auf der profanen Ikonographie (vor allem auf der Ikonographie der antiken Mythologie). Aufgrund des Umfanges der Themen in der Kunst und der Komplexität des Feldes der Ikonographie werden die Fallbeispiele im Sommersemester, die im Seminar als Übungsgrundlage dienen werden, mythologische Themen darstellen. Auf diese Weise sollen Möglichkeiten und Perspektiven der ikonographischen Praxis anhand eines fest umrissenen und übersichtlichen Themenkonvolutes leichter offenbart werden können. Die Herangehensweise an die Renaissance-Bilder soll systematisch mit denInstrumenten der Ikonographie erfolgen. Dabei soll die Identifizierung von Bildinhalten, der Umgang mit den verschiedenen Textgrundlagen sowie die Handhabung ikonographischer Nachschlagewerke erlernt werden. Um die Kunstwerke mit einer angemessenen Fachsprache beschreiben zu können, soll im Rahmen des Seminars auf die notwendigen Fachbegriffe ikonographischer Analyse und deren Bedeutung eingegangen werden.Literatur: N. Büttner: Einführung in die frühneuzeitliche Ikonographie, Darmstadt 2014; F.Büttner und A. Gottdang: Einführung in die Ikonographie: Wege zur Deutung von Bildinhalten, München 2009; H. Krauss, E. Uthemann: Was Bilder erzählen: Die klassischen Geschichten aus Antike und Christentum in der abendländischen Malerei, München 1998; C.-P. Warncke: Symbol Emblem, Allegorie: Die zweite Sprache der Bilder, Köln 2005. Weiterführende Literatur wird im Verlauf der Vorlesung bekanntgegeben

Gitta BertramPaula Simion

Was ist ein Objekt? [SS 2020]

Mit „Nach der Endlichkeit“ von Quentin Meillassoux betrat eine neue Denkrichtung die Bühne der zeitgenössischen Philosophie: der spekulative Realismus. Parallel dazu entwickelten Bruno Latour und seine Mitstreiter die Idee der Agency von Dingen (z. B. „Parlament der Dinge, „Making Things Public“ Ausstellung im ZKM 2005). Mit diesen Entwicklungen löst sich die moderne Orientierung, die philosophisch auf Kant zurückzuführen ist, an der Beteiligung der Subjekte an der Konstitution ihrer Realität, auf. Im Seminar untersuchen wir anhand der relevanten Primärtexte und Ausstellungskataloge diese Frage.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Probe als künstlerische Praxis [SS 2020]

“The studio was completely open, and Morris made small sculptures in a corner, like the Box with the Sound of Its Own Making. Simone rehearsed us in See Saw at one end. I rehearsed my first solo, Three Satie Spoons.” Diese Szenenbeschreibung Yvonne Rainers aus den 1960er Jahren kann als Beispiel für den Beginn eines Prozesses dienen, der bis heute künstlerische relevant ist: Laut zeitgenössischer Autoren wie Sabeth Buchmann eröffnet sich damit ein Raum, in dem die Unterscheidung zwischen Probe und Zur-SchauStellung aufgehoben wird. Neben der Verbindung zur Geschichte der Performance Art stellt sich hier auch die Frage nach der durch alle gesellschaftlichen Praktiken sich ziehenden Dominanz des Erprobens, lebenslangen Lernens, des Selbstentwurfs, der Flexibilität. Wir untersuchen im Kontext dieser kunstgeschichtlichen Entwicklung diese Verbindung zu allgemeinen politischen, ökonomischen und sozialen Phänomenen der gegenwärtigen Welt.

Felix EnsslinChristoph Sökler

Prüfungsvorbereitung für Kunstpädagogen


Dieses Kolloquium wendet sich speziell an fortgeschrittene Studierende der Kunstpädagogik. Es soll auf die mündliche Prüfung in Kunstgeschichte im September 2020 vorbereiten. Durch Kurzreferate und gemeinsame Werkanalysen soll ein Überblick über die Geschichte der europäischen Kunst vertieft werden. 


Gitta BertramNils Büttner

Rubens in Stuttgart

Ende des Jahres 2021 soll in der Staatsgalerie Stuttgart in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste eine große Landesausstellung zum Frühwerk des Malers Peter Paul Rubens stattfinden. Das Seminar richtet sich an alle, die an fortgeschrittene Studierende aller Fachrichtungen, die aktiv an der Vorbereitung mitwirken wollen.

Literatur: Wird im Verlauf der Veranstaltung bekanntgegeben.

 


Nils Büttner

Vorlesung und Übung: Vermittlung und Performativität [SS 2020]

Die Trennung zwischen künstlerischer Arbeit und Vermittlung ist in den letzten Jahrzehnten oft unscharf geworden. Die Entwicklung geht in beide Richtungen: Einerseits nehmen künstlerische Arbeiten den Aspekt der Vermittlung integral in sich selbst auf, andererseits werden Praktiken der Vermittlung selbst unter dem Aspekt ihrer formalen Bedingungen entwickelt. Dabei spielt eine Rolle, dass der Begriff der Performativität und der Performance selbst einerseits einen immer größeren Raum in kuratorischen und künstlerischen Diskursen einnehmen und andererseits dass die beiden Begriffe über die Ränder der Kunstwelt hinaus eine allgemeine gesellschaftliche Relevanz bekommen haben. In der Vorlesungsreihe diskutieren wir anhand einiger künstlerischer und kuratorischer Beispiele diese Entwicklung. 

Felix EnsslinChristoph Sökler

Frauen in der Kunst [SS 2020]

In diesem Seminar gehen wir den Frauen in der Kunst nach und schauen, was für Rollen sie im künstlerischen Betrieb einnehmen konnten und können.

Wer waren diese Künstlerinnen, Mäzenatinnen, Galeristinnen, Druckerinnen und Förderer der Kunst? Welche soziale Stellung hatten sie in ihrer Zeit, wie waren sie als Künstlerinnen angesehen, was für einen Einfluss hatten sie? Waren sie so unsichtbar, wie es heutzutage, trotz gegenwärtig verstärkter Forschung, den Anschein hat? Und wie sieht es heute aus?

 

 


Gitta BertramChristiane Kritzer

How to Connect ... @aka_screen/Infoscreen [SS 2020]


How to Connect…
 in this Semester?  instagram als Öffentlichkeit in der aktuellen Situation. Studierende der Freien Kunst, der Architektur und des Designs verhandeln gemeinsam Fragen, die sich in Zeiten von räumlicher und gesellschaftlicher Restriktionen ergeben. 

Entwickelt werden 10 Sekunden-Videoclips auf instagram unter #aka_screen. Eine Auswahl davon wird wöchentlich unter news auf der abk Website gezeigt!


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Antonia Low

ancient britons nachtrag

der Modulkurs läuft über drei Semester.Dh die daten dürtfen bis Ende 2021 nicht gelöscht werden.

Es geht um 12 teilnehmer.


viele grüsse


alexander roob


Alexander Roob

Spielwiese

Offener Kursraum zum Ausprobieren
Einschreibeschlüssel: spielwiese (automatisch als Lehrende eingeschrieben=

Andreas BauerAnne BergnerGitta BertramPhila Helen BüddingNils BüttnerUlrich ClussOliver KärtkemeyerAntonia LowHedwig NeuschJan Christoph Reinicke

How to: ABK Portal

Das ABK PORTAL ist die E-Learning Plattform der ABK Stuttgart auf Basis der Open-Source Software Moodle.

Es ermöglicht es die Lehre digital zu unterstützen und bietet verschiedene Formen der Information, der Zusammenarbeit und des Austausches an.

Auf dem ABK PORTAL können Materialien wie Texte, Bilder, PDFs, Präsentationen, Wikis und Videos geteilt und gemeinsam erstellt werden. Kurse und Klassen können in digitalen Kursräumen zudem Aufgaben und Lektionen online bearbeiten, Dateien einreichen, kommunizieren, Feedback geben oder Termine abstimmen.

Die Kursräume können entweder passwortgeschützt den Zugang nur für registrierte und eingeschriebene NutzerInnen der ABK ermöglichen oder aber auch offenen Zugang für Gäste bieten.


Anne BergnerGitta Bertram

SoKannDasAussehen - Beispielkurs

Beispielkurs um die Funktionen und den Aufbau eines Moodle Portal Kursraums kennenzulernen.

Anne BergnerDavid GebkaPortal LehreTestRoland Lenz

Werkstatt für Fotografie im Fachbereich Kommunikationsdesign

Fotostudio
Ein Arbeitsplatz, 2 Studierende sind unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften
(Schutzmaske, Abstand) zugelassen
Bitte einen transportablen Speicher für die Bilddaten mitbringen.

Druckraum
Druckmöglichkeiten bestehen wie gewohnt: Datenübermittlung elektronisch,
Übergabe der Ausdrucke unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften

Arbeitszeiten
Montag bis Freitag, 9-16 Uhr
Terminvergabe telefonisch oder per Email

Geräteverleih
Für Studierende des Kommunikationsdesigns stehen 2 Kameragrundausrüstungen
zur Verfügung, genauere Informationen und Termine per Telefon erfragen

Fotolabor
Nutzung zur Zeit nicht möglich

Martin Lutz

Skulpturales Glas [SS 2020]

Einführung in Techniken und Möglichkeiten

KilnCasting/Pate-de-Verre/Glasguss meint in Form geschmolzenes Glas und bezeichnet Techniken dreidimensionalen Arbeitens mit Glas. Ein Überblick zeigt die historischen Grundlagen der Glasverschmelzung sowie die Entwicklung und Anwendung in zeitgenössischer Kunst und Design. Präsentiert werden verschiedene Techniken und ihre Anwendungsmöglichkeiten als Potential zur Entwicklung eigener Projekte.

Konzeptfindung und Formentwicklung kann weitestgehend außerhalb der Werkstatt stattfinden. Ideen und Projekte werden individuell per Mail, Telefon oder Videochat besprochen.

Rückmeldungen und Anfragen bitte direkt an Simone.Fezer@extern.abk-stuttgart

Simone FezerClaudia Heinzler

Allgemeine Unterstützung Maltechnik [SS 2020]

Fragen gerne an 

Enno.lehmann@abk-stuttgart.de


Enno Lehmann

Cyanotypie Workshop [SS 2020]

Die Cyanotypie, auch Eisenblaudruck genannt, gehört zu den fotografischen Edeldruckverfahren. Das besondere Kennzeichen der Cyanotypie ist ihre tiefe, dunkel-blaue Farbe. Das Verfahren ist zur Abwechslung einfach und ungiftig und kann problemlos zu Hause angewandt werden. Die Materialien werden mit der speziell hergestellten Lösung beschichtet. Dazu eignen sich Papiere oder Stoffe. Diese sind nach der Beschichtung lichtempfindlich und werden über Nacht getrocknet. Nun kann man die Papiere an der Sonne belichten, anschliessend werden die Papiere unter fliessendem Wasser entwickelt und fixiert. Bis zu 10 Studierende aus dem FB Kunst können teilnehmen.


Nadine Bracht

Medienwerkstatt Kunst - shorts [SS 2020]

In diesem Bereich stellt die Medienwerkstatt Kunst in Form von kurzen Einführungen Programme diverser Arbeitsbereiche vor, die Studierenden das Arbeiten an eigenen Projekten von zu Hause aus erleichtern sollen. Für eine weiterführende, individuelle Betreuung sind sämtliche Lehrende der Medienwerkstatt Kunst auf digitalem Wege zu erreichen, alle Kontaktdaten stehen auf unserer Subdomain: medienwerkstatt.abk-stuttgart.deEntsprechend des Schwerpunktes der in der Medienwerkstatt Kunst eingesetzten Software, sind die vorgestellten Programme entweder kostenfreie open-source Produkte oder verzichten zumindest auf ein Mietlizenzmodell und sind durch eine einmalige Zahlung dauerhaft zu erwerben. 

Für eine umfangreiche Liste an alternativer Software: www.adobealternativen.abk-stuttgart.de

Eric HenzlerJustyna KökeThorsten NerlingMario RöhrleOliver Wetterauer

ABK Aktuelles

Informationen und Austausch für Lehrende, Mitarbeitende und Studierende der ABK

Barbara BaderAndreas BauerAnne BergnerAndrea FunckGaby HerrmannAndreas OpiolkaKristina PauliTobias WallisserLorraine Zirn