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Text der Kursbeschreibung

Daniel Martin Feige

Der Film ist historisch aus der Fotografie hervorgegangen und hat sich neben ihr als eine der maßgeblichen Kunstformen des 20. Jahrhunderts profiliert. Seit seiner Entstehung begleiten ihn Fragen zu seinen medialen Eigenarten wie ästhetischen Ausdruckspotentialen im Spektrum der Künste. Heute stellen sich vor allem Fragen nach der Veränderung seines medialen Eigensinn angesichts seiner zunehmenden Lösung von der Fotografie zugunsten digitaler Technologien. Darüber hinaus begleiten den Film seit seiner Genese Fragen nach den politischen, wie ethischen Grammatiken paradigmatischer seiner Gegenstände. Wir werden im Seminar zentrale Texte vor allem der jüngeren Philosophie des Films diskutieren; neben Beiträgen zur Ontologie des Films und Vorschlägen zur Bestimmung seiner Politizität werden wir vor allem neophänomenologischen Positionen, feministische Positionen und jüngste Diskussionen um die Frage, ob der Film selbst das Potential hat, eine eigenständige Form philosophischen Denkens zu verwirklichen, diskutieren. Intermittierend werden die Sitzungen von gemeinsamen Filmsichtungen im Kino der Kunstakademie ergänzt.

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