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Text der Kursbeschreibung

Daniel Martin Feige

Die Handlungstheorie fragt danach, was eine Handlung zu einer Handlung macht, was es heißt, eine Handlung als eine solche zu verstehen und wie Handlungen in ein Verständnis der Welt passen, dass ihre Grundstrukturen so begreift, dass sie wesentlich durch naturwissenschaftliche Beschreibungen zutreffend repräsentierbar sind. Als eigenständige Teildisziplin der praktischen Philosophie ist die Handlungstheorie durch Anscombes Buch „Intention“ aus dem Jahr 1957 begründet worden. Sie entwickelt hier die These, dass Handlungen Ausdruck unserer Rationalität sind, sie eine bestimmte logisch-zeitliche Form haben und dass sie mit einem praktischen Schluss identisch sind. Im Seminar werden wir das Buch in der 2010 bei Suhrkamp erschienenen Übersetzung lesen. Da der Text trotz seiner Kürze vom Schwierigkeitsgrad gehoben ist wird die Bereitschaft zu gründlicher Vorbereitung der Seminarsitzungen vorausgesetzt.

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