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Text der Kursbeschreibung

Prof. Dr. Daniel Martin Feige, Prof. Dr. Christian Grüny, Prof. Dr. Michael Lüthy

Kolloquium Gegenwartsästhetik    

Das Kolloquium ist eine Verbindung aus Doktorand:innenkolloquium und Forschungskolloquium. Neben Präsentationen aus dem Kreis der Teilnehmer:innen werden Positionen der gegenwärtigen ästhetischen Diskussion in Kunstgeschichte und philosophischer Ästhetik diskutiert. Das Kolloquium richtet sich an Philosoph:innen, Künstler:innen, Designer:innen, Musiker:innen und an alle, die sich für aktuelle Debatten der Ästhetik interessieren. Es wird in Kooperation der ABK Stuttgart und der HMDK Stuttgart von den Lehrstühlen Prof. Dr. Daniel Martin Feige (Prof. Philosophie und Ästhetik / ABK), Prof. Dr. Christian Grüny (Prof. Ästhetik und Theorien der Gegenwart) und Prof. Dr. Michael Lüthy (Prof. Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart / ABK Stuttgart) ausgerichtet.

Zeit: Freitags 10-12 (alle 2 Wochen)
Ort/Raum: Digital
Teilnehmerzahl: 15-20
Anmeldung zur Teilnahme: Anmeldung per E-Mail (daniel.feige@abk-stuttgart.de, christian.grueny@hmdk-stuttgart.de, michael.luethy@abk-stuttgart.de).

Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

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Max Neustadt, David Gebka

Er ist die unmittelbare Schnittstelle von Hand und Objekt. Er ist dazu gedacht und gemacht einen Gegenstand nicht nur zu greifen, sondern auch zu begreifen. Er kommuniziert direkt mit uns und beeinflusst dabei maßgeblich unsere Wahrnehmung. Er ist ein wesentliches Gestaltungsmerkmal und eine immer wiederkehrende Aufgabenstellung für Produktdesigner*innen.

Für seine Ausformung finden sich unzählige Beispiele und Möglichkeiten: Mal stellt er sich im Henkel einer Teekanne als große formale Geste in den Vordergrund. Mal integriert er sich subtil in die Form oder versteckt sich ganz und verleiht erst durch seine scheinbare Abwesenheit einem Objekt Charakter. Manchmal ist er ein wesentlicher Teil des Gesamten wie beispielsweise bei der Hantel. Oder er ergibt sich unbeabsichtigt aus einem anderen Element. Denken wir etwa an die Armlehnen eines Stuhls, die wie dazu gemacht sind ihn hochzuheben. Oft stellen sich an Ihn hohe Anforderungen: Im Radsport oder bei Werkzeugen, wo ergonomischen Kriterien große Wichtigkeit zukommt. Oder Im medizinischen Bereich, wo Hygiene essenziell ist. Mal sind solche Aspekte aber auch zweitrangig, und er übernimmt eine wichtige dekorative Funktion. Bei all seiner Bedeutung wird er im Gestaltungsprozess oft erst am Ende bedacht.

In der Übung im kommenden Semester wollen wir diese Dynamik umdrehen. Wir beschäftigen uns mit den von uns täglich 1000-fach und oft unbewusst ausgeführten Aktivitäten des Greifens, Hebens, Haltens, Tragens, Drückens und Drehens. Wir starten vom Griff und arbeiten wir uns über Form und Ergonomiestudien zum fertigen Objekt vor.

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Helge Aszmoneit

Im Design wie in allen anderen Bereichen ist der/die Einzelne mit einer unfassbaren Informationsflut konfrontiert. Die Versuchung, sich im Surfen zu verlieren, ist allgegenwärtig und real (nicht nur virtuell). Die Recherche wird im Projekt gezielt begleitet: ausgehend von einer konkreten Fragestellung sollen die Möglichkeiten der Recherche und der Bedarf an Informationen auf das Projekt fokussiert ermittelt und genutzt werden.

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Aylin Langreuther, Max Neustadt

Im Wintersemester wird es bei dem Projekt „Die Verwandlung“ darum gehen, die eigene Perspektive zu wechseln. Als Designer*innen werdet ihr normalerweise dazu angehalten, ein Produkt zu entwerfen, das in seiner Benutzbarkeit und seiner formalen Gestaltung in der Lage ist, dem/der Konsument*in bestmöglich zu entsprechen. In diesem Projekt jedoch geht es darum, den Blickwinkel zu ändern und einem Gedankenspiel konkrete Form zu verleihen. 

Ausgangspunkt ist ein Gegenstand eurer Wahl, der eine Verwandlung, eine Metamorphose vollzieht. Er ist nicht mehr bloßes Werkzeug oder erfüllt einen Zweck, sondern verweigert seine ursprüngliche Funktion, will sich befreien, anders wahrgenommen werden. Er strebt nach Höherem, hat einen eigenen Willen, Gefühle. Das Objekt wird zum Subjekt und offenbart dem Betrachter seine Wünsche, Hoffnungen, Ziele, seine Eigenständigkeit, indem es seine Funktion vielleicht verweigert, vielleicht nur verändert, wächst oder ...?

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Christophe De La Fontaine, Max Neustadt

In diesem Semester beschäftigen wir uns mit dem Umgang von Flüssigkeiten, genauer gesagt mit ihrer Aufbewahrung, ihrem Transport aber vor allem mit ihrer Verwendung und Handhabung. Auf den ersten Blick in der Küche oder im Badezimmer aufzufinden, nehmen wir flüssige Substanzen in unserem täglichen Leben kaum bewusst wahr, obwohl sie allgegenwärtig sind. Sie können in Form einfacher Verpackungen, komplexer Behälter oder eigenständiger Gebrauchsgegenstände auftreten.

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Klaus Fürmaier, Max Neustadt

Ziel des Seminars ist der sichere Umgang mit der räumlichen Freihandzeichnung. Gegenstand des Unterrichts sind Aufgaben zur Linearperspektive, Tonwertbildung mit Schraffur, Strichsicherheit und Darstellung von Freiformen. Die zunächst systematisch gelernten Fertigkeiten werden schließlich in Produktzeichnungen vertieft.

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Uwe Fischer, David Gebka

Nichts ist statisch – alles ist in Bewegung. Eben noch da und dann schon wieder weg. Ohne Spuren nur die Bilder der Erinnerung, wie der Nachhall in den Ohren nach dem Konzert.

Zum Wintersemester bis Ende Dezember werden wir in sechs unterschiedlichen Kurzprojekten mit eleganter Improvisation und schneller Entscheidungsfindung sechs Themen bespielen.

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Birgitta Homburger, Max Neustadt

Marken sind wie Reviere. Sie sind mehr als Produkt. Wir analysieren wie sich aus einer Idee ein intelligentes und kreatives Konzept entwickelt und sich daraus eine starke Marke etabliert


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Rafael Kroetz, Max Neustadt

Kurstermine:
9.+10.Nov. 2023
11.+12.Jan. 2024
jeweils ab 10:00 Uhr im Studio Dante bzw. Fotostudio FG ID

Kursinhalte sind grundlegende Funktionen der Kameratechnik, das Zusammenwirken von Blende und Belichtungszeit sowie die RAW-Bildentwicklung und Grundlagen der Bildbearbeitung in Adobe Photoshop. Diese werden experimentell an Objekten z.B. aus eigenen Studienarbeiten der Kursteilnehmer vermittelt.

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Maxwell Ashford, David Gebka

The environmental damage of producing new objects is the most significant challenge facing designers and producers today. From manufacture, to use, to end-of-life negative detrimental implications are emitted, contributing to the rapid deterioration of our planet. Every designer today should have a deep understanding of the consequences of their work and be able to address the creation of objects in a contemporary and exciting way.

In this introduction to Design for Sustainability you will work in pairs to analyse an existing producer case study and through research informed design, apply principles of sustainable innovation to propose more contemporary, and hopefully engaging alternatives.

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Christophe De La Fontaine, Max Neustadt

Auch in diesem Semester bietet sich die Möglichkeit an dem Wettbewerb des renommierten Kofferherstellers teilzunehmen. Allerdings nicht in Form eines klassischen Hauptprojektes, sondern als ein betreutes Projekt bei dem sich Interessierte aus höheren Semestern bei Prof. Christophe de la Fontaine, zu Beginn der Vorlesungszeit mit einem eigenständigen Konzept bewerben können.
Das weitgefasste Thema der Mobilität ist genauso Bestandteil der diesjährigen Ausschreibung wie die verschiedenen Phasen des Coachings mit remontierten Designern, als auch das sehr großzügig dotierte Preisgeld.

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Stefan Hähnlein, Max Neustadt

Im Seminar “Sonderprobleme 3D Rendering” lernen Sie, wie Sie für Ihre Projekte aus ihren CAD-Daten realistische und beeindruckende Präsentationen in Form von 3D-Visualisierungen und 3D-Animationen mit 3ds max und V-Ray erstellen.
Dabei bekommen Sie einen Einblick in technische Funktionsweisen und Algorithmen von computergenerierten Bildern und lernen Gestaltungsmöglichkeiten in den Bereichen Kamera, Lichtsetzung, Materialien, Texturen,  Geometrie und Postproduktion kennen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) zur Präsentation ihrer Entwürfe nutzen können.

 Am Ende des Seminars sind Sie mit allen wichtigen Grundlagen vertraut und in der Lage, Ihre Projekte eigenständig zu visualisieren.

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Aylin Langreuther, Marcus Wichmann, Max Neustadt

Der Papierkorb gehört zweifellos zu den am wenigsten beachteten Gegenständen in unserem Alltag. Obwohl er sich millionenfach in privaten und beruflichen Arbeitszimmern sowie in öffentlichen Räumen befindet und sogar auf den Benutzeroberflächen unserer Computer einen festen Platz hat. Obwohl er eine Vielzahl von persönlichen Gegenständen sammelt, wie angefangene Briefe, zerknüllte Notizzettel, benutzte Taschentücher, zerknittertes Geschenkpapier, alte Zeitschriften, geschredderte Rechnungen und unvollendete Skizzen. 

In dem interdisziplinären Projekt "Trash" setzen sich Studierende des Kommunikations- und Industriedesigns mit der Frage auseinander, ob der Papierkorb und das Wegwerfen an sich auch anders gedacht und gestaltet werden können. Hierfür sollen sie durch gründliche Recherche eine Konzeptidee entwickeln und diese anschließend in einen funktionsfähigen Prototyp umsetzen, indem sie einen geeigneten Werkstoff wählen. Dabei ist besonders zu beachten, dass der neue Ansatz sich sowohl in der formalen Gestaltung als auch in der individuellen Handhabung widerspiegeln sollte.