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Text der Kursbeschreibung

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminar: Wittgensteins Philosophische Untersuchungen

Bei Wittgensteins Philosophische Untersuchungen handelt es sich um eines der wichtigsten Werke der Sprachphilosophie des 20. Jahrhunderts, das herkömmliche logische (Frege), instrumentalistische (Locke), aber auch spätere interpretationistische (Davidson) Auffassungen der Sprache zugunsten einer Verteidigung der Pluralität sprachlichen Verhaltens wie seine Einbettung in eine Lebensform verteidigt. Wir werden Wittgensteins Buch in Auszügen gemeinsam diskutieren und in Form von Vorträgen erarbeiten.

Art der Prüfung: Vortrag
Zeit: Donnerstag 11.15-12.45
Ort/Raum: n.n.
Teilnehmerzahl: 15
Anmeldung zur Teilnahme: Einschreibung im Portal oder E-mail an den Seminarleiter

Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

Text der Kursbeschreibung

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminar: Philosophie des Films

Der Film ist eines der maßgeblichen künstlerischen und ästhetischen Medien der Gegenwart und seit seiner Entstehung von vielfältigen theoretischen Diskursen und Kontroversen begleitet worden, die Fragen nach seiner Seinsweise, seinem Begriff, seiner spezifischen Leistungen und seiner politischen und sozialen Valenz stellen. Das Seminar stellt eine Einführung in die Philosophie des Films im Rahmen einer gemeinsamen Lektüre und Diskussion eines Buchs von Robert Sinnerbrink dar. Von besonderem Interesse wird sein, die Paradigmen der Philosophie des Films in ihrer Genese nachzuvollziehen und ihre jüngsten Entwicklungen kritisch zu würdigen.

Modul Ästhetik, 6 ECTS (bzw. nach Anforderung der jeweiligen Studiengänge)
Art der Prüfung: Hausarbeit
Zeit: Mittwoch 11.15-12.45
Ort/Raum: n.n.
Teilnehmerzahl: 15
Anmeldung zur Teilnahme: Einschreibung im Portal oder E-mail an den Seminarleiter
Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge
   

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Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminar: Conceptual Engineering

Die Philosophie lässt sich als Wissenschaft bestimmen, der es um eine Klärung solcher Begriffe geht, ohne die wir uns nicht (oder nicht gut) als denkende und handelnde Wesen verstehen können. Seit der Antike beschäftigt sie sich deshalb immer auch mit der Frage, was Begriffe sind. Seit einigen Jahren wird unter dem Schlagwort des „Conceptual Engineering“ dem Anspruch nach ein neues Verständnis dessen entwickelt, was es heißt, Begriffe zu klären: Anstatt bestehende Verwendungsweisen abzubilden schlagen diese Positionen vor, Begriffe im Lichte der Frage, welchen Zwecken sie dienen und welchen theoretischen Anforderungen sie dabei genügen sollen, zu definieren. Wir werden die Beiträge eines einschlägigen Sammelbandes zum Thema lesen und die Frage diskutieren, wie es tatsächlich um Neuheit und Legitimität dieser Positionen steht.

Modul Kulturphilosophie, 6 ECTS (bzw. nach Anforderung der jeweiligen Studiengänge)
Art der Prüfung: Hausarbeit
Zeit: Donnerstag 09.30-11.00
Ort/Raum: n.n.
Teilnehmerzahl: 15
Anmeldung zur Teilnahme: Einschreibung im Portal oder E-mail an den Seminarleiter
Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

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Prof. Dr. Daniel Martin Feige

Seminar: Ästhetik des Comics

Die philosophische Ästhetik hat sich in den letzten Jahren zunehmend Gegenstandsbereichen angenommen, die ehedem als randständig oder sogar einer philosophischen Betrachtung als unwürdig angesehen wurden. Dazu zählt auch der Comic als einem ästhetischen Medium, das in komplexer Weise zwischen Schriftlichkeit und Bildlichkeit angesiedelt ist. Wir werden im Seminar die Beiträge des 2012 veröffentlichten Sammelbandes „The Art of Comic“ gemeinsam diskutieren.

Modul Ästhetik, 6 ECTS (bzw. nach Anforderung der jeweiligen Studiengänge)
Art der Prüfung: Hausarbeit
Zeit: Mittwoch 09.30-11.00
Ort/Raum: n.n.
Teilnehmerzahl: 15
Anmeldung zur Teilnahme: Einschreibung im Portal oder E-mail an den Seminarleiter
Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

Text der Kursbeschreibung

Das Seminar widmet sich klassischen sowie zeitgenössischen Bild- und Sprachtheorie, die auf ihre besondere Bedeutung für das Design befragt werden. Wie sich zeigen wird, sind die Medien Bild und Wort nicht allein für das KD zentral, sondern durchaus wesentlich ebenso für ID wie TD.

Die einschlägigen Texte werden digital bereitgestellt und von den Teilnehmer:innen im Seminar präsentiert und im Plenum diskutiert. Die Übernahme einer Präsentation ist erforderlich für den Scheinerwerb.

Text der Kursbeschreibung

Mit dem Bestreben des späten Heidegger, die Metaphysik des Abendlandes zu „verwinden“, setzt eine Denktradition allen voran in der französischen Rezeption ein, die sich um den Begriff des Ereignisses versammelt. Gibt es eine Möglichkeit, die Philosophie in ihrem Wesen zu ‚revolutionieren‘, ohne sich einerseits der klassischen Kategorienlehre zu verschreiben und ohne dabei andererseits der europäischen Denktradition gänzlich zu entsagen? Lässt sich ein Ereignis denken, das zugleich ein anderes Denken sich ereignen lässt? Oder handelt es sich hierbei eher um eine ausgeklügelte Unmöglichkeit, die umgekehrt eine Fortführung der Metaphysik mit anderen Mitteln betreibt? An kürzeren Texten und Textausschnitten von einschlägigen Autoren soll diesen Fragen nachgegangen werden – nicht zuletzt, um diese virulenten Denkansätze in der zeitgenössischen Theoriebildung in Erscheinung treten zu lassen.

Text der Kursbeschreibung

Studiengang

Design

 

 

Modul

Ästhetik

 

 

ECTS

3-6

 

 

Dozent*in/Prüfer*in

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

 

 

Titel der Veranstaltung

Schlechte Filme

 

 

Art der Veranstaltung

Seminar

 

 

Art der Prüfung

Hausarbeit

 

 

Beschreibung der Veranstaltung

In der Kunstphilosophie und Ästhetik stehen traditionell besondere Formen des Gelingens und Formen eines besonderen Gelingens im Zentrum der Fragestellung: Was heißt es, dass ein Kunstwerk kraftvoll ist und ein Designgegenstand sinnvoll? Das Seminar möchte die Frage stellen, wie der Status von vermeintlich schlechten ästhetischen Gegenständen ist: Sind sie einfach eine Schwundstufe des Gelingens oder haben sie eine eigene ästhetische Valenz? Mit Blick auf die Kunst des Films werden wir diese Überlegungen anhand des Falls schlechter Filme diskutieren. Grundlage des Seminars wird Matt Strohls Buch Why Its ok to Love Bad Movies sein (2021 erschienen bei Routledge).

 

 

 

Zeit

Donnerstags, 11.00-12.30

 

 

Ort/Raum

n.n.

 

 

Teilnehmerzahl

15-20

 

 

Anmeldung zur Teilnahme

Eintragung im ABK-Portal oder E-Mail an daniel.feige@abk-stuttgart.de

 

Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

 

Andere zugelassene  Studiengänge / Module (Modulcode) ECTS

 

Wird von den Verantwortlichen ...

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Studiengang

Design

 

 

Modul

Ästhetik

 

 

ECTS

3-6

 

 

Dozent*in/Prüfer*in

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

 

 

Titel der Veranstaltung

Philosophie des Computerspiels

 

 

Art der Veranstaltung

Seminar

 

 

Art der Prüfung

Hausarbeit

 

 

Beschreibung der Veranstaltung

Das Computerspiel hat sich weltweit zu einem der zentralen ästhetischen Medien entwickelt und ist zunehmend auch in den Fokus kulturwissenschaftlicher, kunstgeschichtlicher und psychologischer Perspektive gerückt. Aus der Perspektive philosophischer Forschung werden wir uns in dem Seminar mit grundlegenden Fragen der Theorie und Ästhetik des Videospiels beschäftigen. Seminargrundlage wird das Buch Games: Agency as Art (Oxford University Press 2020) von C. Thi Nguyen sein.

 

 

 

 

Zeit

Donnerstags, 09.15-10.45

 

 

Ort/Raum

n.n.

 

 

Teilnehmerzahl

15-20

 

 

Anmeldung zur Teilnahme

Eintragung im ABK-Portal und/oder E-Mail an daniel.feige@abk-stuttgart.de

 

Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

 

Andere zugelassene  Studiengänge / Module (Modulcode) ECTS

 

Wird von den Verantwortlichen im cloud-Verfahren ausgefüllt

 

 

 

 

 

 

...
Text der Kursbeschreibung

Studiengang

Design

 

 

Modul

 

 

 

ECTS

 

 

 

Dozent*in/Prüfer*in

Prof. Dr. Daniel Martin Feige, Prof. Dr. Michael Lüthy

 

 

Titel der Veranstaltung

Kolloquium Gegenwartsästhetik

 

 

Art der Veranstaltung

 

 

 

Art der Prüfung

 

 

 

Beschreibung der Veranstaltung

Das Kolloquium ist eine Mischung aus Doktorand:innenkolloquium und Forschungskolloquium. Neben Präsentationen von Doktorand:innen werden Positionen der gegenwärtigen ästhetischen Diskussion in Kunstgeschichte und philosophischer Ästhetik diskutiert. Das Kolloquium richtet sich an Künstler*innen, Designer*innen, Philosoph*innen, Musiker*innen und an alle, die sich für aktuelle Debatten der Ästhetik interessieren. Es wird in Kooperation der Lehrstühle Prof. Dr. Michael Lüthy und Prof. Dr. Daniel M. Feige ausgerichtet. 

 

 

Zeit

n.n.

 

 

Ort/Raum

n.n.

 

 

Teilnehmerzahl

15-20

 

 

Anmeldung zur Teilnahme

Anmeldung per E-Mail (daniel.feige@abk-stuttgart.de sowie michael.luethy@abk-stuttgart.de).

 

Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

 

Andere zugelassene  Studiengänge / Module (Modulcode) ECTS

 

...

Wird von den Verantwortlichen im cloud-Verfahren ausgefüllt

 

 

 

 

 

Text der Kursbeschreibung

Studiengang

Design

 

 

Modul

Einführung

 

 

ECTS

4

 

 

Dozent*in/Prüfer*in

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

 

 

Titel der Veranstaltung

Einführungskurs Philosophie des Designs und wissenschaftliches Arbeiten

 

 

Art der Veranstaltung

Vorlesung / Seminar

 

 

Art der Prüfung

Essay und Hausarbeit

 

 

Beschreibung der Veranstaltung

Das von einem Tutorium begleitete Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle

Studierenden des ersten Semesters in den Studiengängen Industrial Design,

Kommunikationsdesign und Textildesign. Es dient der Vermittlung von basalen

Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens – wissenschaftliches Schreiben,

hermeneutische Erarbeitung von Texten, Fähigkeit zur argumentativen

Auseinandersetzung mit Thesen – und zugleich der Einführung in Grundfragen der

Designtheorie aus philosophischer Perspektive.  Im Tutorium wird das wissenschaftliche Schreiben geübt. Wir diskutieren Fragen wie folgende: Kann man Design definieren? Was unterscheidet die Ästhetik des Designs von der Ästhetik der Kunst? Wie ist das Verhältnis von Design und Moral?

 

 

 

Zeit

Mittwoch 09.00-10.30

 

 

Ort/Raum

n.n.

 

 

Teilnehmerzahl

40

 

 

Anmeldung zur Teilnahme

E-Mail an daniel.feige@abk-stuttgart.de

 

Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

...
Text der Kursbeschreibung

Studiengang

Design

 

 

Modul

Kulturphilosophie

 

 

ECTS

3-6

 

 

Dozent*in/Prüfer*in

Prof. Dr. Daniel Martin Feige

 

 

Titel der Veranstaltung

Die Philosophie John McDowells

 

 

Art der Veranstaltung

Seminar

 

 

Art der Prüfung

Hausarbeit

 

 

Beschreibung der Veranstaltung

John McDowell gehört zu den einflussreichsten Philosophen der Gegenwart und hat zu einer Vielzahl von systematischen und historischen Fragestellungen der theoretischen wie praktischen Philosophie publiziert, deren Ergebnisse vor allem in seinem Hauptwerk Mind and World zusammenlaufen. Sein Grundgedanke lässt sich so erläutern, dass wir als menschliche Lebewesen nicht erschöpfend im Rahmen naturwissenschaftlicher Beschreibungen erklärt werden können, da wir wesentlich rationale Lebewesen sind und unsere Rationalität als unsere zweite Natur zu begreifen ist. Wir werden in dem Seminar mit Auszügen aus seinem Hauptwerk beginnen; im Zentrum sollen allerdings die oftmals weniger gelesenen frühen Texte stehen.

 

 

 

 

Zeit

Mittwochs, 11.00-12.30

 

 

Ort/Raum

n.n.

 

 

Teilnehmerzahl

###

 

 

Anmeldung zur Teilnahme

Eintragung im ABK-Portal oder E-Mail an daniel.feige@abk-stuttgart.de

 

Geöffnet für Hörer*innen anderer Studiengänge

 

Andere zugelassene  Studiengänge / Module ...

Text der Kursbeschreibung

Anmeldung bei Florian Arnold.

Zurzeit könnte man dazu neigen, politisches Design allzu leicht mit Politik zu verwechseln. Etwa Friedrich von Borries, der mit seinem Buch „Weltentwerfen“ eine „politische Designtheorie“ vorgelegt hat, und dabei einen wesentlichen Punkt außer Acht ließ: Das Politische erschöpft sich nicht in der Bereitstellung von Möglichkeiten oder der Gestaltung von Zugängen, Bildung von Meinungen oder ähnlichem. Ungeachtet der Tatsache, dass diese durchaus wichtigen Faktoren des Politischen heute mehr denn je Gegenstand eines bewusst oder unbewusst politischen Designs sind, liegt hierin doch auch eine Gefahr.

Wie u.a. von Borries selbst herausgearbeitet wurde, bedeutet jedes Entwerfen zugleich auch ein Unterwerfen. Dieses Dilemmas eingedenk teilt die gegenwärtige Politisierungswelle des Designs jedoch allzu oft Züge jenes „Solutionismus“, den Evgeny Morozov mit Blick auf die Allmachtsphantasien des Silicon Valley gerade als die Abschaffung des Politischen beschrieben hat. Die damit einhergehende Gefahr politischen Designs besteht in einer Umgestaltung des Politischen im Sinne einer zwar nutzerfreundlichen, nachhaltigen und biodiversen, doch letztlich depolitisierten Sozialtechnologie.

Das Politische, seit jeher Inbegriff des Kontingenten und der Entscheidung, lässt sich dagegen nicht durchplanen oder vorentwerfen. Anstatt einen neuen Begriff des Politischen zu gestalten, der Entscheidungen durch gutgemeinte, spielerische oder auch repressive Sachzwänge ersetzte (Stichwort „nudges“), wäre vielmehr umgekehrt der Begriff des Designs erneut zu politisieren.