Topic outline

  • General

    In den 1960er Jahren setzten tiefgreifende Transformationen der Kunst ein, die bis heute nachwirken. Die Transformationen betreffen die künstlerische Praxis, den Begriff der Kunst, die Rolle der Kunstinstitutionen und die Formen der Rezeption gleichermaßen. Im Seminar diskutieren wir die Auswirkungen dieser Transformationen auf die Skulptur. Die entscheidende Wende ereignet sich mit künstlerischen Positionen hauptsächlich der US-amerikanischen Kunst, die unter dem Sammelbegriff des Minimalismus zusammengefasst wurden. Das Spektrum umfasst Künster:innen wie Donald Judd, Carl Andre, Robert Morris oder Dan Flavin. Künstlerpersönlichkeiten wie Richard Serra oder Maria Nordman entwickeln die Strategien und Formensprache weiter und öffnen das Feld in eine Richtung, die als Post-Minimalismus bezeichnet wurde. Im Seminar diskutieren wir einerseits diese äußerst einflussreichen künstlerischen Positionen, parallel dazu lesen und besprechen wir zeitgenössische Texte der Künster:innen sowie der Kunstkritik.

    Da sich das Seminar zur Minimal (bzw. Post-Minimal) Art und die Vorlesung zur Gattung der Skulptur wechselseitig ergänzen, empfiehlt sich der parallele Besuch beider Veranstaltungen.



    Zeit: montags, 15:00 – 17:30, vierzehntägiger Rhythmus

    Termine: 24.10./7.11./21.11./19.12./9.1./23.1./6.2.

    Ort: Neubau II, Vortragssaal

     

    Maximale Teilnehmer:innen-Zahl: 15

     

    In der ersten Sitzung werde ich die Themen der einzelnen Sitzungen vorstellen, anschließend findet die Vergabe der Referate statt. Die Übernahme eines Referats ist Teilnahmebedingung.