Topic outline

  • General

    In Constantin Brancusis Atelier. V.l.n.r.: Constantin Brancusi, Tristan Tzara, Berenice Abbott, Mina Loy, Jane Heap und Marga

    Zwei Generationen geflüchteter Kunstschaffender, die auf ihre amerikanischen KollegInnen treffen; SammlerInnen zeitgenössischer Kunst und ihre ungewöhnlichen Institutionen; darunter ein erstes und ein zweites Museum of Modern Art; queere Kunst- und Literaturzirkel, die neue Diskursfelder prägen; afro-amerikanische Künstlerinnen und Künstler, deren Werke von Harlem aus eine ‚Renaissance‘ im Kulturleben der Metropole einleiten: New York City nimmt im frühen 20. Jahrhundert eine zentrale Rolle in der Neujustierung der Moderne-Bewegung ein. Weitaus offener, radikaler und interdisziplinärer als in der Rezeption dargestellt, verbinden sich hier zwischen 1914 und 1941 zeitgenössische KünstlerInnen, LiteratInnen und AktivistInnen zu cross-kontinentalen Allianzen, die neue Diskurse anstoßen. Im Seminar machen wir uns auf die Suche nach diesen Ansätzen und diskutieren die Vorschläge der Kunst- und Kulturschaffenden mit Blick auf unsere heutigen Debatten.

    Texte, vorwiegend in engl. Sprache, werden zur Verfügung gestellt.

    Wöchentl., mittwochs, 16:00-17:30 Uhr

    Beginn: 26. Oktober 2022